Aktuell bei Ramesch im Programm:

Plakat Erzählcafe in der Jules-Verne-Bar in Saarbrücken

Erzählcafe im Jules Verne

07.11.2019 20:30 Uhr

Eintritt: frei
 
Plakat Türkland Theater im Viertel

Performance im TiV

18.11.2019 19:30 Uhr

Eintritt: frei
 
"Plakat Comedy Ghettolektuell

Comedy im Schlosskeller

22.11.2019 20 Uhr

Abendkasse: 15 € Vorverkauf: 12 €

Der Arbeitskreis „Interreligiöser Dialog“ in Saarbrücken hat seine Ziele, Leitlinien und Strukturen in einem Grundsatzpapier neu gefasst. In einer Feierstunde am 19. März 2019 haben die im Arbeitskreis vertretenen Religionsgemeinschaften und ihre Kooperationspartner das Grundsatzpapier im Beisein von Oberbürgermeisterin Charlotte Britz unterzeichnet und ihre Bereitschaft zum regelmäßigen Dialog öffentlich bekräftigt.

Den ausführlichen Zeitungsartikel darüber gibt es hier.

 

 Datum: 21. März 2019

Ort: Sonnenhügelgesamtschule, Völklingen, Heinestr. 70, 66333 Völklingen

Am 21.März findet weltweit der Internationaler Tag gegen Rassismus als Gedenktag zur Erinnerung an das Massaker von Sharpeville ( Südafrika) 1960 statt. Mehr Infos hier.

In diesem Jahr stand ein Projekttag zu diesem Gedenktag gegen Rassismus für die ganze Sonnenhügelschule auf dem Programm mit zahlreichen Workshops und Mitmachaktionen. Es waren insgesamt 30 Vereine angemeldet, und Ramesch e.V. war eins davon. Nach Absprache mit der Sozialarbeiterin Frau Schaffner, die den Projekttag federführend organisierte, haben wir uns bereit erklärt mit der Klasse 6.3 ein Kunstprojekt zum Thema durchzuführen. Es wurden eine Holzwand von 2m x 2m und Malfarben zur Verfügung gestellt.

Erika Maizi hat das Märchen „Paradiesvogel“ von Roland Kübler (Lucy Körner Verlag) vorgelesen mit der Moral der Geschichte, dass wir alle Paradiesvögel sind, sprich „Wir sind alle bunt!“. Nach dem Vorlesen des Märchens, fand eine Gesprächsrunde statt. Danach haben die Kinder einen Weltenbaum auf die Holzwand gemalt, und während dieser trocknete hat jedes Kind ihren/seinen ganz persönlichen Paradiesvogel auf einem A5 - Blatt Papier gemalt. So dass sich jedes Kind erstmal ihren/seinen eigenen Paradiesvogel innerlich und auf dem Papier zum Ausdruck bringen konnte und zum familiarisieren mit Farben und Größe des eigenen Vogels. Dann haben jeweils 3, höchstens 4 Kinder, angefangen ihren Paradiesvogel auf die Holzwand zu malen. Das ist dabei entstanden:

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Höhepunkt zum Projekttagesende war eine Menschenkette rund ums Schulgelände wo sich jede_r an der Hand nahm als Zeichen für Solidarität gegen Rassismus! Im Anschluss haben die Schüler_innen das gemeinsam einstudierte Lied: „Wir wollen Frieden“ gesungen.

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Des weiteren fand parallel zu den Workshops ein Benefiz-Fußballturnier statt mit insgesamt 12 Mannschaften die jeweils für einen unterschiedlichen Verein spielten. Das Turnier war ein voller Erfolg und die Spendensumme von stolzen 1000 Euro konnte die Gewinnermannschaft dem Saarländischen Rockmusikerverband übergeben!

 

Wir danken ganz herzlich für die Organisation und erfolgreiche Durchführung dieses tollen Projekttages!

