KabarettIll Young Kim
"Kim kommt" mit Ill- Young Kim
Freitag, der 24. November 2017, 20:00 Uhr
Schlosskeller im Regionalverband Saarbrücken,
Schlossplatz, 66119 Saarbrücken

Ill-Young Kim, Schauspieler unter anderem im Tatort, begeistert seit 2010 das Publikum auch mit seiner unvergleichlichen Stand-Up Comedy.

In seinem Soloprogramm „Kim kommt“ schöpft der Künstler aus den haarsträubenden Erlebnissen, die er täglich als Deutscher mit asiatischem Aussehen macht. Wenn der waschechte Kölner zum Beispiel mit dem nordkoreanischen Diktator verwechselt wird, im China-Restaurant Chaos ausbricht und er Hunde zum Fressen gern hat: Dann sind dies die Abenteuer des Ill-Young Kim – in Deutschland unterwegs, um neue Abgründe zu erforschen. Natürlich hilft ihm dabei sein Studium der Glückskeksliteraturwissenschaften, ebenso wie der Schwarze Gürtel. Der ist von Carhartt. Viele Lichtjahre entfernt vom Mutterplaneten Korea dringt Kim so in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor auf der Bühne erlebt hat.

Politische Diskussion
"Vielfalt & Offenheit - Quo vadis Deutschland?"
Donnerstag, 24. August 2017, 18:00 Uhr
Arbeitskammer (Großer Saal),
Fritz-Dobisch-Straße 6, 66111 Saarbrücken

Sind Migranten in den Parteien angemessen vertreten? Doppelte Staatsbürgerschaft, ja oder nein? Und was sagt eigentlich das jeweilige Parteiprogramm über Vielfalt, Migration und Integration? Das und mehr diskutierten vier saarländische Bundestagskandidaten am 24. August im Großen Saal der Arbeitskammer in Saarbrücken. Ramesch e.V. hatte sie aus Anlass der bevorstehenden Bundestagswahl zur Podiumsdiskussion 'Vielfalt&Offenheit - Quo Vadis Deutschland?' eingeladen. Es debattierten die Stadträtin und Bundestagskandidatin Josephine Ortleb (SPD), der Sprecher des Ortsverbands Saarbrücken-Mitte und Bundestagskandidat Patrick Ginsbach (Bündnis 90/Die Grünen), der Kreisvorsitzende und Bundestagskandidat Roland König (FDP) sowie die Vorsitzende des Ortsverbands Bischmisheim Dr. Christel Weins (CDU).

Bericht
Vortrag Homosexualität und Islam
Freitag, 10. November 2017
Regionalverband Saarbrücken, 19:30 Uhr,
Schlosskeller Saarbrücken

Häufig wird über die Spannungen zwischen „dem Islam“ und „der Homosexualität“ diskutiert. Die Thematik besitzt eine hohe Brisanz, insbesondere seit 2015 eine verstärkte Einwanderung aus muslimischen Ländern nach Deutschland erfolgte.

Die Debatte wird oft auf beiden Seiten zu stereotyp und ohne umfassende Kenntnis abgehandelt. Daher ist es uns und dem LSVD Saar ein Anliegen, das Thema in den öffentlichen Diskurs einzubringen: Wie steht der Islam als Religion zur Homosexualität? Viele glauben, auf diese Frage gäbe es nur eine einzige Antwort. Andreas Ismail Mohr wird uns zeigen, dass es mehrere gibt.

Vorwort

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde des Vereins,

„Die Annahme, jede Kultur sei homogen, ist ein großer Fehler. Einen ‚Kampf der Kulturen‘ zu konstatieren, ist ebenso ein großer Fehler.“

Diese Worte des indischen Nobelpreisträgers Amartya Sen erweisen sich angesichts der Brisanz der aktuellen politischen Lage als prophetisch. Sie verdeutlichen uns, welche Auswirkungen es hat, künstliche Gräben zwischen Menschen verschiedener Kulturen aufzuschütten und Grenzzäune zu errichten, die man glaubte, für immer gebannt zu haben. Es darf und kann nicht sein, politische und gesellschaftliche Kräfte zu nähren, die menschenfeindliche und ausgrenzende Politik betreiben anstatt auf integrative Kräfte zu setzen. Unser Anliegen mit unserer Veranstaltungsreihe „Deutschland Heimat vieler Kulturen“ ist es, die Angst vor Veränderung zu nehmen und nicht zu schüren. Deshalb möchten wir daran erinnern, dass Deutschland seit seines Bestehens Menschen aus unterschiedlichen Kulturen Heimat geboten hat und mit unserer diesjährigen Reihe die Diversität der in Deutschland beheimateten Kulturen ins Blickfeld rücken.