Auftaktveranstaltung

Thema: „Gesundheit und Migration“

Donnerstag, 22.04.2010, 19.00 Uhr
Landtag des Saarlandes
Franz-Josef-Röder-Str. 7, 66119 Saarbrücken

Ramesch – Forum für Interkulturelle Begegnung e.V. eröffnete am Donnerstag, den 22. April 2010, um 19 Uhr im Landtag des Saarlandes feierlich die Veranstaltungsreihe 2010 zum Thema „Gesundheit und Migration“, mit der der Verein auf verschiedene Aspekte kultureller Vielfalt im deutschen Gesundheitswesen aufmerksam machen wollte.

Etwa 120 Besucherinnen und Besucher fanden sich zu der informativen und unterhaltsamen Veranstaltung im Landtag des Saarlandes ein.

Zu Beginn boten Simona Petuchovaite und Çağlar Taşçi, die beide an der Hochschule für Musik Saar studieren, Kostproben ihres musikalischen Könnens. Im Verlauf des Abends erfreuten die beiden Musiker auf ihren Streichinstrumenten die Gäste noch mehrfach mit klassischen Stücken.

Danach begrüßte Frau Ikbal Berber, Präsidentin von Ramesch e.V., die Gäste, bedankte sich namentlich bei Herrn Weisweiler (Minister für Gesundheit und Verbraucherschutz des Saarlandes), Herrn Kunz (Ministerium für Arbeit, Familie, Prävention, Soziales und Sport, Referatsleiter für den Bereich Integration), den einzelnen Vertretern der Fraktionen im Landtag des Saarlandes, den Mitgliedern des Saarländischen Integrationsrates (SIR), den Vorstandsmitgliedern und ehrenamtlichen Mitgliedern von Ramesch e.V., den beiden Referenten Herrn Dr. Bilgin und Herrn Ramazan Salman, den zahlreichen Vertretern verschiedener Institutionen und Vereine aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Integration und Gesundheit und den Ausstellern, die mit Informationsständen vertreten waren.

 

Das gemeinsame Grußwort für das Ministerium für Gesundheit und Verbraucherschutz und das Ministerium für Arbeit, Familie, Prävention, Soziales und Sport überbrachte Herr Weisweiler. Er erinnerte an das erste gemeinsame Gespräch mit  Frau Kramp-Karrenbauer und Vertretern von Ramesch e.V., er habe gerne mit der Frau Ministerin die gemeinsame Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernommen, denn auch die saarländische Landesregierung setze sich mit dem Thema „Gesundheit und Migration“ auseinander. Herr Weisweiler betonte, dass etwa 17 Prozent der saarländischen Bevölkerung Wurzeln ihrer Herkunft  in anderen Ländern und Kontinenten hätten und  machte deutlich: „Wir alle sind Ausländer“. Er erklärte, dass man kein Problem aus der Herkunft machen sollte, zu Integration aber Anstrengungen auf beiden Seiten erforderlich seien. Auch wenn der Großteil der Menschen mit Migrationshintergrund bestens integriert sei, gebe es Probleme beim Zugang zu Gesundheitsversorgung, sprachliche Barrieren und kulturell bedingte Unterschiede; Präventionsangebote würden seltener von Menschen mit Migrationshintergrund in Anspruch genommen, es gebe spezifische Gesundheitsrisiken sowie psychosoziale Belastungen durch Trennung und Entwurzelung und es fehle Menschen mit Migrationshintergrund an Informationen über ihre Rechte und Möglichkeiten sowie zu Anlaufstellen.

Darüber hinaus erwähnte Herr Weisweiler die Verpflichtung der Bundes- und Landesregierung, sich für größere Chancengleichheit im Gesundheitswesen einzusetzen. Des Weiteren wies er auf die Erstellung einer Internetdatenbank durch den Arbeitskreis „Gesundheit und Migration“ (Gesundheitsministerium) hin. Dass gemeinsame Bemühungen auf verschiedenen Ebenen notwendig sind, um zu Erfolg zu führen, fasste Herr Weisweiler kurz zusammen: „Und das schaffen wir nur gemeinsam!“. Der Verein Ramesch e.V. trage bereits einen großen Teil dazu bei, die integrationspolitischen Anliegen der Landesregierung zu unterstützen. Schließlich wünschte er dem Verein  Ramesch e.V. bei seinen Veranstaltungen und Projekten „viel Erfolg und alles Gute“.

