Wohlergehen und Sorgen der Menschheit Die Qualität der Weltgesellschaft in den Augen der Erdbewohner

Vortrag/Gesprächsrunde im Rahmen der interkulturellen Woche

Mittwoch, 26. September 2012 19:00 Uhr

Rathaus Festsaal

Im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe Orientierung in Zeiten der Globalisierung lud der Verein Ramesch – Forum für Interkulturelle Begegnung – in Kooperation mit dem Integrationsbeirat der Landeshauptstadt Saarbrücken, am Mittwoch, 26.09.12 zum Vortrag „Wohlergehen und Sorgen der Menschheit, die Qualität der Weltgesellschaft in den Augen der Erdbewohner“ in den Festsaal des Rathauses Saarbrücken ein.

Die Vereinspräsidentin, Frau Ikbal Berber begrüßte die Gäste und  sie bedankte sich herzlich bei Prof. Glatzer für sein Kommen. Prof. Glatzer ist Soziologe und lehrte an der Goethe-Universität Frankfurt am Main im Fachbereich Gesellschaftswissenschaften. Bevor Frau Berber das Wort an Herrn  Prof Glatzer übergab, stellte sie die Frage welchen Beitrag Ramesch mit seiner Arbeit zum Wohlergehen der Menschen in der Region leisten könne.

Tagung

Gleich, aber anders
Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund in der Medizin

Vorträge und Gesprächsrunde

am Samstag, 13. November 2010, 10.00 Uhr,  Regionalverband Saarbrücken - Saarbrücker Schloss (Festsaal)

Frau PD Dr. med. Erika Sievers, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin und Referentin für Sozialpädiatrie sowie Kinder- und Jugendgesundheitsdienst der Akademie für öffentliches Gesundheitswesen in Düsseldorf, beklagte in ihrem Vortrag „Transkulturelle Pädiatrie“ das Fehlen eines auf die Pädiatrie in Deutschland bezogenen Konzepts zur transkulturellen Öffnung. Dr. Sievers stellte Mängel in der derzeitigen medizinischen Versorgung der jungen Migranten fest.

Dr. med. Elif Duygu Cindik, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, wies in ihrem Vortrag mit dem Titel „Besondere Herausforderungen in der Behandlung von Menschen mit Migrationshintergrund im deutschen Gesundheitssystem“ auf Änderungsbedarf im Gesundheitswesen hin. Patienten mit Migrationshintergrund werden häufig benachteiligt: ihre stationäre Behandlung dauert unverhältnismäßig lange und sie werden überdurchschnittlich oft Opfer von Fehldiagnosen. Nähere Infos hier.

Psychosoziale Gesundheit und Migration

Vortrag und Gesprächsrunde am 24.06.2010

19.00 Uhr in den SHG-Kliniken in Völklingen

Manchmal reicht es nicht, eine Sprache zu beherrschen, um sich verständlich zu machen: Klagt ein Iraner vor einem Arzt, seine "Leber sei zerstückelt", spricht er nicht von einem körperlichen Leiden, sondern spricht von innerer Zerrissenheit. Der "erkältete Kopf" aus dem Mund eines türkischen Patienten soll ausdrücken, dass er glaubt, den Verstand zu verlieren. Das Gefühl der Sprachlosigkeit ist eine Erfahrung, die viele Einwanderer in Deutschland machten, vor allem, wenn es um psychische Probleme geht. Dies ist nur eines der Probleme die Murat Ozankan, Oberarzt und Leiter der Migrantenambulanz der LVR-Klinik Langenfeld, bei seinem Vortrag in den SHG-Kliniken in Völklingen ansprach.

Migration bringt für die betroffenen Personen, ihre Familien, die Herkunfts- aber auch die Einwanderungsländer einschneidende Veränderungen mit sich. Die Lebensgeschichte und Hintergründe dieser Menschen sind derart heterogen, dass keineswegs von einer gemeinsamen Erfahrung oder einem vergleichbaren Prozess bei dem Wechsel in das neue kulturelle Umfeld ausgegangen werden kann.

Auftaktveranstaltung

Thema: „Gesundheit und Migration“

Donnerstag, 22.04.2010, 19.00 Uhr
Landtag des Saarlandes
Franz-Josef-Röder-Str. 7, 66119 Saarbrücken

Ramesch – Forum für Interkulturelle Begegnung e.V. eröffnete am Donnerstag, den 22. April 2010, um 19 Uhr im Landtag des Saarlandes feierlich die Veranstaltungsreihe 2010 zum Thema „Gesundheit und Migration“, mit der der Verein auf verschiedene Aspekte kultureller Vielfalt im deutschen Gesundheitswesen aufmerksam machen wollte.

Etwa 120 Besucherinnen und Besucher fanden sich zu der informativen und unterhaltsamen Veranstaltung im Landtag des Saarlandes ein.

Zu Beginn boten Simona Petuchovaite und Çağlar Taşçi, die beide an der Hochschule für Musik Saar studieren, Kostproben ihres musikalischen Könnens. Im Verlauf des Abends erfreuten die beiden Musiker auf ihren Streichinstrumenten die Gäste noch mehrfach mit klassischen Stücken.

Danach begrüßte Frau Ikbal Berber, Präsidentin von Ramesch e.V., die Gäste, bedankte sich namentlich bei Herrn Weisweiler (Minister für Gesundheit und Verbraucherschutz des Saarlandes), Herrn Kunz (Ministerium für Arbeit, Familie, Prävention, Soziales und Sport, Referatsleiter für den Bereich Integration), den einzelnen Vertretern der Fraktionen im Landtag des Saarlandes, den Mitgliedern des Saarländischen Integrationsrates (SIR), den Vorstandsmitgliedern und ehrenamtlichen Mitgliedern von Ramesch e.V., den beiden Referenten Herrn Dr. Bilgin und Herrn Ramazan Salman, den zahlreichen Vertretern verschiedener Institutionen und Vereine aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Integration und Gesundheit und den Ausstellern, die mit Informationsständen vertreten waren.