Erzählcafe

Donnerstag, 07.11.2019

Jules-Verne/Jules-Wayne, Mainzer Str. 39, 66111 Saarbrücken

Einfach so Europa erleben, ganz ohne Schlagbäume und Zollhäuschen? Überallhin reisen, studieren und arbeiten können? Das war nicht immer so! Im Erzählcafe "Europa grenzenlos" in der Jules-Verne-Bar in Saarbrücken wollen wir Europa aus der kleinen, der persönlichen Perspektive heraus entdecken, aus der Biographie aktiver, engagierter Menschen aus verschiedenen Generationen, die alle ihre ganz eigenen Grenz-Erfahrungen gemacht haben.

Während die etwas Älteren sich noch genau an die Öffnung der Schlagbäume in Europa erinnern und wissen, wie es vorher war, ist diese Offenheit der Grenzen für die Generation Erasmus ganz selbstverständlich und nicht mehr anders vorstellbar. Wer kann, der nutzt diese Freiheit auch ganz bewusst, nicht nur beim Reisen und Studieren, sondern auch beim politischen und ökologischen Engagement über die Grenzen hinweg. Diese neuen Perspektiven machen deutlich, wie viel tatsächlich bereits erreicht ist und welche Chancen und Herausforderungen heute bestehen.

Es erzählen: 
Timo Stockhorst, Junge Europäische Föderalisten (JEF)
Jil Kalmes, Fridays for Future Saarland
Birgit Grandhomme, EUROP'age Saar-Lor-Lux e.V. 
Ursula Kimoto, Ramesch e.V.
 
Moderation:
Helmut Schug, EUROP'age Saar-Lor-Lux e.V.
 
Um Anmeldung (E-Mail oder Telefon) wird gebeten. Die ersten 30 Gäste erhalten ein kostenloses Freigetränk! 

Das Erzählcafe Europa grenzenlos ist Teil der Veranstaltungsreihe "Deshalb Europa! Visionen wagen" von Ramesch, die von der Stadt Saarbrücken, dem Regionalverband Saarbrücken, der Arbeit und Kultur Saarland GmbH, dem Sparkassenverband Saar und der Saarland-Sporttoto GmbH gefördert wird. Das Erzählcafe wird außerdem unterstützt vom Integrationsbeirat der Landeshauptstadt Saarbrücken.

 

Ramesch-Kulturwoche im November

Foto: Navid Linnemann

Gleich am Montag, den 18.11. beginnt unsere Kulturwoche im November mit der multimedialen Leseperformance Türkland des Schauspielerinnen-Duos Dilşad Budak-Sarıoğlu und Ilgıt Uçum im Theater im Viertel in Saarbrücken. Türkland ist ein Stück über das Auswandern und Nichtankommen mit starken autobiographischen Bezügen, erzählt als Lebensreflexion einer Frau an ihrem Hochzeitstag. Abwechselnd auf deutsch und türkisch (mit Übertiteln) erzählt sie von ihrem Aufwachsen als Kind sozialistischer Eltern, die nach dem "September-Putsch" von 1980 zunächst untertauchten, dann von Istanbul nach Paris flüchteten und schließlich in Velbert bei Wuppertal landeten, einer Kleinstadt mitten im deutschen Nirgendwo.

Mal heiter und komisch, manchmal traurig und schwermütig erinnert sich Dilşad an die ganz unterschiedlichen Stationen ihres bisherigen Lebens und die wiederkehrende Erfahrung der Fremdheit. Als Kind musste sie sich mit einer nicht nur kulturell völlig anderen Umwelt auseinandersetzen und erlebte den Schmerz der Diskriminierung und des Nicht-Dazugehörens. Auf der Suche nach der Heimat kehrte sie als Erwachsene schließlich Deutschland den Rücken und remigrierte nach Istanbul, um sich bewusst mit ihrer Vergangenheit auseinander zu setzen, ihre Identität zu finden und Verantwortung zu übernehmen. Doch auch hier fühlte sie sich anfangs nur fremd und im ewigen Dazwischen - bis sich die Deutschtürkin in einen Türkeitürken verliebte und erneut Welten aufeinander prallten. Türkland: Ein Stück über und für die Vielfalt.