Frau Berber hob daraufhin hervor, dass sich viele Vereine im Bereich „Integration“ einsetzen und man mit allen in dem Bereich Tätigen und Interessierten gemeinsam arbeiten müsse, dies nicht eine Institution oder Person alleine leisten könne. So richtete sie ihren Dank an den ehrenamtlichen Vorstand und die hauptamtliche Geschäftsführerin, Frau Dr. Soraya Moket, die MitarbeiterInnen und ehrenamtlichen Kräfte sowie alle Institutionen und Vereine, die Ramesch e.V. finanziell und ideell unterstützen. An diesem Abend der Auftaktveranstaltung stehe die Frage „Sind Migranten anders krank?“, der Titel des Vortrages des ersten Referenten, im Mittelpunkt. Zur Einstimmung auf kulturelle Unterschiede in der Wahrnehmung von und im Umgang mit Krankheit zitierte sie einen türkisch-deutschen Kabarettisten, der in einer Satire beschreibt, wie „der Deutsche“ den Schmerz „analysiere“ und „der Türke“ seinen Schmerz „genieße“. Auch berichtete sie über ihre persönlichen Erfahrungen im unterschiedlichen Umgang mit kranken Menschen in Krankenhäusern und über ihre Ergebnisse einer Internetrecherche zu Thema „Gesundheit und Migration“.
Frau Berber betonte, dass ein Ziel der Veranstaltung sei, einen Anstoß zu geben und ein Forum zum gemeinsamen Arbeiten und zur Vernetzung zu bieten – auch, indem sich Ansprechpartner verschiedener Institutionen an diesem Abend präsentierten.

Nach einer weiteren musikalischen Einlage wurde das Wort an den ersten Referenten, Herrn Dr. med. Yasar Bilgin, übergeben, dessen Vortrag der soziokulturellen Dimension von Krankheiten gewidmet war. Herr Dr. Bilgin ist Vorsitzender der Türkischen Deutschen Gesundheitsstiftung e.V. und ist als Oberarzt im Universitätsklinikum Gießen-Marburg tätig. Außerdem ist er Leiter der Arbeitsgruppe Migration und Gesundheit sowie Mitglied im Integrationsbeirat der Landesregierung und des Integrationsgipfels der Bundesregierung und verfasste gemeinsam mit einem Kollegen eine Studie mit dem Titel „Migration und Gesundheit“.

Mit seiner Präsentation mit dem Titel „Sind Migranten anders krank?“ wollte Herr Dr. Bilgin seine Erfahrungen als praktizierender Arzt und aus der Forschung darlegen und Antworten darauf geben, ob Migranten anders krank seien, welche Krankheitsbilder vorherrschen, welchen Umgang Menschen mit Krankheiten haben, welche Erwartungen Patienten und Ärzte hätten. Nach einigen Hinweisen zu Fakten und Zahlen zur Bevölkerungsentwicklung in Deutschland und dem Begriff „Migrant“ gab er einen anschaulichen Überblick über die Verteilung von Hauptdiagnosen bei türkischen Patienten und machte Unterschiede zwischen der Vorkommenshäufigkeit und Altersverteilung bei türkischen Patienten in Deutschland und deutschen Patienten deutlich, dabei ging er näher auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Magen- Darm-Erkrankungen, Hepatitis-B-Virusinfektionen, Helicobacter plyori (Keiminfektion), Diabetes mellitus ein.

Seine Erfahrungen aus Forschung und Praxis vermittelte Herr Dr. Bilgin anhand konkreter Beispiele. Er thematisierte Unterschiede in Bezug auf den Umgang mit Krankheitsbildern, das Verhalten im Krankenhaus und den Einfluss von Religion (z.B. positive Einstellung, passive Haltung, Fasten, biologische Prothesen), die Inanspruchnahme von Präventionsmaßnahmen (z.B. Impfung, Vorsorgeuntersuchungen), Erwartungen der Patienten an die Mediziner und von Seiten der Mediziner an die Patienten. Sprache als Schlüssel zum Leben spiele zwar auch im Gesundheitssektor eine wichtige Rolle, jedoch dürfe man den Integrationsprozess nicht auf Sprache bzw. verbale Kommunikation beschränken.

