Europäische Kinder- und Jugendbuchmesse mit Stand
Unter dem Motto: RESPEKT!
VHS Regionalverband Saarbrücken
Schlossplatz, 66119 Saarbrücken
Donnerstag, 19. Mai  – Sonntag, 22. Mai 2016
Donnerstag, Freitag 09.00 – 18.00 Uhr, Samstag, Sonntag 10.00 – 18.00 Uhr

Die jährlich stattfindende Europäische Kinder- und Jugendbuchmesse in Saarbrücken ist ein Höhepunkt des literarischen Jahres. Sie überzeugt insbesondere durch ihre Einmaligkeit und ihren grenzenlosen Charme. Die Messe präsentiert und informiert nicht nur ausführlich über Neuerscheinungen internationaler Verlage, sondern präsentiert auch aktuelle und innovative Trends auf dem deutschsprachigen und europäischen Jugendbuchmarkt. Die Messe ist besonders für Besucher geeignet, die persönliche Begegnungen mit den Autoren, Illustratoren und Comiczeichnern wünschen. Vielerlei Aktionen laden Groß und Klein zum Lesen, Hören, Sehen und Staunen ein.

Vom Fremdsein und Beheimatetsein - Märchen im Spiegel verschiedener Kulturen Märchenstunde für Kinder ab 6 Jahren
Im Rahmen der Kinder- und Jugendbuchmesse
Samstag, 22. Mai 2016, 15.00 – 16.00 Uhr
Märchenzelt

Märchen sind universell und finden sich in allen Kulturen der Erde wieder. Als zeitlose Geschichten sind sie an keinen Ort gebunden und entfalten ihre Magie auf wundersame Weise, die Kinder und Erwachsene zugleich faszinieren. Untersuchungen zu Märchen der Welt zeigen, dass in verschiedenen Epochen Märchenwanderungen stattgefunden haben, weshalb sich Symbole und Motive in vielen Ländern ähneln. Sogar Märchen, die als deutsches Kulturgut gelten, gehen auf Überlieferungen aus anderen Kulturen zurück. Dies und einiges mehr erfährt ihr, wenn ihr den wunderbaren und eigenartigen Begebenheiten lauscht und euch in die Welt der Märchen entführen lässt.

Erzählcafé
Von Kulturen erzählen...
Donnerstag, 02. Juni 2016, 18.30 Uhr

Festsaal im Rathaus St. Johann, Rathausplatz, 66111 Saarbrücken

Um den Blick für die kulturelle Vielfalt Deutschlands zu schärfen, berichten Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen über ihre alltäglichen Erfahrungen in Deutschland. Die Gäste erzählen von den Besonderheiten ihrer eigenen Kultur und auf welche Herausforderungen sie bei der Ausübung ihrer kulturellen Gepflogenheiten stoßen; sie erzählen auch davon, welche Traditionen der Deutschen gern übernommen werden oder auch davon, was eher seltsam anmutet und mit Erstaunen betrachtet wird.

Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Flüchtlingssituation ist das Erzählen über das Leben von in Deutschland lebenden Menschen aus unterschiedlichen Kulturen wichtiger denn je. Schließlich bringen die geflüchteten Menschen auch Kulturen mit, die der Bevölkerung in Deutschland nicht unbedingt geläufig sind. Daher ist es für eine gelungene Integration unabdingbar, sich differenziert mit den - für viele Menschen mehr oder weniger unbekannten - Kulturkreisen auseinanderzusetzen.

 

Open-Air Kino
„Monsieur Claude und seine Töchter‟ (Frankreich 2014)
09. Juni 2016, 21.00 Uhr
Innenhof im Filmhaus, Mainzer Straße 8, 66111 Saarbrücken (Bei schlechtem Wetter im großen Saal des Filmhauses) 

In der Culture-Clash-Komödie „Monsieur Claude und seine Töchter‟ (Frankreich 2014) von Philippe de Chauveron stehen Vorurteile über unbekannte Kulturen und Religionen des französischen Bürgertums im Zentrum des Geschehens. Der Kinohit, der in Frankreich mehr als 12 Millionen Menschen ins Kino locken konnte, wird bei einem Open-Air Kino im Innenhof des FIlmhauses auf einer großen Leinwand gezeigt.

Monsieur Claude und seine Frau Marie sind ein zufriedenes Ehepaar in der französischen Provinz und haben vier ziemlich schöne Töchter. Am glücklichsten sind sie, wenn die Familientraditionen genau so bleiben wie sie sind. Erst als sich drei ihrer Töchter mit einem Muslim, einem Juden und einem Chinesen verheiraten, geraten sie unter Anpassungsdruck. In die französische Lebensart weht der raue Wind der Globalisierung und jedes gemütliche Familienfest gerät zum interkulturellen Minenfeld. 

Schulprojekt
Unsere Vorfahren
August bis November 2016
"Wer waren sie - woher kamen sie - was haben sie mitgebracht?"

Zwischen Willkommenskultur und Ablehnung der Flüchtlinge schwankend, gilt es gerade bei jungen Menschen Verunsicherung und Ängsten vor dem Neuen, dem Fremden, entgegenzutreten. Wenn sich die junge Generation vor Augen führen kann, woher der Urgroßvater oder die Urgroßmutter einmal kamen, auf welchen Migrationshintergrund der eigene Familienname hinweist oder dass gar die Wurzeln eines so berühmten deutschen Dichters wie Goethe bis in die Türkei reichen, dann wird vielleicht aus dem vermeintlich Bedrohlichen etwas Vertrautes.