Türkland entstand aus einer Kooperation der Kulturplattform Maviblau aus Berlin und Istanbul mit dem Istanbuler Theater Entropi Sahne und wurde seit 2017 bereits an zahlreichen Spielorten in Deutschland und der Türkei zur Aufführung gebracht. Durch eine Kooperation von Ramesch und der Friedrich-Ebert-Stiftung, Regionalbüro Rheinland-Pfalz/Saarland treten die beiden Schauspielerinnen nun erstmals in Saarbrücken auf. Der Beginn ist um 19:30 Uhr, der Eintritt ist frei. 

Die Veranstaltungsreihe "Deshalb Europa! Visionen wagen" wird gefördert von der Stadt Saarbrücken, dem Regionalverband Saarbrücken, der Arbeit und Kultur Saarland GmbH, dem Sparkassenverband Saar und der Saarland-Sporttoto GmbH. Der Verein Ramesch - Forum für Interkulturelle Begegnung e.V. wird gefördert aus Mitteln des saarländischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie. Die Leseperformance Türkland wird außerdem unterstützt vom Integrationsbeirat der Landeshauptstadt Saarbrücken.

Zweisprachiger Beitrag. Falls erforderlich, in den Einstellungen türkische Untertitel aktivieren!

Quelle: Maviblau Magazin.

 

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Comedy im Schlosskeller

Foto: Cengiz Karahan

Am Freitag, den 22. November geht es dann im Schlosskeller in Saarbrücken weiter in unserer Kulturwoche mit Idil Nuna Baydar alias Jilet Ayşe, dem nicht mehr ganz 18-jährigen Kreuzberger "Integrationsalbtraum" mit der rasiermesserscharfen Zunge und ihrem aktuellen Soloprogramm Ghettolektuell, das bereits den zweiten Platz beim KulturNewsAward gewonnen hat und auch als Hörbuch erschienen ist.

In Ghettolektuell wird das Land wieder zum Gespräch gebeten. Ein Land, in dem Idil Nuna Baydar lebt und das ihr zunehmend Sorgen bereitet. Sie hat als hier geborene und vom Umfeld geprägte Berlinerin einiges an Migrations-Hintergründigkeit zu bieten und tut das in ihrer Figur Jilet Ayşe auf sehr eindrucksvolle und gewollt nachhaltige Weise. Jilet Ayşe ist schwer und gewichtig, rein und rassig und glaubt das auch noch, wenn sie in den Spiegel schaut. Der ansonsten übrigens hauptsächlich dem Zuschauer vorgehalten wird. Sie ist überzeugt davon, das richtige Instrument zur Persönlichkeitsbildung und zur individuellen Freiheit gefunden zu haben – Sturheit!

Getreu dem Motto: „Wenn du sie nicht überzeugen kannst, verwirr' sie!“ hinterlässt sie leidenschaftlich vorgetragene Argumentationsketten, die nur am Anfang logisch und gerecht erscheinen. Das tun sie aber immer für Jilet Ayşe! Und wir sollten es glauben. Immerhin schwört sie uns in guter, alter Kanak-Sprachen-Tradition, dass alles, was uns unglaubwürdig vorkommt, die Wahrheit ist. Und so erleben wir altbekannte Stereotypen, nagelneue Schimpfwörter, ungelogene Wahrheiten und garantierte Tatsachen am laufenden Band und mit besonders breiter Brust vorgetragen. Doch Vorsicht: Während vor unseren Augen ein Pulverfass mit vermeintlichem Geschwätz explodiert ist, wurde uns hinten aus der Hosentasche unsere Ansammlung an Vorurteilen geklaut und bleibt hoffentlich für immer verschwunden.

Das Comedyprogramm Ghettolektuell ist Teil der Veranstaltungsreihe "Deshalb Europa! Visionen wagen" von Ramesch und wird von der Stadt Saarbrücken, dem Regionalverband Saarbrücken, der Arbeit und Kultur Saarland GmbH, dem Sparkassenverband Saar und der Saarland-Sporttoto GmbH gefördert.

Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr, Karten sind im Vorverkauf erhältlich für 12€ bei Ramesch, Bestellungen per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 0681-390 4921. Abendkasse 15€.