Herr Dr. Bilgin betonte, wie wichtig es sei, als Mediziner reale Ängste, Misstrauen und Fragen der Patienten ernst zu nehmen, einen kultursensiblen und vertrauensvollen Umgang zu pflegen und medizinische Versorgung als Menschenrecht zu achten.
Zusammenfassend und zur Beantwortung der Eingangsfrage hielt Herr Dr. Bilgin fest, dass Menschen mit Migrationshintergrund nicht prinzipiell anders krank seien als Menschen ohne Migrationshintergrund, die gleichen Krankheitsbilder, aber andere Lebensumstände, Vorstellungen und Umgangsweisen vorlägen; Migration an sich keine Ursache und kein medizinischer Zustand sei. Das medizinische Angebot müsse sich an seiner Klientel orientieren, es bedürfe durch das Medizinstudium gut ausgebildeter Ärzte (mit Sprachkenntnissen und Empathie). Sein Fazit lautete, dass Gesundheit eine „komplizierte Sache“ sei, die die Gesellschaft und die Politik ernst nehmen müsse. Die Präsentation des Vortrages von Herrn Dr. Yasar Bilgin finden sie hier.

Mit Herrn Ramazan Salman, Geschäftsführer des Ethno-Medizinischen Zentrums e.V. in Hannover, konnte eine Persönlichkeit vorgestellt werden, die seit zwei Jahrzehnten versucht, die Fehlversorgung im Gesundheitsbereich von Migrantinnen und Migranten zu vermindern und eine Brücke zwischen den Kulturen zu bauen. Herr Salman ist Dipl.-Sozialwissenschaftler, international renommierter Gesundheitsforscher, Trainer und Berater für interkulturelle Organisationsentwicklung und kommunales Integrationsmanagement, Geschäftsführer des Ethno-Medizinischen Zentrums e.V. in Hannover und Leiter des Projekts „MiMi – Mit Migranten für Migranten“. Neben Professionellen aus öffentlichen Diensten und privaten Unternehmen bildet er in seinem Projekt „MiMi – Mit Migranten für Migranten“ erfolgreiche und gut integrierte Migrantinnen und Migranten in Betrieben und anderen Settings zu Mediatoren aus. Sein Projekt wurde von der Weltgesundheitsorganisation mit einer „Case Study“ gewürdigt (2008).

Herr Salmans Präsentation trug den Titel „Gesundheit und Migration –  Das MiMi-Projekt als Schlüsseltechnologie der Integration und Beitrag zu gesellschaftlicher Integration“. In einigen einleitenden Worten sprach Herr Salman davon, dass bereits Distanz zueinander abgebaut und die Menschen aufeinander zugegangen seien, wie er seine persönliche Integrationsgeschichte als der Teil der deutschen Geschichte verstehe und dass das wachsende Interesse an der Gesundheit von Migranten positiv zu werten sei. Er lege Wert auf die Eigenkompetenz der Patienten, also darauf, dass im Bereich Gesundheit, Medizin und Umgang mit Krankheit Patienten mit Migrationshintergrund als kompetente Partner der Medizin, die selbstständig Entscheidungen treffen, betrachtet werden sollten. In seinem Vortrag widmete er sich der Ausbildung des Personals, der Zufriedenheit der Patienten und dem Nutzen von Vorsorgeangeboten.

