Visionen für Europa: Gemeinsam wählen!

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Rund 400 Millionen wahlberechtigte EU-BürgerInnen werden Ende Mai über die Zusammensetzung des Europäischen Parlaments direkt und frei abstimmen. Doch jedes Land legt hierfür seine eigenen Regeln, Verfahren, Termine, Kandidaten und Programme fest, und je nach Land erhalten die Stimmen seiner BürgerInnen ein unterschiedliches Gewicht. Die Europawahl wird so für die BürgerInnen zu einer Art Black Box.

Könnten wir nicht umgekehrt mit einem gemeinsamen Wahlrecht die Transparenz und Glaubwürdigkeit der europäischen Politik stärken und damit der zunehmenden Entfremdung und Enttäuschung vieler BürgerInnen etwas entgegensetzen? Könnten gemeinsame Wahlen eine legitimierende Kraft gegen antieuropäische Stimmen und für einheitliche Rechte aller EU-BürgerInnen sein?

Im Nachklang der Europawahlen möchten das European Democracy Lab und Ramesch Forum für Interkulturelle Begegnung e.V. darüber mit Ulrike Guérot, Doris Pack und weiteren Gästen diskutieren und die Gelegenheit nutzen, einen Realitätscheck zu machen. Wir laden Sie dazu herzlich am 04.07.2019 um 18:30 Uhr in den Festsaal des Rathauses St. Johann in Saarbrücken ein.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Weitere Projektpartner: Europe Direct Saarbrücken, Landeszentrale für Politische Bildung, ASKO-Europa-Stiftung, Europäische Akademie Otzenhausen, Pulse of Europe.

Europa ja, aber wie? ist ein Projekt des European Democracy Lab, das von der Bundeszentrale für politische Bildung ermöglicht wird.

Die Veranstaltungsreihe Deshalb Europa! Visionen wagen wird gefördert von der Stadt Saarbrücken, dem Regionalverband Saarbrücken, der Arbeit und Kultur Saarland GmbH, dem Sparkassenverband Saar und der Saarland-Sporttoto GmbH. Der Verein Ramesch - Forum für Interkulturelle Begegnung e.V. wird gefördert aus Mitteln des saarländischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie.

 

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Der Interreligiöse Dialog hat sich neu konstituiert

Der Arbeitskreis „Interreligiöser Dialog“ in Saarbrücken hat seine Ziele, Leitlinien und Strukturen in einem Grundsatzpapier neu gefasst. In einer Feierstunde am 19. März 2019 haben die im Arbeitskreis vertretenen Religionsgemeinschaften und ihre Kooperationspartner das Grundsatzpapier im Beisein von Oberbürgermeisterin Charlotte Britz unterzeichnet und ihre Bereitschaft zum regelmäßigen Dialog öffentlich bekräftigt.

Den ausführlichen Zeitungsartikel darüber gibt es hier.

 

 

„Internationaler Tag gegen Rassismus“ an der Sonnenhügelgesamtschule in Völklingen

 Datum: 21. März 2019

Ort: Sonnenhügelgesamtschule, Völklingen, Heinestr. 70, 66333 Völklingen

Am 21.März findet weltweit der Internationaler Tag gegen Rassismus als Gedenktag zur Erinnerung an das Massaker von Sharpeville ( Südafrika) 1960 statt. Mehr Infos hier.

In diesem Jahr stand ein Projekttag zu diesem Gedenktag gegen Rassismus für die ganze Sonnenhügelschule auf dem Programm mit zahlreichen Workshops und Mitmachaktionen. Es waren insgesamt 30 Vereine angemeldet, und Ramesch e.V. war eins davon. Nach Absprache mit der Sozialarbeiterin Frau Schaffner, die den Projekttag federführend organisierte, haben wir uns bereit erklärt mit der Klasse 6.3 ein Kunstprojekt zum Thema durchzuführen. Es wurden eine Holzwand von 2m x 2m und Malfarben zur Verfügung gestellt.