 

Quelle: Ellevant.

 

 

Die Islamische Gemeinschaft und die Rolle der Frau

 

Dienstag, 17. September 2019, 18 Uhr

Festsaal des Rathauses St. Johann,

66111 Saarbrücken

Dr. Dževada Šuško leitet das Büro für internationale Zusammenarbeit in der Abteilung für Auslandsangelegenheiten der Islamischen Gemeinschaft in Bosnien-Herzegowina. Davor war sie Direktorin des Instituts für die islamische Tradition der Bosniaken. Sie ist die erste Frau in Führungsposition in der Islamischen Gemeinschaft. Dževada Šuško ist auch Dozentin für internationale Beziehungen an der Internationalen Universität in Sarajevo.

Heute referiert sie exklusiv über das Thema: Die Islamische Gemeinschaft und die Rolle der Frau.

Die Veranstaltung wird moderiert von Dr. Karsten Dümmel (Landesbeauftragter der Konrad-Adenauer-Stiftung).

Mit einem Grußwort von Christian Seel (Staatssekretär im Ministerium für Inneres, Bauen und Sport des Saarlandes).

Politisches Bildungsforum Saarland Konrad-Adenauer-Stiftung lädt Sie herzlich zu diesem Forum ein!

In Kooperation mit Ramesch - Forum für Interkulturelle Begegnung e.V.

 

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Organisation

Politisches Bildungsforum Saarland

T +49 681 / 927988-0 F +49 681 / 927988-9

www.kas.de

Anmeldung

Wir bitten um verbindliche Anmeldung per e-mail  an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bis zum 12.09.2019  Es wird kein Tagungsbeitrag erhoben.  Sie erhalten keine schriftliche Anmeldebestätigung.  Fahrt- und Parkkosten können nicht erstattet werden. Die Veranstaltung wird multimedial begleitet. Die Teilnehmenden erklären mit der Anmeldung ihr Einverständnis, dass die Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. das vor, während oder nach der Veranstaltung entstandene Foto- und Filmmaterial zeitlich unbegrenzt sowohl im Online- als auch Printformat für Zwecke der Presse und Öffentlichkeitsarbeit verwenden darf. Ihre persönlichen Daten werden gemäß Datenschutzgrundverordnung verarbeitet. Ihre Daten werden im Rahmen unserer Veranstaltungsorganisation genutzt.  Dieser Nutzung stimmen Sie mit Ihrer Anmeldung zu.  Weitere Informationen zum Datenschutz können Sie unter www.kas.de einsehen.
 
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Realitätscheck Europawahl: 28 Wahlen für 1 Parlament?

SR 2 KulturRadio - Interview der Woche

Der Saarländische Rundfunk hat über unsere Veranstaltung mit Europe Direct Saarbrücken und dem European Democracy Lab einen Kurzbericht veröffentlicht, den wir hier wiedergeben:

"Im Einsatz für eine europäische Utopie

Das Interview der Woche mit der Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot
Carolin Dylla 06.07.2019 | 12:45 Uhr
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Bild: Lukas Ratius

Die SR-Reporterin Carolin Dylla hat mit der Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot über die Idee einer europäischen Republik und das politische Hin- und Her um die EU-Kommissionspräsidentschaft gesprochen - und darüber, was ihre Utopie Europas mit Risotto zu tun hat.

Große Ideen und große Gesten: Davor schreckt die Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot selten zurück. Vor den Europawahlen zum Beispiel hat sie – gemeinsam mit anderen Künstlern – ein Projekt gestartet und von Balkonen aus symbolisch die europäische Republik ausgerufen. Die "europäische Republik", das heißt für Ulrike Guérot: Egal, ob jemand aus Litauen, Deutschland, Spanien oder Tschechien kommt – die politischen Rechte aller Bürger sind die gleichen.

GESCHICHTE KANN SICH SCHNELL WANDELN

Klar sei das eine Utopie, sagt Ulrike Guérot. Sie fordert aber, so eine europäische Republik überhaupt erstmal als Idee zu denken. Denn dass sich dafür die "Tür der Geschichte" öffnet, kann schneller gehen, als man glaubt – ist die Wissenschaftlerin überzeugt.

