Vortrag zum Thema der transnationalen Beziehungen:
„Das Konsumverhalten und seine Auswirkung auf die Migrationsbewegungen“

von Regisseur Marcus Vetter
05.11.2013, 19.00 Uhr, Theater im Viertel (Alte Feuerwache – Saarländisches Staatstheater)

Am Dienstag, 05.11.2013, fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Essen… nur Essen?“ im Theater im Viertel (TIV) - Alte Feuerwache der Vortrag von Regisseur Marcus Vetter über transnationale Beziehungen - „Das Konsumverhalten und seine Auswirkung auf die Migrationsbewegungen“ statt.

Vor einem gut besetzten Saal begrüßte die Präsidentin von Ramesch Frau Ikbal Berber die Anwesenden und stellte die Referenten Frau Veronika Kabis, Leiterin des Zuwanderungs- und Integrationsbüros (ZIB) der Landeshauptstadt Saarbrücken und Herrn Harald Kreutzer, Koordinator des Netzwerks Entwicklungspolitik im Saarland e.V., vor.
Ikbal Berber hielt fest, dass das Problem der Unterernährung schwerwiegend sei und eng mit den Migrationsbewegungen verbunden. Sie verwies auf den preisgekrönten Dokumentarfilm „Hunger“ von Marcus Vetter, den Ramesch einen Monat zuvor gezeigt hatte.

Vortrag/ Gesprächsrunde

Inklusion durch Schulverpflegung

Dienstag, 11. Juni 2013, 19.00 Uhr
Rathaus-Festsaal Saarbrücken

Im Rahmen der diesjährigen Veranstaltungsreihe „ESSEN… nur ESSEN?“ beschäftigte sich der Verein Ramesch mit dem Thema

„Inklusion durch Schulverpflegung“

Da es zunehmend mehr Ganztagsschulen in Deutschland gibt und damit verbunden eine warme Mahlzeit vorgeschrieben ist, stellt sich die Frage, welche Qualitätsansprüche dieses Essen erfüllen muss, damit möglichst alle SchülerInnen an diesem Mittagessen teilnehmen können. Der Inklusionsgedanke, der dieser Fragestellung zugrunde liegt, meint die soziale Inklusion, nach der die gleichberechtigte Teilnahme aller am gemeinsamen Essen möglich wird. Da die gemeinsame Mahlzeit ein sozialer Akt ist und das Wissen um Ernährung zur Bildung dazugehöre, so Frau Ikbal Berber in ihrer Begrüßung, dürfe kein Kind von diesem gemeinschaftlichen Erlebnis ausgeschlossen werden. Deshalb sei es hilfreich und notwendig, ernährungsphysiologische Vorschriften der verschiedenen Religionen bei der Zubereitung der Schulverpflegung zu beachten.

„Hunger“

(Dokumentarfilm,
Deutschland / Mauretanien / Kenia / Indien / Brasilien / Haiti 2010)
von Marcus Vetter

Mittwoch, 09. Oktober 2013, 19.00 Uhr
Kino 8 1/2, Nauwieserstr. 19, 66111 Saarbrücken

Der Verein Ramesch – Forum für Interkulturelle Begegnung präsentierte am Mittwoch, 09. Oktober, um 19.00 Uhr den Dokumentarfilm „Hunger“ in seiner diesjährigen Veranstaltungsreihe „ESSEN … nur ESSEN?“ im Kino 8 1/2 in Saarbrücken.

Vorstandsmitglied Ulrike Heck begrüßte die zahlreich erschienenen Besucherinnen und Besucher und führte in den Film ein. Sie verwies auf die jüngste Flüchtlingstragödie in Lampedusa (Italien) mit über 200 Toten. Der Verein Ramesch stelle sich die Frage, unter welchen Bedingungen Menschen in den Ländern des südlichen Teils der Erde leben und was sie zu einer hochgefährlichen Flucht über Tausende von Kilometern bewege.

„Kebab Connection“

(TV Komödie / Deutschland 2005)
von Anno Saul mit Denis Moschitto und Nora Tschirner

Film im Rahmen der Interkulturellen Woche

Mittwoch, 25. September 2013, 19.00 Uhr
Filmhaus, Mainzerstraße 8, 66111 Saarbrücken

Im Rahmen der Interkulturellen Woche 2013 wurde am Mittwoch, 25. September, im Filmhaus Saarbrücken die Komödie „Kebab Connection“ gezeigt. Die Präsidentin von Ramesch Frau Ikbal Berber begrüßte die Gäste. Der kurzweilige Film sorgte für viel Heiterkeit und so manchen lauten Lacher im Kinosaal.

Der 21-jährige Ibrahim, kurz Ibo, ein kreativ-chaotischer Türke aus dem Hamburger Schanzenviertel, ist ein absoluter Bewunderer von Bruce Lee. Aus diesem Grund wünscht er sich nichts sehnlicher, als den ersten deutschen Kung Fu-Film zu drehen und dadurch in die Filmgeschichte einzugehen. Über einen Werbespot, den İbo für den Dönerladen seines Onkels Ahmet dreht, kommt er seinem Ziel näher. Doch dieser Werbespot „Für zwei Handvoll Döner“, der einem höchst professionellen Kung-Fu-Film gleicht, gefällt Onkel Ahmet zunächst absolut nicht. Das Kinopublikum hingegen reagiert begeistert und strömt fortan nach den Kinovorstellungen in Ahmets Dönerladen „King of Kebab“. Nun hat plötzlich auch Ahmet ein Faible für die Werbespots seines Neffen und Ibo sieht sich in Gedanken schon als künftigen Oscar-Preisträger.

Europäische Kinder- und Jugendbuchmesse 2013
mit Stand und Tanztheateraufführung
vom 23. – 26. Mai 2013

Schwerpunkt: „Lesen ist Abenteuer im Kopf“

Ehrengastland: Irland

Die Europäische Kinder- und Jugendbuchmesse öffnete vom 23. bis 26. Mai dieses Jahres zum 13. Mal ihre Pforten im Schloss Saarbrücken.

Die Kinder- und Jugendbuchmesse überzeugte auch dieses Jahr wieder durch seinen besonderen Charme und sein vielseitiges Angebot an aktuellen und innovativen Trends auf dem Sektor des europäischen Kinder- und Jugendbuchmarktes. Kleine und große BesucherInnen konnten vier Tage lang Lesen, Staunen, Zuhören und die Abenteuerwelt der Bücher entdecken. Ehrengastland der diesjährigen Messe war Irland. Viele BesucherInnen nutzten die Gelegenheit im direkten Kontakt zu den anwesenden Autoren und Illustratoren ihre Fragen zu stellen. Gerade auch die Kleinsten konnten hierdurch ihre Wissbegierde stillen.
Die Buchmesse stand in diesem Jahr auch ganz im Zeichen des historischen Datums 50 Jahre Elysèe-Vertrag. Daher wurde zum ersten Mal im Rahmen der Veranstaltung ein deutsch-französischer Jugendliteraturpreis verliehen. Die Vergabe des Preises oblag der Stiftung für deutsch-französische kulturelle Zusammenarbeit und der Europäischen Kinder- und Jugendbuchmesse. Der Preis für eine/n französischsprachige/n JugendbuchautorIn ging an Marjolaine Jarry für ihr Werk „Pieds nus dans la nuit“. Als deutschsprachige Autorin wurde Tamara Bach für ihren Jugendroman „Was vom Sommer übrig ist“ mit den Preis ausgezeichnet.