Interkultureller Kalender

 

 Termin  Fest

Donnerstag, 23. April -

Sonntag, 24. Mai

Ramadan: Als Fastenmonat ist Ramadan ganz der vierten Säulen des Islam (neben dem Glaubensbekenntnis, den täglichen fünf Gebeten, dem Almosengeben und der Pilgerfahrt nach Mekka) gewidmet. Im Ramadan darf erst nach Sonnenuntergang gegessen und getrunken werden, dann gibt es ein gemeinsames Festmahl in der Familie oder mit der Nachbarschaft. Durch das Fasten sollen Muslime ihren Glauben festigen und die Zugehörigkeit zur Glaubensgemeinschaft neu erfahren. Im Ramadan erhielt der Prophet in der Nacht der Bestimmung (arabisch Lailat al-Qadr, türkisch Kadir Gecesi) nach der Überlieferung auch den Koran. Gebete sollen in dieser Zeit eher in Erfüllung gehen.

Freitag,

1. Mai

Maifeiertag: In vielen Dörfern und Städten Deutschlands wird an diesem Tag ein Maibaum aufgestellt und mit bunten Bändern geschmückt. In manchen Orten ist es Brauch, den Baum einer anderen Gemeinde zu stehlen. Viele gehen an diesem Tag auch gemeinsam wandern.

Tag der Arbeit: Bereits im 19. Jahrhundert war der 1. Mai gesellschaftspolitisch ein wichtiger Tag, an dem seither traditionell Arbeitnehmerrrechte eingefordert werden.

Mittwoch,

6. Mai 

Hidirellez: An Hidirellez gedenken Aleviten Hizir, des Schutzpatrons des Landes, und Ilyas, des Schutzpatrons der Meere, die vom Wasser der Unsterblichkeit getrunken haben sollen. In jedem Jahr treffen sie sich in dieser Zeit genau wie zwei Sterne am Nachthimmel. Wer sich dann etwas wünscht, dessen Wunsch geht in Erfüllung. Familien verbringen den Tag in der Natur oder veranstalten ein Picknick.

Herdelezi: Herdelezi ist in der orthodoxen Kirche das Fest des Heiligen Georg, des Schutzheiligen der Ostkirche. Er wird oft als Ritter mit Lanze dargestellt, der einen Drachen tötet. Laut einer Legende rettete er eine Königstochter vor einem Drachen und rief anschließend das Volk zur Taufe auf.

Donnerstag,

7. Mai

Vesakh: An Vesakh feiern Buddhisten die Geburt des Buddhas Shakyamuni, seine Erleuchtung und seinen Austritt aus dem Kreislauf der Wiedergeburt. Die Häuser werden mit Blumen geschmückt, man betet gemeinsam im Tempel und spendet für die Mönche. Viele glauben, dass gute oder schlechte Handlungen an diesem Tag größeres Gewicht haben. Man fastet und meditiert, Tiere in Gefangenschaft werden freigelassen, es gibt Lichterprozessionen, Straßenumzüge und vor Buddha-Statuen werden Räucherstäbchen entzündet. Aus Trauer über den Tod des Buddha legen sich manche Gläubige an Vesakh auf harte Matratzen, tragen einfache Kleidung und keinen Schmuck.

Sonntag,

10. Mai

Muttertag: In zahlreichen Kulturen galt schon vor Jahrtausenden den Müttern eine besondere Verehrung. Der offizielle Muttertag geht auf die amerikanische Frauenrechtlerin Anna Jarvis zurück, die einen allgemeinen Tag für die Ehrung aller Mütter forderte, nachdem ihre Mutter 1905 verstorben war. Im Jahr 1914 wurde schließlich der zweite Sonntag im Mai in Amerika offiziell zum Muttertag erklärt. In Deutschland übernahm man den Feiertag fast zehn Jahre später.