Ihre Thesen hat Ulrike Guérot am Donnerstag Abend, 4. Juli, im Saarbrücker Rathaus diskutiert. Zu der Veranstaltung hatten Europe Direct, Ramesch - Forum für Interkulturelle Begegnung und das European Democracy Lab eingeladen.

ZUR PERSON

Ulrike Guérot ist Politikwissenschaftlerin und Publizistin. Sie ist Professorin für Europapolitik und Demokratieforschung an der Donau-Universität in Krems und hat das European Democracy Lab in Berlin gegründet."

Quellehttps://www.sr.de/sr/sr2/sendungen_a-z/uebersicht/interview_der_woche/index.html

Auf der Seite des SR-Kulturradio findet sich außerdem eine Aufzeichnung des Interviews mit Ulrike Guérot.

 

Bilder der Veranstaltung:

Bild: Markus SchreinerBild: Lukas RatiusBild: Lukas RatiusBild: Thomas SchulzBild: Lukas RatiusBild: Markus SchreinerBild: Lukas RatiusBild: Lukas RatiusBild: Markus SchreinerBild: Markus SchreinerBild: Markus SchreinerBild: Thomas SchulzBild: Lukas RatiusBild: Thomas SchulzBild: Markus SchreinerBild: Lukas RatiusBild: Markus SchreinerBild: Thomas SchulzBild: Lukas RatiusBild: Markus SchreinerBild: Markus SchreinerBild: Lukas RatiusBild: Thomas Schulz

 

Visionen für Europa: Gemeinsam wählen!

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Rund 400 Millionen wahlberechtigte EU-BürgerInnen haben Ende Mai direkt und frei über die Zusammensetzung des Europäischen Parlaments abgestimmt. Doch jedes Land legt für die Wahlen seine eigenen Regeln, Verfahren, Termine, Kandidaten und Programme fest, und je nach Land erhalten die Stimmen seiner BürgerInnen ein unterschiedliches Gewicht. Die Europawahl wird so für die BürgerInnen zu einer Art Black Box.

Könnten wir nicht umgekehrt mit einem gemeinsamen Wahlrecht die Transparenz und Glaubwürdigkeit der europäischen Politik stärken und damit der zunehmenden Entfremdung und Enttäuschung vieler BürgerInnen etwas entgegensetzen? Könnten gemeinsame Wahlen eine legitimierende Kraft gegen antieuropäische Stimmen und für einheitliche Rechte aller EU-BürgerInnen sein?

Im Nachklang der Europawahlen möchten das European Democracy Lab und Ramesch Forum für Interkulturelle Begegnung e.V. darüber mit Ulrike Guérot, Doris Pack, Isabelle Maras und weiteren Gästen diskutieren und die Gelegenheit nutzen, einen Realitätscheck zu machen. Wir laden Sie dazu herzlich am 04.07.2019 um 18:30 Uhr in den Festsaal des Rathauses St. Johann in Saarbrücken ein.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Weitere Projektpartner: Europe Direct Saarbrücken, Landeszentrale für Politische Bildung, ASKO-Europa-Stiftung, Europäische Akademie Otzenhausen, Pulse of Europe.

Europa ja, aber wie? ist ein Projekt des European Democracy Lab, das von der Bundeszentrale für politische Bildung ermöglicht wird.

Die Veranstaltungsreihe Deshalb Europa! Visionen wagen wird gefördert von der Stadt Saarbrücken, dem Regionalverband Saarbrücken, der Arbeit und Kultur Saarland GmbH, dem Sparkassenverband Saar und der Saarland-Sporttoto GmbH. Der Verein Ramesch - Forum für Interkulturelle Begegnung e.V. wird gefördert aus Mitteln des saarländischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie.