Erika Maizi hat das Märchen „Paradiesvogel“ von Roland Kübler (Lucy Körner Verlag) vorgelesen mit der Moral der Geschichte, dass wir alle Paradiesvögel sind, sprich „Wir sind alle bunt!“. Nach dem Vorlesen des Märchens, fand eine Gesprächsrunde statt. Danach haben die Kinder einen Weltenbaum auf die Holzwand gemalt, und während dieser trocknete hat jedes Kind ihren/seinen ganz persönlichen Paradiesvogel auf einem A5 - Blatt Papier gemalt. So dass sich jedes Kind erstmal ihren/seinen eigenen Paradiesvogel innerlich und auf dem Papier zum Ausdruck bringen konnte und zum familiarisieren mit Farben und Größe des eigenen Vogels. Dann haben jeweils 3, höchstens 4 Kinder, angefangen ihren Paradiesvogel auf die Holzwand zu malen. Das ist dabei entstanden:

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Höhepunkt zum Projekttagesende war eine Menschenkette rund ums Schulgelände wo sich jede_r an der Hand nahm als Zeichen für Solidarität gegen Rassismus! Im Anschluss haben die Schüler_innen das gemeinsam einstudierte Lied: „Wir wollen Frieden“ gesungen.

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Des weiteren fand parallel zu den Workshops ein Benefiz-Fußballturnier statt mit insgesamt 12 Mannschaften die jeweils für einen unterschiedlichen Verein spielten. Das Turnier war ein voller Erfolg und die Spendensumme von stolzen 1000 Euro konnte die Gewinnermannschaft dem Saarländischen Rockmusikerverband übergeben!

 

Wir danken ganz herzlich für die Organisation und erfolgreiche Durchführung dieses tollen Projekttages!

 

 

Dokumentarfilm RED von Kadir Akın
(Originalton mit dt. Untertiteln)

In Anwesenheit des Regisseurs Kadir Akın
Moderation: Mohamed Maïga, Ramesch e.V.
Mittwoch, 13. März 2019, ab 17:00 Uhr

Ort: Kino 8 1/2, Nauwieserstraße 19, 66111 Saarbrücken

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=A_eEPTIwg5Y

 

Vor 100 Jahren wurden hunderttausende Armenier vertrieben und getötet – ihr kulturelles und intellektuelles Erbe ausgelöscht. Kadir Akın untersucht in seinem Dokumentarfilm die osmanische demokratische Intellektuellenbewegung und die Armenier-Frage, die mit dem Abschluss des Berliner Vertrages nach dem Russisch-Osmanischen Krieg (1877-78) auf die politische Bühne getragen wurde. Der Film erzählt von der Gründung der armenischen Parteien und ihrem Beharren auf dem Schutz für die armenische Minderheit, zu dem sich das Osmanische Reich im Berliner Vertrag verpflichtet hatte.
Es werden die Ereignisse ab dem Jahr 1908 in der zweiten osmanischen Verfassungsperiode beschrieben, als im ganzen Reich Wahlen zum Abgeordnetenhaus stattfanden. Während sich die armenischen Abgeordneten für soziale Rechte einsetzten, schien für die jungtürkische Partei „Einheit und Fortschritt“ ein Zusammenleben mit Armeniern im Osmanischen Reich nicht möglich. „RED“ behandelt auch die Hinrichtung des armenischen Revolutionärs Matteos Sarkissian, genannt Paramaz, und 19 seiner Mitstreiter im Juni 1915 auf dem Beyazıt-Platz in Istanbul.


Der Film dauert 54 Minuten und wurde in Istanbul, Genf, Beirut und Basel gedreht. Die Premiere des Filmes war am 12. Oktober 2017 in Istanbul. Im Anschluss an den Film findet ein Gespräch mit dem Regisseur statt.

