Jubiläumsfeier
20 Jahre Ramesch
Konzert „Sinti Swing Jazz“

Romeo Franz & Ensemble
Donnerstag, 17. November 2011, 18.00 Uhr
VHS-Zentrum,

Regionalverband Saarbrücken,
Am Schlossplatz 2, 66119 Saarbrücken

Unglaublich aber wahr! 20 Jahre sind vergangen! Längst volljährig, erwachsen und reif ist unser Verein.
Seit  1991 leistet der Verein Ramesch mit zahlreichen kulturellen Veranstaltungen, Podiumsdiskussionen, Lesungen und integrativen Projekten im ganzen Saarland einen Beitrag zur Völkerverständigung und zum friedlichen Zusammenleben der Menschen. 
Innerhalb dieser Jahre haben wir neben Beratung zu den Themen Migration, Antirassismus und interreligiösen Fragen auch Präventionsarbeit und interkulturelle Sensibilisierung in Kindergärten und Schulen angeboten, wobei auch immer die Eltern mit einbezogen wurden.

Kabarett
„Leidkultur“ – Kabarett Oriental von und mit Kerim Pamuk
Freitag, 22. Oktober 2010, 20.00 Uhr
Das kleine Theater, Ratskeller im Rathaus St. Johann,
Eingang Betzenstraße (Unter den Arkaden), Rathausplatz, 66111 Saarbrücken

In seinem dritten Soloprogramm geht Kerim Pamuk dahin, wo es weh tut. Geprägt durch anatolischen Weltschmerz, gepeinigt vom deutschen Grundjammer, durchsiebt er das Leben nach großartigen Momenten des Leidens. Wir sind Papst, haben Hotlinehilfe, Onlinesupport, eine Navi im Auto und die Latte im Kaffee – trotzdem ist heutzutage nichts leicht und alles Wissenschaft. Selbst das Kinderkriegen stellt uns vor unlösbare Fragen: Babyblues oder Stilldemenz? Krabbel- oder Therapiegruppe? Beschneidung oder Konfirmation? Elternzeit oder doch gleich Altersteilzeit? Wir Deutschen haben es schwer oder musste sich je ein Sudanese fragen, welcher Wellnesstyp er ist? Ich leide, also bin ich. Ein Abend zum Schreien & Lachen.

Regie: Martin Maria Blau

Film / Gesprächsrunde
„Swetlana“
(Frankreich/Belgien, 2003) von Sam Garbarski
Donnerstag, 25. November 2010, 19.00 Uhr
Kino achteinhalb
Nauwieserstraße 19, 66111 Saarbrücken

„Swetlana“ ist ein Film über die Suche nach Heimat, Liebe, Freundschaft und das Erwachsenwerden.

Die 16-jährige Swetlana zog mit ihren Eltern von Kasachstan nach Duisburg. Die fremde Umgebung in Deutschland, die Vorurteile, die Ablehnung der anderen sind geblieben: "Faschisten" schimpfte man sie in Kasachstan, "Russkis" heißt es jetzt in Deutschland.

Sie ist kein Kind mehr, will sich abgrenzen von den strengen Eltern und ihrem kulturellen Umfeld, weiß aber noch nicht genau, wie das geht und was sie will.

Grenzgänger

Im Rahmen seiner jährlichen Veranstaltungsreihe initiiert und organisiert Ramesch in Kooperation mit anderen Institutionen ein eigenes Kulturprogramm, das den Blick auf kulturelle „Grenzgänger“ richtet - hier beheimatete Künstler mit Migrationshintergrund, die in besonderer Weise Einflüsse aus unterschiedlichen Kulturen mit zeitgenössischen deutschen Traditionen in Beziehung setzen und daraus neue, überraschende Verbindungen entstehen lassen.