Herr Salman erläuterte die Grundidee des von ihm mitbegründeten Ethno-Medizinischen Zentrums. Man stellte sich die Frage, was Regelversorgungseinrichtungen in Deutschland, einem der fünf Länder mit den besten Gesundheitssystemen der Welt, zur Behandlung von Migranten brauchten. Der Integrationsprozess umfasse für ihn Sprachfähigkeit, Bildung, Öffnung der Institutionen und Chancengleichheit. Um als medizinische Fachkräfte praktisch und erfolgreich arbeiten zu können, bedürfe es der Unterstützung in den Bereichen Sprache, Ausbildung und Schulungen, Kulturberücksichtigung. Im Ethno-Medizinischen Zentrum sei der Fokus weg von der Arzt-Patient-Beziehung auf Mediatoren-/Lotsenprojekte gelegt worden. Mediatoren informieren über gesunde Lebensweise, das deutsche Gesundheitssystem, medizinische Präventions- und Interventionsangebote. Der Referent machte auf den Bevölkerungswandel („kultureller Wandel“) aufmerksam, der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund betrage derzeit in einigen Städten bis zu 40 %, Schätzungen gingen davon aus, dass 2015 in Deutschland 40% der Kinder und Jugendlichen unter 16 Jahren einen Migrationshintergrund haben würden.

Außerdem stellte Herr Salman klar, dass Integration mit und nicht nur für Migranten geschehe, alle gemeinsam Verantwortung und Anstrengung übernehmen müssten. Schließlich sei eine gesunde und gebildete Bevölkerung wirtschaftlich erfolgreicher und verursache geringere soziale Kosten, soziale Ungleichheit führe zu erhöhten Gesundheitsrisiken, Menschen mit Migrationshintergrund seien bei bestimmten Krankheiten überrepräsentiert, verfügten über weniger Informationen über Gesundheitssystem, Therapien und Versorgung, es existierten sprachliche und kulturelle Unterschiede, Zugangsbarrieren und Menschen mit Migrationshintergrund seien als Mitarbeiter in medizinischen Institutionen unterrepräsentiert. Der Stellenwert von Prävention sei sehr hoch, Sprachkompetenzen, Übernahme von Verantwortung und Hilfe zu Selbsthilfe seien von Bedeutung. Herr Salman führte Daten und Fakten zu den Bereichen Früherkennungsuntersuchung, Impfung, Übergewicht und Unfallrisiko an. Migranten an sich seien nicht mehr oder anders krank, nur ihr Krankheitsrisiko sei größer und die Migrationserfahrung als kritisches Lebensereignis könne belastend sein, wobei Krankheit und Gesundheit als individuelle Phänomene zu betrachten seien. Um der Tatsache entgegenzuwirken, dass Menschen mit Migrationshintergrund über geringere Informationen und Kenntnisse über Gesundheitssystem, Erkrankungen, Therapie und Vorsorge verfügten, stehe im Rahmen seines Projektes der Einsatz von interkulturellen Mediatoren und Multiplikatoren im Mittelpunkt, was den Erfolg von Beratung und Therapie erhöhe.

So stellte Herr Salman bei der Auftaktveranstaltung das in zehn Bundesländern erfolgreich implementierte Projekt „MiMi – Mit Migranten für Migranten“ vor, das an 51 Standorten in Deutschland besteht. Der Referent erläuterte ausführlich die Ausgangs- und Grundidee sowie bisherige Erfolge dieses modellhaften Projektes. „Gut integrierte“, geschulte und mehrsprachige Menschen mit Migrationshintergrund (Gesundheits-Wegweiser) klären als Gesundheitsmediatoren andere Menschen über für Gesundheit relevante Themen bedarfsorientiert, direkt und unkompliziert auf.
Die Präsentation des Vortrages von Herrn Ramazan Salman finden sie hier.

Beide Referenten führten im Rahmen ihrer Vorträge Fakten wie auch konkrete Beispiele aus Praxis und Forschung an und bedankten sich bei Ramesch e.V. und Herrn Weisweiler, dass man sich des Themas „Gesundheit und Migration“ angenommen habe, beide vermittelten ihre Hoffnung auf Veränderungen im saarländischen Gesundheitssystem.