 

Gemeinsam sind wir stark! Gegen Diskriminierung und Ausgrenzung

 Ein Schulprojekt an der FGTS und Gemeinschaftsschule Sonnenhügel, Völklingen (Juni - Oktober 2018)

Gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie dem Regionalverband Saarbrücken im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben!

Das in drei Teile mit einem Umfang von jeweils 10 Stunden gegliederte Schulprojekt fand in der Zeit von Juni bis Oktober 2018 an der Gemeinschaftsschule Sonnenhügel in Völklingen statt. Es wurde von Agatha Lallemand, Vorstandsmitglied von Ramesch - Forum für interkulturelle Begegnung e.V., konzipiert und geleitet. Die Umsetzung erfolgte durch die Workshopleiter Shilpa Valia-Wendland, Nouri Jaafar und Miguel Bejarano Bolivar. Ausgehend vom Art. 3 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland verfolgten alle Workshops das Ziel, die sozio- und interkulturelle Offenheit der Schüler_innen zu fördern sowie das Bewusstsein für die Gleichwertigkeit aller Menschen zu schärfen. So wurden Schlüsselqualifikationen zum Umgang mit Stereotypen, Vorurteilen und Diskriminierung interaktiv vermittelt. Eine aktive Auseinandersetzung mit verschiedenen Wertvorstellungen war dabei unabdingbar. Darüber hinaus bot das Projekt den Schüler_innen viel Raum für Kreativität und interkulturelle Offenheit.

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Den ersten Teil des Projektes bildete der Workshop "Zusammenhalt in einer Welt voller Vielfalt und Individualität". Dieser richtete sich an 18 Schüler_innen der 5. und 6. Klasse (FGTS) mit sehr unterschiedlicher Herkunft. Workshopleiter war der aus Syrien stammende Künstler Nouri Jaafar. Zur Umsetzung der Ziele lag der Schwerpunkt der Vermittlung auf der bildnerischen Gestaltung. Der kreativ-spielerische Ansatz umfasste interessante Themen wie "Der Name - ein Gemälde aus individuellen Schriftzeichen", "Der Garten als Metapher für Vielfalt" oder "Die Welt lacht". Am Ende entstanden farbenfrohe "Weltbilder", die deutlich die Verbundenheit der Kinder nicht nur untereinander, sondern mit den Kindern der ganzen Welt zeigten und an die Gleichheit der Menschen erinnerten. Das zum Workshop gestaltete Plakat spiegelt in leuchtenden Farben treffend unser Anliegen von Offenheit und Vielfalt in der Gemeinschaft wieder. Der Workshop wurde von den Kindern begeistert aufgenommen. Sie erwarteten den Workshopleiter jedes Mal voller Freude und Ungeduld mit den Worten "Der Künstler kommt".

ShilpaDer zweite Workshop mit dem Titel "Ob Mann, ob Frau, ob schwarz, ob weiß: Was macht uns gleich?" fand in zwei Achterklassen mit je 28 Schüler_innen statt. Die Stundenzahl umfasste für beide Klassen jeweils 5 Unterrichtsstunden. Den Workshop leitete Shilpa Valia-Wendland aus Indien. Ziel war es, das Verständnis der Schüler_innen für Gleichheit und Gleichberechtigung aller Menschen zu wecken und zu stärken. Diskriminierungen und ihre Folgen zu erkennen sowie Benachteiligungen aufzudecken. Die Einbeziehung interaktiver Übungen in Anlehnung an Augusto Boals Theater der Unterdrückten erleichterte den Zugang zur theoretischen Ebene der Vermittlung. So konnten sich die Schüler_innen mühelos in die Problematik hineinversetzen und Lösungsansätze gegen Ungleichheit und Ausgrenzung finden. Einen Schwerpunkt bildete dabei der Umgang mit Geschlechterdifferenzierung und Identität, auch im Vergleich mit einem so vielfältigen Land wie Indien. Den Abschluss des Workshops bildete die gebastelte Friedenskette als Symbol gegen Unterdrückung und Gewalt.