Facebook: Realitätscheck Europawahl

 

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Was bringt die EU? Sichtweisen der Beitrittsländer: Bosnien, Serbien, Albanien & Co

Forum:

Dienstag, 11. Juni 2019, 18 Uhr

Festsaal des Rathauses St. Johann,

66111 Saarbrücken

Die Skepsis gegenüber der Europäischen Union innerhalb der EU steigt immer weiter an. Die  Populisten gewinnen an Boden und verbreiten Stimmung gegen die Union. Währenddessen steigt außerhalb der EU, wie auf dem Balkan, immer mehr das Interesse für die EU und die Sympathien mit einer potentiellen Mitgliedschaft. Hoffnung wird von dort aus in die Möglichkeiten und Ambitionen der EU zur Problemlösung gesetzt. Wie es gelingt, die Sichtweisen der Beitrittsländer in die Mitgliedsstaaten zu transportieren, diskutiert Elvis Kondzic, der Berater des Premierministers Bosnien Herzegowinas zum EU Beitritt a. D. mit Doris Pack, langjährige EU-Abgeordnete. Pack war unter anderem Mitglied der Südosteuropadelegation.

Politisches Bildungsforum Saarland Konrad-Adenauer-Stiftung lädt Sie herzlich zu diesem Forum ein!

In Kooperation mit Europe Direct Saarbrücken und Ramesch - Forum für Interkulturelle Begegnung e.V.

 

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Organisation

Politisches Bildungsforum Saarland

T +49 681 / 927988-0 F +49 681 / 927988-9 

www.kas.de

 
Anmeldung
Wir bitten um verbindliche Anmeldung per e-mail  an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bis zum 06.06.2019  Es wird kein Tagungsbeitrag erhoben.  Sie erhalten keine schriftliche Anmeldebestätigung.  Fahrt- und Parkkosten können nicht erstattet werden. Die Veranstaltung wird multimedial begleitet. Die Teilnehmenden erklären mit der Anmeldung ihr Einverständnis, dass die Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. das vor, während oder nach der Veranstaltung entstandene Foto- und Filmmaterial zeitlich unbegrenzt sowohl im Online- als auch Printformat für Zwecke der Presse und Öffentlichkeitsarbeit verwenden darf. Ihre persönlichen Daten werden gemäß Datenschutzgrundverordnung verarbeitet. Ihre Daten werden im Rahmen unserer Veranstaltungsorganisation genutzt.  Dieser Nutzung stimmen Sie mit Ihrer Anmeldung zu.  Weitere Informationen zum Datenschutz können Sie unter www.kas.de einsehen.
 
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Christina Giannoulis (LL.M. Eur.) und Sebastian Zeitzmann (LL.M.) zur "Europäischen Republik"  von Ulrike Guérot
 

Plakat Druck compressed 2Wir schreiben das Jahr 2045. 100 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wird in Brüssel die Flagge der neuen Europäischen Republik gehisst. Die früheren Staaten der Europäischen Union haben sich aufgelöst und Platz gemacht für starke europäische Regionen, deren Vertreter_Innen im Europäischen Senat neben den transnationalen Parteien im Repräsentantenhaus und einem von den Bürgern direkt gewählten Präsidenten über die Leitlinien der Politik entscheiden.

Für die Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot zeigt diese Vision einen Ausweg aus der Wachstumsspirale populistischer und antieuropäischer Strömungen in der EU und aus den Blockaden im Rat bei den großen Zukunftsfragen der Union. Für sie ist klar: Diese Vertrauens- und Integrationskrise ist eine an die Grundlagen der Union reichende Systemkrise, der wir effektiv nur mit einer Neugestaltung des Institutionensystems begegnen können.

Ist diese Beurteilung der Lage stimmig? Hat die EU ein tiefgreifendes Demokratiedefizit? Brauchen wir grundstürzende Rezepte wie die dezentrale Bürgerrepublik Ulrike Guérots mit einer geteilten europäischen Öffentlichkeit, gemeinsamen Parteien und Verbänden? Können die nötigen gemeinsamen Richtungsentscheidungen in der EU ohne ein „level playing field“ gleich starker Regionen anstelle der Nationalstaaten nicht mehr legitimiert werden und die Bürger kein neues Vertrauen in die europäische Demokratie fassen?

