Gesund bleiben und Hilfe erhalten!

Seit dem 13. Mai werden im Saarland an häufig genutzten Haltestellen des Saarländischen Verkehrsverbunds (saarVV) kostenlos waschbare Schutzmasken sowie Desinfektionstücher an die Fahrgäste verteilt. Insgesamt stehen hierfür 20.000 Masken zur Verfügung.

Busse und Bahnen haben bereits seit Anfang Mai wieder den Normalbetrieb aufgenommen. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist für alle Fahrgäste über 6 Jahren Pflicht. Auch an Bushaltestellen, Bahnhöfen und in den Kundenzentren müssen Schutzmasken getragen werden. Die Verteilung übernehmen haupt- oder ehrenamtliche mobisaar-Lotsen.

 

Was darf ich im Moment eigentlich alles tun und was muss ich beachten? Wieviel Kurzarbeitergeld kann man bekommen und darf mir mein Vermieter kündigen, wenn ich wegen Corona meine Miete nicht mehr zahlen kann? Zu den wichtigsten Fragen rund um Corona gibt es einen kleinen Flyer der Integrationsbeauftragten, den wir hier ohne besondere Reihenfolge für ausgewählte Sprachen verlinken (bitte einfach Ihre gewünschte Sprache anklicken):

Ob KiTa, Spielplatz oder Standesamt: Für Saarbrücken hat die Stadtverwaltung hier eine kleine Übersicht veröffentlicht, welche Einrichtungen noch geschlossen sind und wo Sie schon wieder hingehen können. Ein paar Klicks ersparen Ihnen viele Wege (leider nur in deutscher Sprache verfügbar)!

Eine allgemeinere Übersicht mit Hinweisen zur Öffnung von Kirchen, Spielplätzen, Zoos, Restaurants, Friseuren u.ä. für das ganze Saarland hat die Landesregierung in deutscherfranzösischer und englischer Sprache veröffentlicht.

Die Schulen werden im Saarland seit dem 04. Mai für einzelne Klassen wieder geöffnet. Den Beginn machen dabei in allen Schultypen von den Grundschulen bis zu den Gymnasien die Abschlussjahrgänge. Bis zu den Sommerferien sollen alle Schüler wieder regelmäßig in ihre Klassen gehen können. Zu allen Fragen rund um die Schulöffnung und den Prüfungsbetrieb im Saarland hat die Landesregierung hier eine ausführliche Übersicht veröffentlicht. 

Für die Kindertagesstätten im Saarland hat die Landesregierung die maximale Größe der Notbetreuungsgruppen auf 10 Kinder erhöht. Anspruchsberechtigt sind Erziehungsberechtigte, die in der Daseinsvorsorge arbeiten, also vor allem hauptberufliche Feuerwehrleute, Polizeibeamt_innen, Mitarbeiter_innen im Strafvollzug, Rettungskräfte, Mitarbeiter_innen in medizinischen Einrichtungen, Apotheken und stationären Betreuungseinrichtungen, in der Produktion von und Versorgung mit Lebensmitteln sowie in kritischen Infrastrukturbetrieben - aber auch Alleinerziehende.

Im Einzelfall soll zudem kurzfristig auch Kindern nicht anspruchsberechtigter Eltern Zugang zur Notbetreuung gewährt werden. Damit gilt seit dem 12. Mai für KiTas die erweiterte Notbetreuung. In einem nächsten Schritt soll dann eine eingeschränkte Rückkehr zum Normalbetrieb erfolgen. Die Prüfung auf Vorliegen einer Anspruchsberechtigung wird dann wieder wegfallen. 

 

Wenn Sie befürchten, sich mit dem neuartigen Corona-Virus angesteckt zu haben, gehen Sie bitte nicht ohne vorherige Absprache einfach zu Ihrem Arzt, sondern bleiben Sie zuhause und rufen Sie Ihr Gesundheitsamt und Ihren Arzt an. Sie erreichen die Gesundheitsämter der saarländischen Kreise über die folgenden Telefonnummern:

Gesundheitsamt des Regionalverbandes Saarbrücken: Tel. 0681 - 5060

Gesundheitsamt des Landkreises Neunkirchen: Tel. 06824 - 906 8828

Gesundheitsamt des Landkreises Saarlouis: Tel. 06831 - 444 700

Gesundheitsamt des Landkreises St. Wendel: Tel. 06851 - 8010

Gesundheitsamt des Saarpfalz-Kreises06841 - 1040

Gesundheitsamt des Landkreises Merzig-Wadern06861 - 80420

Die wichtigsten Anzeichen für eine Ansteckung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 sind Fieber, Husten, Halsschmerzen oder Kurzatmigkeit. Wenn bei Ihnen einige oder alle dieser Symptome neu auftreten und Sie Kontakt zu einem bestätigten COVID-19-Patienten hatten, einer Risikogruppe angehören oder in Ihrer Arbeit bzw. in Ihrem Ehrenamt häufigen Kontakt mit anderen Menschen haben, sollte bei Ihnen dringend ein Test auf das neuartige Coronavirus durchgeführt werden. 

Kontaktieren Sie in diesen Fällen telefonisch Ihren Arzt und Ihr Gesundheitsamt und folgen Sie den Anweisungen für die häusliche Quarantäne, falls das Gesundheitsamt diese für Sie anordnet.

Auch wenn Sie keiner Risikogruppe angehören, keinen Kontakt mit einem bestätigten COVID-19-Patienten hatten und keinen häufigen Kontakt mit anderen Menschen haben, gehen Sie bei Verdacht auf COVID-19 bitte nicht einfach weiter zur Arbeit, sondern kontaktieren Sie zuerst telefonisch Ihren Arzt, um abzuklären, ob eine Selbstisolierung für Sie erforderlich ist.

Halten Sie in jedem Fall auch die aktuellen Vorschriften für die Hygiene und den Abstand zu Ihren Mitmenschen streng ein! Wenn Sie Krankheitssymptome haben, darf Ihr Arzt Ihnen zur Zeit auch ohne Praxisbesuch nach telefonischer Abklärung einen Krankenschein für Ihren Arbeitgeber ausstellen, den er Ihnen direkt per Post zusenden kann. Diese Arbeitsunfähigkeits-Bescheinigung ist dann für bis zu 7 Tage gültig und kann bei Bedarf noch einmal verlängert werden.

Wenn Sie einen Termin für einen Test auf SARS-CoV-2 bei Ihrem Arzt erhalten, gehen Sie bitte nicht ohne Mund- und Nasenschutz aus dem Haus und vermeiden Sie auf dem Weg zum Arzt Kontakte zu anderen Personen. Gehen Sie auch in der Praxis nicht einfach in das Wartezimmer, sondern nutzen Sie wie mit dem ärztlichen Personal abgesprochen den Sondereingang für Corona-Verdachtspatienten.

Bitte befolgen Sie auch nach Ihrem Arztbesuch mindestens bis zum Erhalt der Testergebnisse in Ihrem häuslichen Umfeld die Anweisungen zur Selbstisolierung.

Auch der Patientenservice für Deutschland kann Ihnen bei einem Verdacht auf Ansteckung unter der Kurzwahlnummer 116117 schon häufig weiter helfen. Da immer noch sehr viele Menschen bundesweit unter dieser Nummer anrufen, kann es hier allerdings zu längeren Wartezeiten kommen.