Fortbildung für Erzieher/innen und Pädagog/innen zum Thema „Interkulturelle Feste, Sitten und Bräuche im Jahresreigen

Das Landesinstitut für Pädagogik und Medien (LPM) veranstaltete am Dienstag, 09. Dezember 2008, in Zusammenarbeit mit Ramesch, Forum für Interkulturelle Begegnung e.V. eine Fortbildung zum Thema „Interkulturelle Feste, Sitten und Bräuche im Jahresreigen“ für Erzieher/innen und Pädagog/innen.

Die Familienkultur von Kindern mit Migrationshintergrund ist häufig geprägt durch Sitten, Bräuche und Feste des Herkunftslandes der Eltern. Auch vor diesem Hintergrund wird die Integration von Menschen anderer Herkunft in die deutsche Gesellschaft oftmals erschwert, denn aufgrund von Unwissen entstehen Missverständnisse im gegenseitigen Umgang.

Diese Fortbildung sollte daher – exemplarisch an drei ausgewählten Kulturkreisen – über Feste, Sitten und Bräuche anderer Kulturen informieren und Möglichkeiten aufzeigen, wie die kulturelle Identität von Mitschüler/innen besser verstanden und berücksichtigt sowie in den Schulalltag integriert werden kann. So können das Verständnis und das Miteinander gefördert werden.

Als Referenten waren drei Workshopleiter des Vereins Ramesch eingeladen. Shilpa Valia-Wendland stellte die Sitten, Bräuche und Feste der chinesischen Kultur vor, Dédé Vavi Mazietele erzählte über sein Herkunftsland die Demokratische Republik Kongo und Herr Miguel Bejarano Bolívar berichtete über seine Heimat Lateinamerika, im Speziellen über Kolumbien. Die Referenten gaben zunächst jeweils eine allgemeine Einführung in das vorzustellende Land und erklärten dann die Sitten und Bräuche sowie Feste (ihre Bedeutung und den Ablauf der Feierlichkeiten) der jeweiligen Kultur. Die abwechslungsreichen und interaktiven Vorträge wurden ergänzt durch eine musikalische Darbietung von Herrn Mazietele, das gemeinsame Mittagessen in einem chinesischen Restaurant sowie einen gemeinsamen lateinamerikanischen Tanz am Ende der Veranstaltung.

Die Teilnehmer/innen gingen nach einem kurzweiligen Fortbildungstag mit vielen neuen Eindrücken und Ideen für ihre zukünftige interkulturelle Arbeit nach Hause.