Von Frauen und Mädchen auf der Flucht
Flüchtlings-Floßtour mit dem Musiker Heinz Ratz im Saarland

Freitag, 1. August 2014
Lebach und Saarbrücken


Im Sommer war Ramesch e.V. Kooperationspartner einer Tagesveranstaltung, in der die Situation von weiblichen Flüchtlingen und ihren Kindern in den Mittelpunkt gestellt wurde. Der Musiker Heinz Ratz tourte in diesem Jahr mit weiblichen Flüchtlingen durch Deutschland und trat mit ihnen gemeinsam auf der Bühne auf, um auf das Schicksal der Flüchtlingsfrauen aufmerksam zu machen.

Der Aufenthalt und das Programm im Saarland wurden vom Paritätischen Bildungswerk organisiert, und von zahlreichen Kooperationspartnern wie der Heinrich Böll Stiftung Saar, Peter-Imandt-Gesellschaft e.V./Rosa-Luxemburg-Stiftung Saar, Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland e.V., Zuwanderungs- und Integrationsbüro Landeshauptstadt Saarbrücken, Aktion 3. Welt Saar e.V., Saarländischer Flüchtlingsrat e.V., Pro Asyl e.V. sowie Bündnis90/Die Grünen Bundesverband unterstützt.

 Vortrag zum Thema der transnationalen Beziehungen:
„Das Konsumverhalten und seine Auswirkung auf die Migrationsbewegungen“

von Regisseur Marcus Vetter
05.11.2013, 19.00 Uhr, Theater im Viertel (Alte Feuerwache – Saarländisches Staatstheater)

Am Dienstag, 05.11.2013, fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Essen… nur Essen?“ im Theater im Viertel (TIV) - Alte Feuerwache der Vortrag von Regisseur Marcus Vetter über transnationale Beziehungen - „Das Konsumverhalten und seine Auswirkung auf die Migrationsbewegungen“ statt.

Vor einem gut besetzten Saal begrüßte die Präsidentin von Ramesch Frau Ikbal Berber die Anwesenden und stellte die Referenten Frau Veronika Kabis, Leiterin des Zuwanderungs- und Integrationsbüros (ZIB) der Landeshauptstadt Saarbrücken und Herrn Harald Kreutzer, Koordinator des Netzwerks Entwicklungspolitik im Saarland e.V., vor.
Ikbal Berber hielt fest, dass das Problem der Unterernährung schwerwiegend sei und eng mit den Migrationsbewegungen verbunden. Sie verwies auf den preisgekrönten Dokumentarfilm „Hunger“ von Marcus Vetter, den Ramesch einen Monat zuvor gezeigt hatte.

Vortrag/ Gesprächsrunde

Inklusion durch Schulverpflegung

Dienstag, 11. Juni 2013, 19.00 Uhr
Rathaus-Festsaal Saarbrücken

Im Rahmen der diesjährigen Veranstaltungsreihe „ESSEN… nur ESSEN?“ beschäftigte sich der Verein Ramesch mit dem Thema

„Inklusion durch Schulverpflegung“

Da es zunehmend mehr Ganztagsschulen in Deutschland gibt und damit verbunden eine warme Mahlzeit vorgeschrieben ist, stellt sich die Frage, welche Qualitätsansprüche dieses Essen erfüllen muss, damit möglichst alle SchülerInnen an diesem Mittagessen teilnehmen können. Der Inklusionsgedanke, der dieser Fragestellung zugrunde liegt, meint die soziale Inklusion, nach der die gleichberechtigte Teilnahme aller am gemeinsamen Essen möglich wird. Da die gemeinsame Mahlzeit ein sozialer Akt ist und das Wissen um Ernährung zur Bildung dazugehöre, so Frau Ikbal Berber in ihrer Begrüßung, dürfe kein Kind von diesem gemeinschaftlichen Erlebnis ausgeschlossen werden. Deshalb sei es hilfreich und notwendig, ernährungsphysiologische Vorschriften der verschiedenen Religionen bei der Zubereitung der Schulverpflegung zu beachten.