Donnerstag,

21. Mai

Christi Himmelfahrt: Während Ostern das Fest der Auferstehung Christi von den Toten ist, wird an Christi Himmelfahrt gefeiert, dass er vor den Augen seiner Jünger zu Gott in den Himmel aufgefahren ist. Mancherorts finden an Christi Himmelfahrt auch Prozessionen statt, die ein Ursprung heutiger bierseliger Wanderungen von Männern am Vatertag sein könnten. Eine andere Erklärung könnte ein alter germanischer Brauch sein, seinen Grundbesitz zur Wahrung seines Rechtsanspruchs einmal im Jahr zu umschreiten. Wie dem auch sei, in jedem Fall scheint sich der Vatertag mittlerweile als „Gegentag“ zum Muttertag in Deutschland eingebürgert zu haben.

Samstag - Sonntag,

23. - 24. Mai

Zuckerfest (Fastenbrechen): Der Fastenmonat Ramadan endet mit dem dreitägigen Zuckerfest. Vor dem Fest wird das Haus geputzt, es wird gekocht und gebacken. Wie der Name bereits ahnen lässt, gibt es an diesem Tag besonders viele Süßigkeiten. Am ersten Tag geht man nach dem Spenden von Almosen an die Armen gemeinsam zum Gebet - gewaschen und in festlicher Kleidung. Nach der Rede des Imam gratuliert man sich gegenseitig für das gemeinsame Durchhalten des Fastenmonats und isst anschließend gemeinsam traditionell Reis, Hühnerfeisch, Gebäck und Süßigkeiten. Am nächsten Tag werden Familie und Verwandte besucht, Kinder bekommen Geschenke und neue Kleidung.

Freitag,

29. Mai

Schawuoth: An Schawuoth erinnern sich Juden nach dem Talmud an die Verkündung der Zehn Gebote und den Empfang der Tora durch Mose auf dem Berg Sinai. Gott hat dem jüdischen Volk versprochen, dass im neuen Land Milch und Honig fließen werden, deshalb werden an diesem Tag oft Milchspeisen wie Quarkkuchen und Käsegerichte gegessen. Häuser und Synagogen werden mit Blumen geschmückt und man dankt Gott für die Ernte und die ersten Früchte des Jahres. Im Gottesdienst wird aus dem Zweiten Buch Mose gelesen, das von der Reise der Israeliten von Ägypten ins versprochene Land Kanaan und dem Bund des Volkes Israel mit Gott berichtet.

Sonntag, 

31. Mai

Pfingstsonntag: Das Wort Pfingsten stammt vom griechischen Wort pentekoste ab („fünfzigster“), denn 50 Tage nach Ostern wird an Pfingsten die Ankunft des Heiligen Geistes gefeiert. An diesem Tag hatten sich die Jünger zu Schawuoth versammelt, als ein Brausen vom Himmel kam. Auf einmal sahen sie Flammen über ihren Köpfen und waren vom Heiligen Geist erfüllt. Sie konnten plötzlich in vielen verschiedenen Sprachen sprechen und allen Menschen verschiedener Herkunft von Jesus erzählen. Dies gilt als Ursprung der christlichen Gemeinde. Viele Familien machen an Pfingsten Ausfüge in die Natur, mancherorts gibt es Pfingstfeuer, Prozessionen und Pfingstritte.

 

 

 Termin  Fest

Sonntag,

5. April

Palmsonntag/Karwoche: In der Karwoche gedenken Christen des Leidens und Sterbens Jesu Christi. Der Begriff leitet sich ab vom hochdeutschen Wort kara für Trauer oder Klage. Sie beginnt mit Palmsonntag, an dem mit der Segnung von Palmzweigen an den Einzug Jesu in Jerusalem erinnert wird. An Gründonnerstag wird des letzten Abendmahls Jesu mit seinen Jüngern gedacht, als Einsetzung der Eucharistie, der symbolischen Gemeinschaft
mit Christus in den Gaben von Brot und Wein. 

Mittwoch,

8. April

Hana Matsuri: Buddhisten in Japan feiern mit dem Blumenfest Hana matsuri inmitten der Kirschblütenzeit den Geburtstag des Buddha Shaka (Oshakasama/Siddharta Gautama). Der
Überlieferung nach soll an diesem Tag ein Regen aus Blütenblättern und duftendem
Nektar vom Himmel herab auf den stehenden Buddha gefallen sein, der verkündet
habe, dass er mit Himmel und Erde eins sei. An Hana matsuri werden in den Tempeln
kleine Buddhastatuen in Blumenhallen aufgestellt und von den Besuchern mit
Amacha – süßem Tee aus Hortensienblätern – besprenkelt, es finden Umzüge mit
Festwagen statt und die Frauen tragen bunte Kimonos und Blumen in den Haaren. 

Donnerstag-Freitag,

9. - 10. April 

Pessach: An Pessach feiern Juden die Rettung der Israeliten aus der ägyptischen Sklaverei. In den Familien findet ein häuslicher Gottesdienst statt, es wird die Geschichte des Auszugs aus Ägypten erzählt, gesungen, gebetet und ein spezielles Mahl bereitet, das Sedermahl. Dabei kommt jeder einzelnen Speise eine besondere Bedeutung zu. Da die
Israeliten in der Hast des Auszuges keine Zeit hatten, einen Hefe- oder Sauerteig anzusetzen, sind insbesondere gegorene Getreideprodukte verboten. Bittere Kräuter,
saure und süße Speisen sollen an die bittere Zeit in Ägypten und an die schöne Zeit
im neuen Land erinnern.

Freitag,

10. April

Karfreitag: An Karfreitag gedenken Christen steht des Leidens und Sterbens Jesu Christi am Kreuz.

Sonntag,

12. April

Ostersonntag: An Ostern wird von den Christen die Auferstehung Jesu Christi gefeiert. Dem Neuen Testament zufolge besuchten am Morgen dieses Tages Frauen das Grab Jesu und sahen, dass es leer war. Ein Engel erschien ihnen und verkündete, dass Jesus lebt. In Deutschland feiert man Ostern gemeinsam in der Familie, Ostereier und Süßigkeiten werden für die Kinder versteckt und das Haus mit Zweigen und bunten Eiern geschmückt. Orthodoxe Christen feiern Ostern nach julianischem Kalender zwei Wochen später als Pas’cha-Fest. In Griechenland gibt es Prozessionen mit der Totenbahre Christi, man verschenkt Tsoureki, Hefezöpfe mit einem Osterei in der Mitte. 

Montag,

20. April

Ridván: Das Ridván-Fest feiern die Bahá’í zur Erinnerung an ihren Religionsstifter Bahāʾullāh. Dieser hatte im Garten Ridván am Ufer des Tigris in Bagdad verkündet, er sei der vom Báb verheißene Messias. Das Fest wird seit 1863 gefeiert und dauert zwölf Tage. Am letzten Tag wird aus der heiligen Schrift vorgelesen und gebetet.

Dienstag,

21. April

Shoah-Gedenktag: Jom haScho’a („Tag des Gedenkens an Holocaust und Heldentum“) ist ein weltlicher Feiertag in Israel. Er erinnert an die Opfer der Shoah (Holocaust) einerseits und den jüdischen Widerstand andererseits.

Donnerstag,

23. April

Çocuk Bayramı: Çocuk Bayramı ist ein nationaler türkischer Feiertag. Der ursprüngliche Tag der ersten Nationalversammlung wurde ganz den Kindern als der Zukunft des Landes gewidmet. An diesem Tag tragen Kinder Kostüme oder Trachten, es gibt Umzüge durch die Straßen mit Musikkapellen, Tänzen, Theaterstücken und Kinderspielen.

Donnerstag, 23. April -

Samstag, 23. Mai

Ramadan: Als Fastenmonat ist Ramadan ganz der vierten Säulen des Islam (neben dem Glaubensbekenntnis, den täglichen fünf Gebeten, dem Almosengeben und der Pilgerfahrt nach Mekka) gewidmet. Im Ramadan darf erst nach Sonnenuntergang gegessen und getrunken werden, dann gibt es ein gemeinsames Festmahl in der Familie oder mit der Nachbarschaft. Durch das Fasten sollen Muslime ihren Glauben festigen und die Zugehörigkeit zur Glaubensgemeinschaft neu erfahren. Im Ramadan erhielt der Prophet in der Nacht der Bestimmung (arabisch Lailat al-Qadr, türkisch Kadir Gecesi) nach der Überlieferung auch den Koran. Gebete sollen in dieser Zeit eher in Erfüllung gehen.

 

 

 Termin  Fest

Sonntag,

1. März

BABA MARTA: An Baba Marta feiern Bulgaren den Frühlingsanfang. Nach altem Brauch werden Verwandten und Freunden dabei sogenannte Marteniza geschenkt, Schmuck aus roter und weißer Wolle, der an die Kleidung gesteckt wird, um dem Träger Gesundheit und Reichtum zu verschaffen. Diese sollen so lange getragen werden, bis man einen Storch sieht. Da es heute aber nicht mehr so viele Störche gibt, versteckt man sie unter einem Stein - wenn Ameisen darauf kriechen, wird es ein gutes Jahr.

Sonntag,

8. März

Internationaler Frauentag: Der Internationale Frauentag soll an die Errungenschaften zahlreicher Kämpferinnen für die Gleichberechtigung der Frau erinnern und deutlich machen, dass dieses Ziel noch immer nicht erreicht ist. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts wurden Frauen an Universitäten zugelassen, seit 1919 dürfen sie in Deutschland wählen. Noch immer werden Frauen in vielen Bereichen und Regionen benachteiligt, in manchen Ländern gilt ihr Leben als minderwertig und sie haben mit Gewalt und Bevormundung zu kämpfen.

Montag- Sonntag,

9. - 15. März 

Woche der Brüderlichkeit: Seit 1952 dreht sich in der Woche der Brüderlichkeit alles um die christlich-jüdische Zusammenarbeit. Ein zentrales Thema ist jedes Jahr die Aufarbeitung der Judenverfolgung im Nationalsozialismus und das Zusammenleben von Christen und Juden in Europa. Hierzu gibt es viele Vorträge, Konzerte, Ausstellungen und Filmvorführungen.

Dienstag,

10. März

Purim: Purim ist ein fröhliches Frühlingsfest, das an die Rettung der Juden in der persischen Diaspora erinnert. Der Überlieferung zufolge hatte ein Minister des persischen Königs beschlossen, alle Juden im ganzen Reich an einem einzigen Tag töten zu lassen. Nur durch den Einspruch der jüdischen Frau des Königs wurden sie verschont. An Purim finden bunte Umzüge statt, man spendet für die Armen und isst Haman-Taschen („Hamans Ohren“), dreieckige Mohnkuchen, die an den Bösewicht erinnern sollen.

Dienstag,

10.März

Holi: Holi ist ein ausgelassenes, mehrtägiges indisches Frühlings- und Farbenfest, eine Feier des Siegs der Liebe über den Zorn, des Frühlings über den Winter. Es erinnert an die Geschichte der dämonischen Prinzessin Holika, deren Bruder Prinz Prahlada sich weigerte, den König als Gott zu ehren, da dies nur Vishnu selbst gebühre. In seinem Zorn versuchte der König ihn zu töten – doch ohne Erfolg. So ließ er ihn schließlich von Holika – selbst durch ihre magischen Kräfte vor dem Feuer geschützt - auf einen Scheiterhaufen zwingen, auf dass er in den Flammen sterbe. Doch durch Vishnus Eingreifen blieb Prahlada unversehrt und statt seiner verbrannte Holika.

Dienstag,

17. März

St. Patrick's Day: Zu Ehren des Schutzheiligen Irlands wird an dessen Todestag jährlich der St. Patrick's Day gefeiert. Der Überlieferung zufolge entkam dieser in seiner Jugend der Sklaverei und wurde daraufhin christlicher Missionar. Als er mithilfe eines dreiblättrigen Kleeblatts dem irischen König die christliche Vorstellung der Dreifaltigkeit Gottes nahebringen konnte, gab dieser seine Erlaubnis zur Verbreitung des Christentums im Land. Heute gibt es auch über Irland hinaus an diesem Tag viele in die Farbe Grün getauchte Straßenfeste und Paraden. Das Kleeblatt als Wahrzeichen für Irland spielt dabei eine prominente Rolle.

