Im Rahmen der Interkulturellen Woche

 

Film
„Kebab Connection“
(TV Komödie / Deutschland 2005)
von Anno Saul mit Denis Moschitto und Nora Tschirner
Mittwoch, 25. September 2013, 19.00 Uhr
Filmhaus, Mainzerstraße 8, 66111 Saarbrücken

Der 21-jährige Ibrahim, kurz Ibo, ein kreativ-chaotischer Türke aus dem Hamburger Schanzenviertel, ist ein absoluter Bewunderer von Bruce Lee. Aus diesem Grund wünscht er sich nichts sehnlicher, als den ersten deutschen Kung Fu-Film zu drehen und dadurch in die Filmgeschichte einzugehen. Über einen Werbespot, den İbo für den Dönerladen seines Onkels Ahmet dreht, kommt er seinem Ziel näher. Doch dieser Werbespot „Für zwei Handvoll Döner“, der einem höchst professionellen Kung-Fu-Film gleicht, gefällt Onkel Ahmet zunächst absolut nicht. Das Kinopublikum hingegen reagiert begeistert und strömt fortan nach den Kinovorstellungen in Ahmets Dönerladen „King of Kebab“. Nun hat plötzlich auch Ahmet ein Faible für die Werbespots seines Neffen und Ibo sieht sich in Gedanken schon als künftigen Oscar-Preisträger.

İbos Freundin Titzi nimmt derweil an einer Aufnahmeprüfung für die Schauspielschule teil. Der Freude um İbos plötzlichen Star-Ruhm setzt sie eine ungewollte Schwangerschaft entgegen. Als der künftige Vater einige Zeit braucht, seine Vaterschaft zu verstehen und daher zunächst nicht dem Ernst der Sache angemessen reagiert, kommt es zum Bruch zwischen Titzi und Ibo.
Nicht nur, dass İbo aus der gemeinsamen Wohnung ausziehen muss, auch sein Vater verstößt ihn. Denn Vater Mehmet kann sich mit einer Deutschen als Freundin seines Sohnes gerade noch einverstanden erklären, sieht sie aber nicht als Mutter seiner Enkelkinder. Sein Enkelkind würde Papi statt Baba zu Ibo sagen und kein Wort Türkisch sprechen. Der übrige besonnenere Teil der Familie kann gegen Mehmets folgendes Wüten kaum etwas ausrichten.
Mit seinen Freunden aus Kindertagen, dem Griechen Lefty und dem Albaner Valid, setzt İbo derweil diverse erfolglose Pläne in Gang, um zumindest seine Titzi wieder für sich zu gewinnen. Der Weg zum unvermeidlichen Happy End wird hart und steinig.

 

Filmhaus
Ramesch – Forum für Interkulturelle Begegnung e.V.