Die Diplom-Ökotrophologin, Johanna-Elisabeth Giesenkamp, referierte in diesem Zusammenhang im Saarbrücker Rathaus über die Speisevorschriften der fünf bedeutendsten Religionen in Deutschland: dem Christentum, dem Islam, dem Judentum, dem Buddhismus und den Hinduismus. Frau Dipl. oec. troph. Giesenkamp ist Mitarbeiterin des Projektes „Inklusion durch Schulverpflegung“ an der Hochschule Osnabrück und beschäftigt sich seit 2011 intensiv mit dem Thema der religiösen Anforderungen bei der Speisenreichung in der Schulverpflegung. Gemeinsam mit Prof. Dr. Elisabeth Leicht-Eckardt und dem Lehrer und Schulberater Thomas Nachtwey hat sie das Buch „Inklusion durch Schulverpflegung“ geschrieben.

Das Christentum ist die einzige Religion, in der es mit Ausnahme der Fastenzeit keine Einschränkungen bei Lebensmitteln gibt.

Dagegen hat der Islam eindeutige Regeln in Bezug auf erlaubte und unerlaubte Speisen und Zutaten, sowie der Zubereitung von Essen. Grundsätzlich verboten sind sämtliche Rauschmittel wie etwa Alkohol.

Nach dem muslimischen Glauben werde der Verzehr möglichst vieler erlaubter und gesundheitlich zuträglicher Lebensmittel positiv angerechnet.
So sind im Islam nicht nur bestimmte Fleischarten erlaubt oder eben nicht erlaubt, sondern auch die Art und Weise der Schlachtung ist vorgeschrieben.

Zu den verbotenen Lebensmitteln gehören auch Nebenprodukte, die aus tierischen Produkten gewonnen werden wie etwa Gelatine aus Schweinefleisch. Das Schächten von – halal – Tieren, steht im Widerspruch zu den deutschen Gesetzen des Tierschutzes, da es ohne Betäubung durchgeführt wird. Dies ist grundsätzlich in Deutschland verboten. Nicht verboten ist jedoch die Einfuhr geschächteten Fleisches. Neben dem Halal und erlaubten Lebensmitteln, gibt es auch Vorschriften bezüglich des Kontaktes und der Lagerung von „reinen“ und „unreinen“ Lebensmitteln. Diese dürfen auf keinen Fall miteinander in Berührung kommen. Besondere Regeln gelten zudem im Fastenmonat Ramadan.

Auch im Judentum gibt es konkrete Speisegesetze und die Kategorien von erlaubten und nicht erlaubten Lebensmitteln. Auch hier ist der Schlachtprozess von koscherem Fleisch genau vorgeschrieben. Wenn auch im Deutschen das Wort Schächten sowohl für die Schlachtung von Tieren in der jüdischen und islamischen Tradition gleichermaßen verwendet wird, so gibt es jedoch in beiden Religionen klare Unterschiede in der praktischen Umsetzung.

Außerdem gibt es im Judentum eine klare Abfolge der Speisen wie bei einer Art Trennkost. Die Speisen werden in drei  unterschiedlichen Kategorien unterteilt: Es gibt Speisen mit Milchprodukten, Speisen mit Fleischprodukten und neutrale Speisen, die voneinander getrennt zu verzehren sind.
Koscher (erlaubt) ist das Essen zudem auch nur, wenn es unter jüdischer Beteiligung zubereitet wurde. Diese Regel ist in der Praxis der Schulverpflegung nur sehr schwer umsetzbar. Gesonderte Vorschriften gelten auch am Festtag, dem Pessachfest, an dem keine gesäuerten Produkte zu sich genommen werden dürfen.  