MiguelAus den zwei Achterklassen entstand für den letzten Workshop "Spot an: Ich gehöre auch dazu!" eine eigene Gruppe aus 14 Schüler_innen, die von dem Schauspieler und Tänzer Miguel Bejarano Bolivar aus Kolumbien geleitet wurde. Die Gruppe beschäftigte sich an zwei Vormittagen über das Medium Tanztheater mit den Inhalten des Art. 3 GG. Somit diente der Workshop der Weiterführung und Vertiefung der Arbeit zum Gesamtthema: "Gemeinsam sind wir stark! Gegen Diskriminierung und Ausgrenzung". Mit den Elementen von Theatersport und Tanztheater erforschten die Schüler_innen kreativ die Bedeutung der Begriffe wie Stereotypen, Klischees, Vorurteile und Diskriminierung. So nahm die Körperarbeit einen breiten Raum ein, um die Schüler_innen für die Improvisationsarbeit vorzubereiten. Auch Stimmübungen gehörten zum Training. Am Ende wurden mit viel Spielfreude Szenen über Benachteiligungen im Alltag der Schüler_innen mit den Techniken des Fotoromans, des Werbespots und des Sketchs aufgeführt.

Das Projekt endete erfolgreich mit zwei festlichen Veranstaltungen mit vielseitigem Programm, das auch die besonderen Leistungen der Schüler_innen würdigte.

Unser Dank gilt allen Mitwirkenden; für die finanzielle Unterstützung bedanken wir uns bei Demokratie leben! und dem Regionalverband Saarbrücken, für die Umsetzung des Projekts bei den Workshopleitern, für die Mitarbeit bei der FGTS und Gemeinschaftsschule Sonnenhügel und bei den Schüler_innen für ihren großartigen Einsatz und ihr Engagement.

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Einladung zum Völklinger Nachbarschaftsfest

wir von Ramesch e.V., der Integrationsbeirat der Stadt Völklingen und AWO-Stadtteilbüro/VK-Wehrden organisieren gemeinsam am 8. Dezember 2018 um 15 Uhr in der Kulturhalle das 1. Völklinger Nachbarschaftsfest. Jede(r) ist herzlich willkommen!

 

Spenden und der Erlös von Essen sowie Getränken gehen an schwerstkranke Kinder!

LIVE: Beyond Borders Band

Beyond Borders Band: LIVE Contemporary Oriental Jazz Konzert
So. 11.11.2018, 20.00 – 22.00 Uhr

logobreite63   Breite Str. 63, 66115 Saarbrücken

Tickets an der Abendkasse: 10€ (Vorverkauf 8€ via Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Am 11.11.2018 um 20 Uhr laden wir von Ramesch zum LIVE Oriental Jazz Konzert mit Beyond Borders Band in die BREITE63 ein.

PlakatGrenzen zu überwinden erfordert Mut, Kreativität und Offenheit für neue Gestaltung. Die vier Musiker der Beyond Borders Band vereinen diese Eigenschaften und gehen so über kulturelle Barrieren hinaus, setzen sich über geographische Widerstände und gesellschaftliche Stereotypen hinweg.

Ergebnis ist ihre Musik, in der sie die arabische und die westlich-europäische Welt verbinden. Es entsteht ein sinnlich-anspruchsvolles, mitreißendes Ganzes, in dem das Verschiedene aus Orient und Okzident auf einzigartige Weise Eins wird.

Von Oktober 2018 bis Februar 2019 wird das neue Album „It just happens“ im Rahmen einer groß angelegten Release Tour durch Deutschland, die Schweiz und Tunesien veröffentlicht.

Fadhel Boubaker – Oud
Niko Seibold – Saxophon 

 

 

 

 

  

 

 

 


 

 

Der Verein Ramesch - Forum für Interkulturelle Begegnung e.V. wird gefördert aus Mitteln des saarländischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie.