Vom Fremdsein und Beheimatetsein – Märchen im Spiegel verschiedener Kulturen

Märchenstunde im Rahmen der Europäischen Kinder- und Jugendbuchmesse

Märchenzelt auf dem Schlossplatz, Saarbrücken, Samstag, 21. 05. 2016, 15.00-16.00 Uhr

Ramesch – Forum für interkulturelle Begegnung e.V. veranstaltete als Kooperationspartner der Europäischen Kinder- und Jugendbuchmesse im Rahmen seines Jahresprogramms „Deutschland – Heimat vieler Kulturen“ eine interaktive Märchenstunde auf dem Schlossplatz mit dem Titel „Vom Fremdsein und Beheimatetsein“. Dieses Thema ist angesichts der Flüchtlingszahlen weltweit aktueller denn je, weshalb Ramesch die Migration als Phänomen in Märchen aufgriff.

KABARETT
„Der Bewegte Muselmann“

Freitag, 20. November 2015, 20:00 Uhr
Schlosskeller im Regionalverband Saarbrücken,
Schlossplatz, 66119 Saarbrücken

Der Abend begann mit einleitenden Worten von Vorstandsmitglied Frau Sennur Agirbasli zu denen sie kurz ihre Meinung zu den aktuellen Themen Flüchtlinge, Syrien, und Terroranschläge in Paris ansprach.

Das Kabarett wurde von einem jungen Künstler, der mit einem kurzem Gastauftritt das Publikum in Stimmung brachte, eröffnet. Er sprach über sein Aussehen, denn er hat, den Medien nach, ein „bedrohliches“ Aussehen. Mit seinem langen Bart, seiner etwas dunklen Haut, und den großen schwarzen Augen hat er schon viele Blicke auf sich gezogen. Doch er nimmt es mit Humor, denn immer wenn er irgendwo ankommt sagt er den Satz: „Ich komme in Frieden!" Die Reaktion ist meist die gleiche: ein breites Lächeln

Film

Vol Spécial (Schweiz 2011)

Mittwoch, 28. Oktober 2015, 19.00 Uhr
Kino 8 ½, Nauwieserstraße 19, 66111 Saarbrücken

Der Film Vol Spécial (auf Deutsch: Sonderflug) zeigt die Realität von einigen der 150.000 so genannten „Sans-Papiers“ (damit sind Menschen ohne Aufenthaltspapiere gemeint) und den abgelehnten Asylbewerbern, die sich in der Schweiz befinden. 

In einem der 28 Deportationszentren, „Frambois“, leben etwa 25 Abschiebegefangene, die Mehrzahl von ihnen mit afrikanischer Herkunft, die auf ihre Freilassung hoffen. Doch die meisten von ihnen werden in ihre Heimat zurückgeschickt. Für sie ist ihr Geburtsland jedoch nicht mehr ihre Heimat, denn sie haben dort keine Zukunft, sind ihrer Existenz gefährdet oder haben dort einfach niemanden mehr. Für sie ist ihre neue Heimat die Schweiz, wo sie sich eine Familie und ein Zuhause aufgebaut haben, wo sie arbeiten und ein friedliches Leben führen wollen, ohne mit einer täglichen Angst leben zu müssen.

Vortrag / Gesprächsrunde

Flüchtlings- und Integrationspolitik der Saarländischen Landesregierung und die Lage der saarländischen Kommunen

Dienstag, 06. Oktober 2015, 18 - 20 Uhr

Stiftung Demokratie Saarland
Europaallee 18, 66111 Saarbrücken

Zu einer Gesprächsrunde rund um die aktuelle Entwicklung der saarländischen Flüchtlings- und Integrationspolitik hatte der Verein Ramesch – Forum für Interkulturelle Begegnung in die neuen Räumlichkeiten der Stiftung Demokratie Saarland eingeladen. Moderiert wurde die Veranstaltung von Tonia Koch, Landeskorrespondentin des Deutschlandradios im Saarland. Auf dem Podium diskutierten Jürgen Fried, Oberbürgermeister der Kreisstadt Neunkirchen und stellvertretender Präsident des Saarländischen Städte- und Gemeindetages, Günther Schwarz, Vorsitzender der Härtefallkommission des Saarlandes, Klaus Kunz, Leiter der Stabsstelle Integration im Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Mohamed Maiga, Präsident von Ramesch e.V. sowie Ines Reimann-Matheis, Vorsitzende der Liga der Freien Wohlfahrtspflege Saar.

Theaterstück „Fluchtwege“ von Nick Wood im Rahmen der 15. Europäischen Kinder- und Jugendbuchmesse.

Samstag, 23. Mai 2015, 12 - 13 Uhr
im Schlosskeller des Regionalverbandes Saarbrücken
66119 Saarbrücken

In Kooperation mit dem Theater Überzwerg veranstaltete Ramesch im Rahmen der 15. Europäischen Kinder- und Jugendbuchmesse ein Theaterstück, das die Erfahrungen junger Kriegsflüchtlinge im Spannungsfeld zwischen traumatischen Erlebnissen, Heimweh und Neuanfang in einem fremden Land thematisiert und so gut zu unserer Veranstaltungsreihe "Flucht, Vertreibung, Heimatlosigkeit" passte. Regie führte Frank Engelhardt; für das Bühnenbild zeichnete sich Dorota Wünsch verantwortlich. In den Rollen Riva und Andrea waren Nicolas Bertholet und Eva Coenen zu sehen