Im Vergleich zum Islam und Judentum sind die Speisevorschriften im Buddhismus weniger eindeutig. Zwei Grundregeln stehen jedoch im Mittelpunkt: es darf kein Lebewesen getötet und es dürfen keine Rauschmittel wie etwa Alkohol zu sich genommen werden. Daraus lässt sich allerdings nicht die strenge Regelung ableiten, dass Buddhisten alle Vegetarier seien, so die Referentin Johanna-Elisabeth Giesenkamp. Es sei nicht so, dass der Fleischverzehr an sich verboten wäre, sondern der Verzicht auf das Töten stehe im Vordergrund. Auch Pilze, Zwiebelgewächse und Eier sind oftmals nicht erlaubt. Eine mögliche Erklärung für dieses Verbot ist die Auffassung, dass durch die entstehende Hitze im Körper ein sexuelles Verlangen hervorgerufen wird. Vielleicht liegt der Grund des Verbotes von Zwiebelgewächsen auch darin, dass sie der Erde entnommen werden und dadurch Kleinstlebewesen getötet würden.   

Im Hinduismus wiederum hat die jeweilige Kastenzugehörigkeit nicht nur eine große Auswirkung auf die Ge- und Verbote in der Speisenwahl, sondern darüber hinaus bestimmt diese auch, von wem man Speisen annehmen darf und mit wem man gemeinsam essen darf.  So können die Speisen, die von einem Brahmanen (oberste Kaste) zubereitet wurden, auch von Mitgliedern der unteren Kasten gegessen werden – ohne dass diese sich der Gefahr der Verunreinigung aussetzen.
Der umgekehrte Weg hingegen ist bis auf eine Ausnahme undenkbar: Durch die Zubereitung der Speisen mit Ghee (Butterschmalz) findet eine Reinigung statt. Durch die Berührung mit Ghee zubereiteter Speisen kann man nicht „unrein“ werden, da Ghee ein Nahrungsprodukt der Kuh ist und die Kuh als heiligste Tiergottheit der Hindus gilt. Aus ernährungsphysiologischer Sicht rät jedoch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung Butterschmalz überhaupt nicht zu verwenden und erst recht nicht in der Schulverpflegung.

Fazit

Zusammenfassend stellte die Referentin fest, dass vor einer Veränderung in der Schulverpflegung zunächst eine umfangreiche Aufklärung der Eltern, LehrerInnen, MitarbeiterInnen und Caterer statt finden müsste. Da zuerst eine Sensibilisierung für die unterschiedlichen Speisevorschriften bei allen Beteiligten stattfinden müsste. Generell sollte die Kennzeichnung von Fleischsorten und Allergie auslösende Lebensmittel, wie etwa Nüsse, oder Inhalt von Gelatine angegeben werden. Auf stigmatisierende Bezeichnungen wie „jüdisches“ Essen sollte unbedingt verzichtet werden. Schließlich wolle sich nicht jedes Kind als Angehöriger einer bestimmten Religion „outen“. Auch bedeuteten diese theoretischen Regeln nicht, dass sie von jedem Glaubensmitglied auch so streng eingehalten würden. Zudem gebe es noch regionale Unterschiede in der Interpretation der Speisegebote und -verbote.

Gesprächsrunde

In der anschließenden Gesprächsrunde diskutierten die Referentin Johanna-Elisabeth Giesenkamp und Mohamed Maiga, Sprecher des Integrationsbeirates Saarbrücken, unter der Moderation von Ikbal Berber gemeinsam mit dem Publikum. Dabei gingen sie insbesondere auf die spezifischen Voraussetzungen im Saarland und auch in der Landeshauptstadt ein. An der sehr lebendigen Diskussion beteiligten sich auch viele MultiplikatorInnen im Publikum, die aus der konkreten beruflichen Erfahrung berichten konnten.

Das Saarland ist das einzige Bundesland, welches die Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung verpflichtend für die Schulverpflegung eingeführt hat. Außerdem beteiligt sich das Saarland am Schulobstprogramm der Europäischen Union, nach der an ausgewählten Schulen regelmäßig frisches Obst und Gemüse kostenlos verteilt wird. Im ersten Schulhalbjahr 2013 profitierten mehr als 14.500 Kinder von der gesunden Rohkost.

