15. Europäische Kinder- und Jugendbuchmesse
Ramesch-Stand

Donnerstag, 21. Mai 2015 – Sonntag, 24. Mai 2015
im Saarbrücker Schloss, Regionalverband Saarbrücken
66119 Saarbrücken

Vom 21. bis 24. Mai fand zum 15. Mal die Europäische Kinder- und Jugendbuchmesse in und um das Saarbrücker Schloss statt. Auch dieses Jahr bildete die Messe einen Höhepunkt im literarischen Leben im Saarland. Sie überzeugt insbesondere durch ihren einmaligen Charakter und dem damit in Verbindung stehenden grenzenlosen Charme. Zum Erfolg der Buchmesse trugen dieses Jahr 41 Verlagshäuser und Autoren aus 22 Ländern, welche insgesamt 127 Veranstaltungen organisierten, maßgeblich bei.

Auf der Buchmesse wurden nicht nur Neuerscheinungen internationaler Verlage präsentiert, sondern auch über aktuelle und innovative Trends auf dem deutschsprachigen und europäischen Kinder- und Jugendbuchmarkt informiert. Zu den Highlights der Messe zählt der direkte Kontakt von Messebesuchern zu den zahlreichen Autoren, Illustratoren und Comiczeichnern.

Auftakt

Auftaktveranstaltung zur Veranstaltungsreihe „Flucht – Vertreibung – Heimatlosigkeit“: Flucht – ein Menschenrecht
Donnerstag, 30. April 2015, 19 Uhr
im Landtag des Saarlandes

Im voll besetzten großen Saal des Landtages eröffnete Mohamed Maiga, Präsident von Ramesch, die diesjährige Veranstaltungsreihe zum Schwerpunkt „Flucht“. Er dankte der bisherigen Präsidentin, Frau Ikbal Berber, für ihren Einsatz und ihr persönliches Engagement in den letzten 10 Jahren. Er verwies darauf, dass es Rassismus und Vorurteile gegenüber Flüchtlingen selbst dort gebe, wo man es nicht vermuten würde. Aus Südafrika, einem Land, das massive Menschenrechtsverletzungen aufgrund der Apartheidpolitik durchlitten habe, würden gegenwärtig Angriffe auf Flüchtlinge gemeldet werden. Hier im Saarland bedankte er sich bei allen, die sich ehrenamtlich für Flüchtlinge einsetzten und forderte eine bessere Vernetzung der Arbeit.

Die Auftaktveranstaltung fand in Kooperation mit dem Verein Netzwerk für Entwicklungspolitik Saarland - NES statt und den im Landtag vertretenen Fraktionen.

Die Geschäftsführerin des Netzwerk Entwicklungspolitik, Ulrike Dausend, beklagte in ihrem Grußwort, dass es keine legalen Wege nach Europa gebe. Die Hürden für Flüchtlinge seien zu hoch, da es institutionelle Abwehrmechanismen in Europa gebe. In dem Phänomen der Pegida-Demonstrationen seien die geistigen Abwehrmechanismen konkretisiert. Das langfristige Ziel müsse ein menschenwürdiges Dasein auch für die nach Europa geflüchteten Menschen sein. Im Europäischen Jahr für Entwicklung, das 2015 im Mittelpunkt stehe, heiße das Motto „Unsere Welt, unsere Würde,  unsere Zukunft“. Man wolle dazu beitragen, die oftmals komplexen Zusammenhänge zu verstehen.

Kabarett

Die Trockenblumen

Freitag, 21. November 2014, 20.00 Uhr
Schlosskeller im Regionalverband Saarbrücken,
Schlossplatz, 66119 Saarbrücken

Zu einem deutsch-türkischen Kabarettabend lud der Verein Ramesch – Forum für Interkulturelle Begegnung in Kooperation mit dem Frauenbüro der Landeshauptstadt und des Regionalverbandes Saarbrücken in den Schlosskeller ein. Frau Ikbal Berber, die Präsidentin des Vereins freute sich in ihrem Grußwort darüber, dass mit der Schauspielerin Lilay Huser und der Sängerin und Autorin Marcia Golgowsky erstmals Anekdoten aus dem türkisch-deutschen Leben aus Sicht einer Frau der ersten Einwanderergeneration und ihrer deutschen Altersgenossin erzählt werden.

Film

„Das Mädchen Wadjda“
von Haifaa Al Mansour
Erster Film aus Saudi-Arabien, 2012

Dienstag, 28. Oktober 2014, 18.00 Uhr
Kino 8 ½, Nauwieserstraße 19, 66111 Saarbrücken

Auf sehr große Zustimmung fiel der Film „Das Mädchen Wadjda“, der erste Film aus Saudi-Arabien und zudem noch von einer Frau gedreht. Im voll besetzten Saal des Kinos 8 ½ genossen die Zuschauerinnen und Zuschauer einen ersten Film, der aber leicht daherkam.

Saudi-Arabien ist ein verschlossenes Land. Der arabische Frühling ist dort ausgefallen, Demonstrationen wurden brutal niedergeschlagen. Die dort vorherrschende Auslegung des Islam gilt als besonders konservativ. Die feudalistische Herrscherfamilie beäugt Einflüsse von außen extrem argwöhnisch. Besonders die Rechte der Frauen sind stark eingeschränkt. Doch auch in dem Wüstenkönigreich ändert sich etwas. Ein gutes Beispiel ist der Spielfilm „Das Mädchen Wadjda“ – der erste überhaupt, der in Saudi-Arabien gedreht wurde und zwar von einer Frau.

Europäische Kinder- und Jugendbuchmesse 2014

Musik ohne Grenzen – Interaktiv
Mit dem Trio „El Mundo“

Samstag, 24. Mai 2014, 12.00 -13.00 Uhr und 15.00 -16.00 Uhr
Schlosskeller des Regionalverbandes Saarbrücken
Schlossplatz, 66119 Saarbrücken

Vorstandsmitglied Ulrike Heck begrüßte die zahlreich erschienen kleinen und großen Gäste im Schlosskeller des Regionalverbandes Saarbrücken bevor das „Trio el Mundo“ Lieder aus der ganzen Welt präsentierte. In seinem Programm „Musik ohne Grenzen“ führte es das begeisterte Publikum musikalisch quer durch Europa und Lateinamerika.

Zum Trio gehören die Theaterschauspielerin Eliza Montes de Oca (Gesang) und die beiden Musiker Igor Varshavsky (Klavier/Gesang) und Jörg Dreibach (Saxofon).