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Deshalb Europa! Visionen wagen“ laden wir Sie herzlich ein, am 06. Juni 2019 ab 18 Uhr gemeinsam mit Christina Giannoulis (Lehrbeauftragte der Universität des Saarlandes für Griechische Rechtsterminologie) und Sebastian Zeitzmann (Lehrbeauftragter für Europarecht und Europäische Integration) in der Universität des Saarlandes (Gebäude A4 2, Raum 3.24 im 3. Stock über dem Studierendensekretariat) darüber zu diskutieren! Der Eintritt ist frei. Am 4. Juli um 18:30 Uhr wird dann im Rathaus-Festsaal Gelegenheit sein, Frau Guérot auch selbst zu hören. Für die Teilnehmer an der Diskussion in der UdS werden am 4. Juli Plätze im Festsaal reserviert. 

Der Verein Ramesch - Forum für Interkulturelle Begegnung e.V. wird gefördert aus Mitteln des saarländischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie.

   

Der Interreligiöse Dialog hat sich neu konstituiert

Der Arbeitskreis „Interreligiöser Dialog“ in Saarbrücken hat seine Ziele, Leitlinien und Strukturen in einem Grundsatzpapier neu gefasst. In einer Feierstunde am 19. März 2019 haben die im Arbeitskreis vertretenen Religionsgemeinschaften und ihre Kooperationspartner das Grundsatzpapier im Beisein von Oberbürgermeisterin Charlotte Britz unterzeichnet und ihre Bereitschaft zum regelmäßigen Dialog öffentlich bekräftigt.

Den ausführlichen Zeitungsartikel darüber gibt es hier.

 

 

„Internationaler Tag gegen Rassismus“ an der Sonnenhügelgesamtschule in Völklingen

 Datum: 21. März 2019

Ort: Sonnenhügelgesamtschule, Völklingen, Heinestr. 70, 66333 Völklingen

Am 21.März findet weltweit der Internationaler Tag gegen Rassismus als Gedenktag zur Erinnerung an das Massaker von Sharpeville ( Südafrika) 1960 statt. Mehr Infos hier.

In diesem Jahr stand ein Projekttag zu diesem Gedenktag gegen Rassismus für die ganze Sonnenhügelschule auf dem Programm mit zahlreichen Workshops und Mitmachaktionen. Es waren insgesamt 30 Vereine angemeldet, und Ramesch e.V. war eins davon. Nach Absprache mit der Sozialarbeiterin Frau Schaffner, die den Projekttag federführend organisierte, haben wir uns bereit erklärt mit der Klasse 6.3 ein Kunstprojekt zum Thema durchzuführen. Es wurden eine Holzwand von 2m x 2m und Malfarben zur Verfügung gestellt.

Erika Maizi hat das Märchen „Paradiesvogel“ von Roland Kübler (Lucy Körner Verlag) vorgelesen mit der Moral der Geschichte, dass wir alle Paradiesvögel sind, sprich „Wir sind alle bunt!“. Nach dem Vorlesen des Märchens, fand eine Gesprächsrunde statt. Danach haben die Kinder einen Weltenbaum auf die Holzwand gemalt, und während dieser trocknete hat jedes Kind ihren/seinen ganz persönlichen Paradiesvogel auf einem A5 - Blatt Papier gemalt. So dass sich jedes Kind erstmal ihren/seinen eigenen Paradiesvogel innerlich und auf dem Papier zum Ausdruck bringen konnte und zum familiarisieren mit Farben und Größe des eigenen Vogels. Dann haben jeweils 3, höchstens 4 Kinder, angefangen ihren Paradiesvogel auf die Holzwand zu malen. Das ist dabei entstanden:

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Höhepunkt zum Projekttagesende war eine Menschenkette rund ums Schulgelände wo sich jede_r an der Hand nahm als Zeichen für Solidarität gegen Rassismus! Im Anschluss haben die Schüler_innen das gemeinsam einstudierte Lied: „Wir wollen Frieden“ gesungen.

