Afrikanische Filmtage 2017
16-19.11.2018
Kino 8 1/2, Nauwieserstraße 19, 66111 Saarbrücken

Seit 2001 werden die Afrikanischen Filmtage jährlich von der Fachrichtung Romanistik/Interkulturelle Kommunikation, dem Frankreichzentrum der Universität des Saarlandes, dem Kino 8 ½ sowie dem xm:lab der HBKsaar und Haus Afrika e.V. organisiert und veranstaltet. Neben den genannten regionalen Akteuren und Institutionen ist Ramesch e.V. 2017 erstmals als weiterer Kooperationspartner an dem kulturell besonderen Festival beteiligt.
Bei dem im Saarland einzigartigen Filmfestival werden Werke jenseits des generischen Kinomainstreams gezeigt. Das in Europa noch stark unterrepräsentierte afrikanische Kino bekommt somit eine einmalige Gelegenheit, die Saarbrücker Kulturlandschaft um eine besondere interkulturelle Note zu bereichern.

Politische Diskussion "Vielfalt & Offenheit - Quo Vadis Deutschland?"
Donnerstag, 24. August 2017, 18.00 Uhr
Arbeitskammer (Großer Saal)
Fritz-Dobisch-Straße 6,66111 Saarbrücken

Podiumsdiskussion Wahlkampf

Sind Migranten in den Parteien angemessen vertreten? Doppelte Staatsbürgerschaft, ja oder nein? Und was sagt eigentlich das jeweilige Parteiprogramm über Vielfalt, Migration und Integration? Das und mehr diskutierten vier saarländische Bundestagskandidaten am 24. August im Großen Saal der Arbeitskammer in Saarbrücken. Ramesch e.V. hatte sie aus Anlass der bevorstehenden Bundestagswahl zur Podiumsdiskussion 'Vielfalt&Offenheit - Quo Vadis Deutschland?' eingeladen. Es debattierten die Stadträtin und Bundestagskandidatin Josephine Ortleb (SPD), der Sprecher des Ortsverbands Saarbrücken-Mitte und Bundestagskandidat Patrick Ginsbach (Bündnis 90/Die Grünen), der Kreisvorsitzende und Bundestagskandidat Roland König (FDP) sowie die Vorsitzende des Ortsverbands Bischmisheim Dr. Christel Weins (CDU).

Les Sateurs Those Who Jump

“Les Sateurs – Those Who Jump“

Der Film “Les Sauteurs – Those Who Jump” von Moritz Siebert, Estephan Wagner und Abou Bakar Sidibé thematisiert die Lage der Geflüchteten, die vor der spanischen Enklave Melilla den Weg in die Festung Europa suchen. Auch wegen seinem unkonventionellen erzählerisch sowie gestalterischen Ansatzes gewann der Film zahlreiche Preise, wie den Preis der Ökumenischen Jury Berlinale Forum 2016.

Als der Protagonist des Dokumentarfilms Abou Bakar Sidibé die Filmemacher Moritz Siebert und Estephan Wagnert trifft, lebt er schon über ein Jahr im Flüchtlingscamp und hatte mehrmals versucht, die Grenzanlage zu überwinden. Er übernimmt die Kamera und filmt seinen Alltag und das zermürbende Warten auf den nächsten „Sprung“. Damit ist er zugleich Protagonist und Dokumentierender.

Kabarett "Be Nicer!" mit Benaissa Lamroubal

Freitag, 11. November 2016, 20:00 Uhr
Schlosskeller im Regionalverband Saarbrücken,
Schlossplatz, 66119 Saarbrücken

Ramesch e.V. veranstaltete am Freitag, den 11.11.2016, ein Kabarett mit Benaissa Lamroubal. Geboren in Nador/Marokko und aufgewachsen in Neuss am Rhein, machte er seine ersten Gehversuche auf der Bühne mit Raptexten und Hiphop Songs in den 2000ern. Der kulturelle Mix aus marokkanischem Elternhaus und dem Aufwachsen in Deutschland bilden einen Teil seinens Bühnenprogramms.

ALMANYA "Willkommen in Deutschland" 

Donnerstag, 15. September 2016, 19:00 Uhr
Kino 8 1/2
Nauwieserstr. 19, 66111 Saarbrücken

Ramesch - Forum für Interkulturelle Begegnung e.V. präsentierte am 16. September 2016 in Zusammenarbeit mit dem Kino 8 1/2 im Rahmen der Interkulturellen Woche sowie der Jahresreihe "Deutschland - Heimat vieler Kulturen" die Tragikomödie "Almanya - Willkommen in Deutschland", eine gelungene Regiearbeit der Geschwister Yasemin und Nesrin Samdereli.

Die beiden Filmemacherinnen erzählen in ihrem Film mit feinsinnigem Humor über das kultur- und generationenübergreifende Leben einer sogenannten türkischen Gastarbeiterfamilie in Deutschland. Die Begrüßung der Zuschauer übernahmen Waldemar Spallek vom Kino 8 1/2 der in den Film einführte, und Agatha Lallemand von Ramesch e.V. Letztere begründete die Auswahl des Filmes mit der positiven Haltung zu Zuwanderung, Beheimatung und Integration. Denn auf heitere und doch ernste, aber hoffnungsvolle Weise spricht "Almanya - Willkommen in Deutschland" Fragen nach Identität, Zugehörigkeit und Heimat an, die den Konflikten im deutsch-türkischen Alltag die Schwere nimmt. Dieser wohltuend neue filmische Blick der Regiseurinnen Samdereli setzte den Dramen, die sich um pure Verzweiflung und Ehrenmorde drehen, freudvollere und zukunfträchtigere Lebensentwürfe entgegen.