Frau Ikbal Berber bezeichnete die Versorgung der Schülerinnen und Schüler mit gesundem und „richtigen“ Essen als große Herausforderung. Dem pflichtete Johanna-Elisabeth Giesenkamp bei, denn es gebe hierfür keinerlei Fördergelder. Schulverpflegung sei Massenverpflegung. Deshalb könne schon aus Zeit- und Kostengründen nicht auf jeden Einzelfall eingegangen werden. Es sei aber sehr wohl möglich, Kompromisse zu machen, die viele Kinder einschließen würden. Indem es bspw. einen oder mehrere fleischlose Tage gebe, bei denen zusätzlich darauf geachtet worden sei, dass nur bestimmte Gemüsesorten gereicht würden und es natürlich keine gelatinehaltigen Produkte gebe. Auch sollten die diversen Lebensmittel jeweils separat in Schüsseln gereicht werden und sich die Kinder daraus frei bedienen dürfen und sich selbst zusammenstellen, was sie essen möchten. Dadurch könnten die Vorschriften gleich mehrerer Religionen mit nur geringem Mehraufwand beachtet werden. Man müsse aber festhalten, dass das Thema Schulverpflegung noch „Entwicklungsgebiet“ sei.

Auf die Nachfrage wie die Praxis an den Saarbrücker Grundschulen aussieht, konnte Veronika Kabis, Leiterin des Zuwanderungs- und Integrationsbüro der Landeshauptstadt, berichten, dass in der Regel erst gar kein Schweinefleisch mehr bestellt werde. Allerdings gebe es bisher keine Initiative von Schulen oder Kitas nach den Ernährungsbedürfnissen der Kinder und Eltern zu fragen. Sie regte an in einem ersten Schritt, die MitarbeiterInnen nach ihren Erfahrungen zu befragen und das Schulamt hierbei mit ein zu beziehen.
Der Vertreter der Synagogengemeinde brachte die jüdischen Regeln auf einen Punkt: man müsse streng vegetarisch kochen. Dann könnten dies auch Kinder aus religiösen Familien essen. Er gab auch den Hinweis, dass man auch bei Fetten auf ihre Bestandteile achten müsste.

Anregungen aus der Praxis kamen von MitarbeiterInnen der verschiedenen Schulen: So sei die Politik aufgefordert für verbesserte Rahmenbedingungen zu sorgen. Oftmals gebe es gar keine Küche an einer Schule oder sie sei viel zu klein und es fehle auch an Personal für die Essensverteilung. Nicht selten müssten das ausgebildete Fachkräfte selbst verrichten. Zudem suche sich jeder Freie Träger der Nachmittagsbetreuung seinen Caterer selbst aus und handle auch die Bedingungen mit ihm aus.
Die Referentin der Vernetzungsstelle Schulverpflegung Frau Vera Lamberts argumentierte, dass derzeit in der Praxis kein Caterer sein Essen komplett „halal“ anbieten würde.

Abschließend stellte Frau Ikbal Berber fest, dass die Verantwortlichen der Schulverpflegung, d. h. der Schulträger, die Freien Träger und die Schulen selbst für die gewünschte soziale Inklusion enger miteinander kommunizieren müssten.

 

Veranstalter:

Ramesch – Forum für Interkulturelle Begegnung e.V.

Stiftung Demokratie Saarland

„Hunger“

(Dokumentarfilm,
Deutschland / Mauretanien / Kenia / Indien / Brasilien / Haiti 2010)
von Marcus Vetter

Mittwoch, 09. Oktober 2013, 19.00 Uhr
Kino 8 1/2, Nauwieserstr. 19, 66111 Saarbrücken

Der Verein Ramesch – Forum für Interkulturelle Begegnung präsentierte am Mittwoch, 09. Oktober, um 19.00 Uhr den Dokumentarfilm „Hunger“ in seiner diesjährigen Veranstaltungsreihe „ESSEN … nur ESSEN?“ im Kino 8 1/2 in Saarbrücken.