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Des weiteren fand parallel zu den Workshops ein Benefiz-Fußballturnier statt mit insgesamt 12 Mannschaften die jeweils für einen unterschiedlichen Verein spielten. Das Turnier war ein voller Erfolg und die Spendensumme von stolzen 1000 Euro konnte die Gewinnermannschaft dem Saarländischen Rockmusikerverband übergeben!

 

Wir danken ganz herzlich für die Organisation und erfolgreiche Durchführung dieses tollen Projekttages!

 

 

Dokumentarfilm RED von Kadir Akın
(Originalton mit dt. Untertiteln)

In Anwesenheit des Regisseurs Kadir Akın
Moderation: Mohamed Maïga, Ramesch e.V.
Mittwoch, 13. März 2019, ab 17:00 Uhr

Ort: Kino 8 1/2, Nauwieserstraße 19, 66111 Saarbrücken

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=A_eEPTIwg5Y

 

Vor 100 Jahren wurden hunderttausende Armenier vertrieben und getötet – ihr kulturelles und intellektuelles Erbe ausgelöscht. Kadir Akın untersucht in seinem Dokumentarfilm die osmanische demokratische Intellektuellenbewegung und die Armenier-Frage, die mit dem Abschluss des Berliner Vertrages nach dem Russisch-Osmanischen Krieg (1877-78) auf die politische Bühne getragen wurde. Der Film erzählt von der Gründung der armenischen Parteien und ihrem Beharren auf dem Schutz für die armenische Minderheit, zu dem sich das Osmanische Reich im Berliner Vertrag verpflichtet hatte.
Es werden die Ereignisse ab dem Jahr 1908 in der zweiten osmanischen Verfassungsperiode beschrieben, als im ganzen Reich Wahlen zum Abgeordnetenhaus stattfanden. Während sich die armenischen Abgeordneten für soziale Rechte einsetzten, schien für die jungtürkische Partei „Einheit und Fortschritt“ ein Zusammenleben mit Armeniern im Osmanischen Reich nicht möglich. „RED“ behandelt auch die Hinrichtung des armenischen Revolutionärs Matteos Sarkissian, genannt Paramaz, und 19 seiner Mitstreiter im Juni 1915 auf dem Beyazıt-Platz in Istanbul.


Der Film dauert 54 Minuten und wurde in Istanbul, Genf, Beirut und Basel gedreht. Die Premiere des Filmes war am 12. Oktober 2017 in Istanbul. Im Anschluss an den Film findet ein Gespräch mit dem Regisseur statt.

 

 

wir von Ramesch e.V., der Integrationsbeirat der Stadt Völklingen und AWO-Stadtteilbüro/VK-Wehrden organisieren gemeinsam am 8. Dezember 2018 um 15 Uhr in der Kulturhalle das 1. Völklinger Nachbarschaftsfest. Jede(r) ist herzlich willkommen!

Spenden und der Erlös von Essen sowie Getränken gehen an schwerstkranke Kinder!

 

Praxis

Neben der jährlichen Veranstaltungsreihe mit Vorträgen, Seminaren, Ausstellungen, Konzerten, Lesungen, Filmreihen, Theateraufführungen und vielem mehr zu jährlich wechselnden Schwerpunktthemen bieten wir Kindergärten, Schulen, Jugendhäusern und ähnlichen Einrichtungen sowie allen Interessenten:

  • Beratung zu den Themen Migration, Integration und Antirassismus
  • Interkulturelle Sensibilisierung und Landeskunde
  • Religionskunde/Interreligiöser Dialog
  • Workshops für Kinder und Jugendliche zu verschiedenen Kulturkreisen mit Projektleiter/innen mit Migrationshintergrund
  • Fortbildungen für Multiplikator/innen
  • Maßnahmen verschiedener Art zur Förderung der Sprachkompetenzen bei Kindern
  • Mitarbeit in verschiedenen Arbeitskreisen
  • Mediathek und Medienberatung

Der Verein ist Saarland weit aktiv und arbeitet mit regionalen und überregionalen Institutionen zusammen. Er wird von der Landesregierung des Saarlandes bezuschusst.

Wenn Sie sich für die Satzung des Vereins interessieren, können Sie diese hier nachlesen.