Freitag,

20. März

Nowruz: Am 20. März feiern Schiiten und Bahá’í das Neujahrsfest und den Frühlingsanfang. Für die Bahá’í wird an diesem Tag zugleich auch das Ende der 19-tägigen Fastenzeit gefeiert. Auch die Aleviten feiern an diesem Tag den Beginn des Frühlings. Sie gedenken allerdings vor allem der Geburt des Heiligen Ali, der um 600 nach Christus in Mekka geboren wurde. Am Dienstagabend vor Nowruz wird ein Feuer entzündet und gemeinsam getanzt.

Sonntag,

22. März

Nacht der Himmelsreise: Die Nacht der Miʿrādsch ist eine der fünf heiligen Nächte im Islam. In dieser Nacht feiern Muslime die Himmelsreise des Propheten, die mit seiner Reise von Mekka nach Jerusalem begann. Der Überlieferung zufolge traf Mohammed in Jerusalem auf Abraham, Moses und Jesus, und betete gemeinsam mit ihnen. Am Ort dieser Zusammenkunft steht heute der prächtige Felsendom. Im Anschluss hieran stieg der Prophet bis in den siebten Himmel auf, um Gott von Angesicht zu Angesicht zu schauen.

 

 

 Termin  Fest

Freitag,

14. Februar

Valentinstag: Der Heilige Valentin von Terni soll trotz Verbots römische Legionäre und Christinnen getraut und dabei den Liebenden einen Blumenstrauß geschenkt haben, auf dass ihre Ehe unter einem guten Stern stehe. Während man sich in Deutschland zum Valentinstag Blumen schenkt, verabreden sich die Liebenden in Italien auf einer Brücke, an der sie als Zeichen ihrer ewigen Liebe ein Schloss mit ihren Initialen anhängen.

Montag,

24. Februar

Rosenmontag: An Rosenmontag wird der Höhepunkt der Karnevalszeit gefeiert. In vielen katholischen Gemeinden wird der Karneval mit einem Umzug, geschmückten Wagen, Verkleidungen und Blaskapellen gefeiert. Bereits im Mittelalter gab es schon Karnevalsfeierlichkeiten. Der organisierte Karneval entstand in Deutschland jedoch erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts in Köln. Das Wort Karneval ist abgeleitet vom lateinischen carne vale, was so viel bedeutet wie "Fleisch leb wohl", da in der  anschließenden sechswöchigen Fastenzeit auf Fleisch verzichtet werden soll. 

Mittwoch,

26. Februar 

Aschermittwoch: Mit dem Ende der Fastnacht beginnt am Aschermittwoch die Fastenzeit. Der Bibel zufolge fastete Jesus 40 Tage lang in der Wüste und widerstand dabei allen Versuchungen des Teufels. Diesem Vorbild folgend sollen Christen in der Fastenzeit auf Fleisch, Genussmittel und Luxus verzichten. In der Westkirche wird die Fastenzeit am
Aschermittwoch mit einem Gottesdienst begonnen, bei dem den Gläubigen aus der
Asche verbrannter Palmzweige ein Kreuz auf die Stirn gezeichnet wird. Es soll sie daran erinnern, dass auch sie irgendwann zu Staub werden.

 

 

 

Im letzten Jahr haben wir erstmalig und mit möglichst einfachen Mitteln die Idee für einen interkulturellen Kalender im Taschenformat realisiert. Mit kleinen Sinnsprüchen zur Einstimmung in jede neue Woche und kurzen Beschreibungen der Festtage und heiligen Zeiten der großen Religionsgemeinschaften sowie bekannter kultureller Feste und politischer Gedenktage möchten wir allen Interessierten einen tragbaren und nützlichen Begleiter für das Jahr an die Hand geben.

Wir wünschen viel Vergnügen mit diesem kleinen Kalender und freuen uns über Rückmeldungen, Hinweise und Anregungen, wie wir eine neue Auflage mit weiteren interessanten Informationen versehen können. 

Der Kalender ist sowohl im gedruckten Format als auch online zum Herunterladen verfügbar. Die Online-Version finden Sie hier zum Download

 

 

 

     

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