Den interessanten Kurzvorträgen folgte eine weitere musikalische Darbietung, bevor Frau Berber zur Gesprächsrunde überleitete, an der neben den beiden Referenten, Herrn Dr. med. Yasar Bilgin und Herr Ramazan Salmann, auch Herr Georg Weisweiler, Minister für Gesundheit und Verbraucherschutz des Saarlandes, und Frau Ikbal Berber, Präsidentin von Ramesch – Forum für Interkulturelle Begegnung e.V., teilnahmen. Im Rahmen der Podiumsdiskussion wurde unter anderem diskutiert, weshalb ein solch erfolgreiches Projekt wie das vorgestellte (noch) nicht im Saarland eingerichtet sei und welche Anstrengungen diesbezüglich unternommen werden könnten, warum ein Mangel an Ärzten mit Migrationshintergrund und gut ausgebildetem Pflegepersonal bestehe, welche Veränderung in der Ausbildung von Medizinern und Pflegepersonal gemacht werden könnten, wie es mit der Niederlassungs- und Berufsausübungserlaubnis in Deutschland und im Saarland aussehe.

Die Referenten konnten ihre „unterschiedlichen“ Positionen (Anpassung der medizinischen Angebote an die Klientel „versus“ Betonung der Eigenverantwortung und Einsatz von Multiplikatoren) zusammenfassen. Darüber hinaus hatte das Publikum die Möglichkeit, Fragen und Anmerkungen in die Diskussion einzubringen, was viele Personen nutzten, indem sie sich durch Wortmeldungen an dem Gespräch beteiligten.

Alle Teilnehmer hatten die Gelegenheit, Schlussworte zu sprechen, während Herr Dr. Bilgin Ausbildung und Arzt-Patienten-Beziehung thematisierte und Unterstützung bei der Förderung von Projekten im Saarland anbot, erläuterte Herr Salman, dass aus seiner Sicht auf politischer (Bundes-) Ebene bereits viele Dinge in Bewegung seien (wie Anerkennung von im Ausland erworbenen Berufsabschlüssen) und sein Projekt auch im Saarland etabliert werden könnte. Herr Weisweiler betonte, dass es nicht an politischem Willen fehle, es aber Umsetzungsdefizite gebe, Kommunikation und Miteinander von Bedeutung seien und die Aktivitäten von Ramesch e.V. einen wichtigen Beitrag leisten würden. Frau Berber zog das Fazit, dass es um „unsere Gesellschaft“ gehe, von der alle Menschen ein Teil seien, es keinen Königsweg und kein Rezept gebe, sondern auf verschiedenen Ebenen gemeinsam am Gesundheitssystem für die Menschen dieser Gesellschaft gearbeitet werden müsse. Abschließend rief sie erneut dazu auf, Netzwerke zu bilden.

Die Vorträge und die Diskussion waren für viele Gäste Anregung für weitere Gespräche während des anschließenden Empfangs mit Umtrunk, mit dem die gelungene Eröffnung der Veranstaltungsreihe „Gesundheit und Migration“ ihren Abschluss fand.

Mit Informationsständen vertreten waren verschiedene Institutionen und Vereine: LAGS – Landesarbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung Saarland e.V.; Multilinguales Sprachtherapeutisches Institut / Logopädie (Medizinisches Versorgungszentrum an der Caritasklinik St. Theresia, Saarbrücken); Migrationsdienst, Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer des Caritasverbandes für Saarbrücken und Umgebung e.V.; Aids-Hilfe Saar e.V., Pro Familia Saarbrücken; Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V. (BVKJ); Landesverband Saarland, Hilfe zur Selbsthilfe in seelischen Krisen Saarland e.V. An den Tischen konnten sich alle Gäste mit den Mitgliedern dieser Institutionen und Vereine austauschen und bereitliegendes Informationsmaterial nutzen.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass man sich bei der informativen und unterhaltsamen Auftaktveranstaltung darüber einig war, dass Gesundheit zu den höchsten Gütern gehört und zu deren Erhalt und Förderung gemeinsame Anstrengungen unternommen werden müssen.

Veranstalter des Abends waren neben Ramesch – Forum für Interkulturelle Begegnung e.V. die Landtagsfraktionen Bündnis 90/Die Grünen, CDU-Fraktion im Landtag des Saarlandes, Die Linke-Fraktion im Landtag des Saarlandes, FDP-Fraktion im Landtag des Saarlandes, SPD-Fraktion im Landtag des Saarlandes.