Im Rahmen der Interkulturellen Woche

 

Film 

„Kebab Connection“

(TV Komödie / Deutschland 2005)

von Anno Saul mit Denis Moschitto und Nora Tschirner

Mittwoch, 25. September 2013, 19.00 Uhr

Filmhaus, Mainzerstraße 8, 66111 Saarbrücken

Der 21-jährige Ibrahim, kurz Ibo, ein kreativ-chaotischer Türke aus dem Hamburger Schanzenviertel, ist ein absoluter Bewunderer von Bruce Lee. Aus diesem Grund wünscht er sich nichts sehnlicher, als den ersten deutschen Kung Fu-Film zu drehen und dadurch in die Filmgeschichte einzugehen. Über einen Werbespot, den İbo für den Dönerladen seines Onkels Ahmet dreht, kommt er seinem Ziel näher. Doch dieser Werbespot „Für zwei Handvoll Döner“, der einem höchst professionellen Kung-Fu-Film gleicht, gefällt Onkel Ahmet zunächst absolut nicht. Das Kinopublikum hingegen reagiert begeistert und strömt fortan nach den Kinovorstellungen in Ahmets Dönerladen „King of Kebab“. Nun hat plötzlich auch Ahmet ein Faible für die Werbespots seines Neffen und Ibo sieht sich in Gedanken schon als künftigen Oscar-Preisträger.

Dokumentarfilm

,,Hunger“

(Deutschland/Mauretanien/Kenia/Indien/Brasilien/Haiti 2010)

von Marcus Vetter

Mittwoch, 09. Oktober 2013, 19.00 Uhr

Kino 8 ½, Nauwieserstraße 19, 66111 Saarbrücken

Der 90-minütige Dokumentarfilm »Hunger« erzählt, wie Menschen, Gruppen und Organisationen darum ringen, eine der schlimmsten sozialen, politischen und ökonomischen Probleme unserer Tage zu lösen: den Hunger in der Welt. In fünf Ländern stellen Marcus Vetter (SWR) und Karin Steinberger (SZ) die Frage, wie Menschen mit dem Hunger leben, und warum so viele Konzepte der Entwicklungspolitik versagt haben. Von Haiti, wo die mittellosen Bauern mit den Zauberworten Freihandelspolitik und Strukturanpassung gelockt wurden, bis nach Kenia, wo ganze Landstriche seit Jahren von Lebensmittelhilfe abhängig sind. Marcus Vetter und Karin Steinberger suchen nach Ansätzen, wie sich die Entwicklungsländer aus der Umklammerung der Ersten – der reichen Welt – lösen können.
Marcus Vetter (Buch und Regie) hat für seine Dokumentationen bereits zahlreiche Preise (u. a. Deutscher Filmpreis, Grimmepreis) erhalten. Karin Steinberger (Autorin) ist Redakteurin der Süddeutschen Zeitung und wurde für ihre Reportagen mehrfach ausgezeichnet, darunter mit dem Medienpreis für Menschenrechte.

 

Kabarett

Mussin Omurca

Freitag, 15. November 2013, 20.00 Uhr 
Schlosskeller im Saarbrücker Schloss
66119 Saarbrücken

Mussin Omurca, vormals Muhsin Omurca, 1959 in Bursa/Türkei geboren, gründete 1986 mit Şinasi Dikmen das Knobi-Bonbon-Kabarett in Ulm, das erste deutschsprachig türkische Kabarett in Deutschland. Das Kabarett erhielt 1987 den Deutschen Kleinkunstpreis. Danach erhielt Mussin Omurca auch für seine Soloprogramme Auszeichnungen wie den Deutschen Kabarett Sonderpreis 1998 und den Stern der Woche. Als Kabarettist wurde er von Dieter Hildebrandt entdeckt, welcher ihn zu seiner Unterhaltungstour durch Europa mitnahm.
Mit dem preisgekrönten Programm „Tagebuch eines Skinheads in Istanbul“ war Omurca zudem Pionier auf dem Gebiet des „Cartoon-Kabaretts“ in Deutschland. 
Mussin Omurca wurde auch als Cartoonist und Karikaturist international gedruckt und vielfach ausgezeichnet.

Film / Gesprächsrunde
Evet, ich will!

(Deutschland, 2008) von Sinan Akkuş

Mittwoch, 07. September 2011, 19.00 Uhr
Filmhaus, Mainzer Straße 8, 
66111 Saarbrücken

Der Türke Emrah will heiraten. Das Problem: seine Auserwählte ist deutsch – und ein Mann! Doch er hat nicht alleine mit Hindernissen in Herzensangelegenheiten zu kämpfen. Drei weitere Paare ringen in Berlin um ihre Liebe. Sie alle müssen erschwerte multikulturell-familiäre Umstände überwinden.

Der sunnitische Kurde Coskun liebt die türkische Alevitin Günay. Während sie in ihrer Radioshow anderen Paaren zum großen Glück verhelfen, ist ihre eigene Verbindung unerwünscht. Die konservative Verwandtschaft ist gegen ihre Hochzeit. Auch der Deutsche Dirk möchte seine türkische Freundin Özlem vor den Traualtar führen. Doch während Dirks liberale Öko-Eltern allgemein nicht viel vom Heiraten halten, fordert Özlems Familie Dirk auf, zum Islam zu konvertieren: sie akzeptieren nur einen beschnittenen Moslem als Schwiegersohn. 

Kabarett

„Alles wird gut“ mit Alparslan Marx

Freitag, 30. September 2011, 20.00 Uhr
Theater „Blauer Hirsch“, Saargemünder Straße 11,
66119 Saarbrücken

Alparslan Marx fragt sich in seinem ersten Kabarettprogramm, warum die Integration in Deutschland nicht funktioniert. Mit seiner Kunstfigur „Der Integrator“ teilt Alparslan Marx mit viel Humor und Selbstironie nach allen Seiten aus. Er verdeutlicht uns wie festgefahren unsere Denkweise, geprägt von Schlagzeilen und Vorurteilen, ist. Dabei spielt er mit den Klischees: Er war ein Gastarbeiterkind, er war Ausländer, stieg zu einem ausländischen Mitbürger auf und schaffte es sogar bis zu einem Deutschen mit Migrationshintergrund.