AFRIKANISCHE FILMTAGE 2017
Donnerstag, der 16.11. – Sonntag, der 19.11.2017
Kino 8 ½ , Nauwieserstraße 19, 66111 Saarbrücken

Die Afrikanischen Filmtage bieten auch in diesem Jahr wieder einen vielseitigen Einblick in Lebensrealitäten auf dem afrikanischen Kontinent. An jedem Abend wird auch der jeweilige Regisseur oder ein Vertreter des Filmteams an einer anschließenden Gesprächsrunde teilnehmen. Die genaueren Informationen finden Sie im Programmheft des Kino 8 ½.

KabarettIll Young Kim
"Kim kommt" mit Ill- Young Kim
Freitag, der 24. November 2017, 20:00 Uhr
Schlosskeller im Regionalverband Saarbrücken,
Schlossplatz, 66119 Saarbrücken

Ill-Young Kim, Schauspieler unter anderem im Tatort, begeistert seit 2010 das Publikum auch mit seiner unvergleichlichen Stand-Up Comedy.

In seinem Soloprogramm „Kim kommt“ schöpft der Künstler aus den haarsträubenden Erlebnissen, die er täglich als Deutscher mit asiatischem Aussehen macht. Wenn der waschechte Kölner zum Beispiel mit dem nordkoreanischen Diktator verwechselt wird, im China-Restaurant Chaos ausbricht und er Hunde zum Fressen gern hat: Dann sind dies die Abenteuer des Ill-Young Kim – in Deutschland unterwegs, um neue Abgründe zu erforschen. Natürlich hilft ihm dabei sein Studium der Glückskeksliteraturwissenschaften, ebenso wie der Schwarze Gürtel. Der ist von Carhartt. Viele Lichtjahre entfernt vom Mutterplaneten Korea dringt Kim so in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor auf der Bühne erlebt hat.

VIELFALT LERNEN – DIE WELT TRIFFT SICH IN DER FGTS ALTENWALD
Ganzjähriges Projekt

Interkulturelle Kompetenzen sind in unserer heutigen Welt unerlässlich; denn täglich treffen wir Menschen, die aus anderen Ländern und Kulturkreisen stammen. Wenn man nichts über das „Fremde“ weiß, kann es zunächst angsteinflößend sein. Angst wiederum ist ein schlechter Berater und verhindert das gegenseitige Kennenlernen.

Je früher Kinder mit anderen Kulturen in Berührung kommen, desto stärker ist ihre Fähigkeit zu interkulturellem Verstehen im Erwachsenenalter. „Vielfalt lernen“ vermittelt daher den Kindern der FGTS Altenwald spielerisch Wissen über andere Kulturen. Zudem lernen sie, das „Andere“ zu tolerieren und zu achten.

Um dieses Ziel zu erreichen, werden unsere Workshopleiter, die selbst aus ganz unter- schiedlichen Kulturen stammen, mit den Kindern Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Kulturen herausarbeiten. In die Arbeit werden auch Eltern und Erzieher eingebunden.

Vorwort

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde des Vereins,

„Die Annahme, jede Kultur sei homogen, ist ein großer Fehler. Einen ‚Kampf der Kulturen‘ zu konstatieren, ist ebenso ein großer Fehler.“

Diese Worte des indischen Nobelpreisträgers Amartya Sen erweisen sich angesichts der Brisanz der aktuellen politischen Lage als prophetisch. Sie verdeutlichen uns, welche Auswirkungen es hat, künstliche Gräben zwischen Menschen verschiedener Kulturen aufzuschütten und Grenzzäune zu errichten, die man glaubte, für immer gebannt zu haben. Es darf und kann nicht sein, politische und gesellschaftliche Kräfte zu nähren, die menschenfeindliche und ausgrenzende Politik betreiben anstatt auf integrative Kräfte zu setzen. Unser Anliegen mit unserer Veranstaltungsreihe „Deutschland Heimat vieler Kulturen“ ist es, die Angst vor Veränderung zu nehmen und nicht zu schüren. Deshalb möchten wir daran erinnern, dass Deutschland seit seines Bestehens Menschen aus unterschiedlichen Kulturen Heimat geboten hat und mit unserer diesjährigen Reihe die Diversität der in Deutschland beheimateten Kulturen ins Blickfeld rücken.

Auftaktveranstaltung
Vortrag / Gesprächsrunde
„Deutschland - Heimat vieler Kulturen“
Wie verändert sich Deutschland durch die Einwanderung?
Donnerstag, 28. April 2016, 19.00 Uhr
Landtag des Saarlandes, Großer Saal

Franz-Josef-Röder-Straße 7, 66119 Saarbrücken

Die Migration von Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen ist kein Phänomen der modernen Zeit. In verschiedenen Epochen brachten Menschen aus anderen Regionen der Welt ihre Kultur, ihre Religion und ihre eigenen Erfahrungen mit. Auch Deutschland besitzt eine Geschichte der Migration. Erinnert sei an die Aufnahme der im 17. Jahrhundert aus Frankreich geflüchteten Hugenotten oder in der jüngeren Zeit an die Anwerbung der sogenannten Gastarbeiter, die in Deutschland eine Heimat fanden oder ganz aktuell an die Aufnahme von Flüchtlingen aus unterschiedlichen Herkunftsländern.