Vorstandsmitglied Ulrike Heck begrüßte die zahlreich erschienenen Besucherinnen und Besucher und führte in den Film ein. Sie verwies auf die jüngste Flüchtlingstragödie in Lampedusa (Italien) mit über 200 Toten. Der Verein Ramesch stelle sich die Frage, unter welchen Bedingungen Menschen in den Ländern des südlichen Teils der Erde leben und was sie zu einer hochgefährlichen Flucht über Tausende von Kilometern bewege.

„Kebab Connection“

(TV Komödie / Deutschland 2005)
von Anno Saul mit Denis Moschitto und Nora Tschirner

Film im Rahmen der Interkulturellen Woche

Mittwoch, 25. September 2013, 19.00 Uhr
Filmhaus, Mainzerstraße 8, 66111 Saarbrücken

Im Rahmen der Interkulturellen Woche 2013 wurde am Mittwoch, 25. September, im Filmhaus Saarbrücken die Komödie „Kebab Connection“ gezeigt. Die Präsidentin von Ramesch Frau Ikbal Berber begrüßte die Gäste. Der kurzweilige Film sorgte für viel Heiterkeit und so manchen lauten Lacher im Kinosaal.

 

Der 21-jährige Ibrahim, kurz Ibo, ein kreativ-chaotischer Türke aus dem Hamburger Schanzenviertel, ist ein absoluter Bewunderer von Bruce Lee. Aus diesem Grund wünscht er sich nichts sehnlicher, als den ersten deutschen Kung Fu-Film zu drehen und dadurch in die Filmgeschichte einzugehen. Über einen Werbespot, den İbo für den Dönerladen seines Onkels Ahmet dreht, kommt er seinem Ziel näher. Doch dieser Werbespot „Für zwei Handvoll Döner“, der einem höchst professionellen Kung-Fu-Film gleicht, gefällt Onkel Ahmet zunächst absolut nicht. Das Kinopublikum hingegen reagiert begeistert und strömt fortan nach den Kinovorstellungen in Ahmets Dönerladen „King of Kebab“. Nun hat plötzlich auch Ahmet ein Faible für die Werbespots seines Neffen und Ibo sieht sich in Gedanken schon als künftigen Oscar-Preisträger.

Nun hat plötzlich auch Ahmet ein Faible für die Werbespots seines Neffen und Ibo sieht sich in Gedanken schon als künftigen Oscar-Preisträger.

İbos Freundin Titzi nimmt derweil an einer Aufnahmeprüfung für die Schauspielschule teil. Der Freude um İbos plötzlichen Star-Ruhm setzt sie eine ungewollte Schwangerschaft entgegen. Als der künftige Vater einige Zeit braucht, seine Vaterschaft zu verstehen und daher zunächst nicht dem Ernst der Sache angemessen reagiert, kommt es zum Bruch zwischen Titzi und Ibo.
Nicht nur, dass İbo aus der gemeinsamen Wohnung ausziehen muss, auch sein Vater verstößt ihn. Denn Vater Mehmet kann sich mit einer Deutschen als Freundin seines Sohnes gerade noch einverstanden erklären, sieht sie aber nicht als Mutter seiner Enkelkinder. Sein Enkelkind würde Papi statt Baba zu Ibo sagen und kein Wort Türkisch sprechen. Der übrige besonnenere Teil der Familie kann gegen Mehmets folgendes Wüten kaum etwas ausrichten.

 

Mit seinen Freunden aus Kindertagen, dem Griechen Lefty und dem Albaner Valid, setzt İbo derweil diverse erfolglose Pläne in Gang, um zumindest seine Titzi wieder für sich zu gewinnen. Der Weg zum unvermeidlichen Happy End wird hart und steinig.

 

Filmhaus

Ramesch – Forum für Interkulturelle Begegnung e.V.