Film
"BITTE BLEIB"
(Niederlande 2011), siegte beim Kinderfilmfestival Lucas
Mittwoch, 30. September 2014, 19.00 Uhr
Filmhaus, Mainzer Straße 8, 66111 Saarbrücken

Der "Film Bitte bleib!" (Niederlande 2011) thematisiert die Abschiebung. Er hat den Hauptpreis beim 35. Internationalen Kinderfilmfestival Lucas in Frankfurt am Main im Jahr 2012 gewonnen.

"Dem Regisseur ist es gelungen, aus dem ernsthaften Thema Abschiebung einen spannenden Kinderfilm zu machen. Man konnte trotzdem immer wieder lachen." So die Jury des Kinderfilmfestival Lucas im Jahr 2012.

Der Film erzählt die Geschichte eines kleinen Mädchens und dessen erfolgreichen Kampfes gegen die Abschiebung der Familie eines Schulfreundes in den Iran.

Kabarett
„Der bewegte Muselmann“ mit Özgür Cebe
Freitag, 20. November 2015, 20.00 Uhr

Schlosskeller im Regionalverband Saarbrücken,
Schlossplatz, 66119 Saarbrücken

Wenn man schwarze Haare und schwarze Augen hat, tritt der Hintergrund ganz schnell in den Vordergrund. Egal, wo man geboren ist. Ostwestfalen gehört ganz bestimmt zu Deutschland, der Islam aber nur vielleicht. Eine sicherlich unfaire Gewichtung.

Wie findet man heraus aus dem genetischen Generalverdacht? Wie stellt man Vorurteile auf den Kopf? Da hilft nur eins: sich locker machen. Zum Beispiel durch einen Crashkurs „Türkisch für Deutsche“. Zumindest die international gefürchteten Umlaute „Ö“ und „Ü“ gehen uns problemlos über die Lippen. Da hat man prompt eine Gemeinsamkeit gefunden.

Film
Vol Spécial (Schweiz 2011)
Mittwoch, 28. Oktober 2015, 19.00 Uhr
Kino 8 ½, Nauwieserstraße 19, 66111 Saarbrücken

In der Schweiz gibt es 28 Abschiebeknäste für Ausländer, die sich ohne gültige Aufenthaltspapiere im Land aufhalten. Laut Gesetz kann ein Ausländer bis zu zwei Jahren in einem derartigen Abschiebegefängnis festgehalten werden, während dieser Zeit wird die Rückführung in die jeweiligen Ursprungsländer der betreffenden Personen vorbereitet.

 

Fernand Melgar hat nun während mehrerer Monate im Abschiebegefängnis Frambois beim Flughafen Genf gedreht und dabei den Alltag von sechs vorwiegend afrikanischen Abschiebegefangenen bis zum Tag ihrer Abschiebung dokumentiert. Dabei zeigt er eine seltsame Zwangsgemeinschaft, bei der man in gewissen Momenten gar zu vergessen droht, wie die Machtverhältnisse wirklich sind - bis der Moment der „Abreise" kommt.

Vortrag / Gesprächsrunde
Flüchtlings- und Integrationspolitik der Saarländischen Landesregierung und die Lage der saarländischen Kommunen ,
Dienstag, 06. Oktober 2015, 18 - 20 Uhr
Stiftung Demokratie Saarland

Europaallee 18, 66111 Saarbrücken

„Die Politik muss anerkennen, dass Flüchtlinge auch langfristig in großer Zahl kommen und auf Dauer bleiben werden. Bund und Länder müssen die Kommunen in viel stärkerem Maße unterstützen“, so PRO ASYL.

Im Saarland hat sich in den letzten Monaten einiges in der Flüchtlings- und Asylpolitik geändert. Doch Konzepte, die den zügigen Auszug aus der Sammelunterkunft ermöglichen und Flüchtlingen erlauben, sich selbst zu versorgen, die Sprache zu erlernen und zu arbeiten, soll noch angegangen werden. Die Politik muss ein Aufnahme- und Integrationskonzept entwickeln und die rechtliche Ausgrenzung von Flüchtlingen beenden.

Benefizkonzert
„Solidarität mit den Geflüchteten“
Sonntag, 27.09.2015 um 17.00 Uhr
Ort: Auf der Vauban-Insel in Saarlouis

66740 Saarlouis

Der Bürgerkrieg in Syrien ist die größte humanitäre Krise unserer Zeit: Fast die Hälfte der syrischen Bevölkerung, 9,5 Millionen ist auf der Flucht. Die meisten syrischen Flüchtlinge suchen Schutz in den Nachbarländern Türkei, Libanon, Jordanien, Irak, Ägypten und anderen Ländern Nordafrikas. Ihnen allen steht nun ein harter Winter bevor, so die UNO-Flüchtlingshilfe.

Auch hier im Saarland können und möchten wir diesen Menschen in Not gerne helfen.

Erzählcafé
Im Rahmen der interkulturellen Wochen
Von Flucht und Vertreibung erzählen …
Donnerstag, 24. September 2015, 18.30 Uhr
U2 Raum (2. OG), Ufergasse 2
66111 Saarbrücken

Flucht und Vertreibung mit ihren Auswirkungen sind auch heute wieder sehr aktuell. Zur Sensibilisierung der Gesellschaft für diese Thematik können Zeitzeugen aus ihren persönlichen Erfahrungen einen wesentlichen Beitrag leisten und uns so den Blick öffnen für die gegenwärtige Flüchtlingsproblematik.

Ursula Kimoto, Stellvertretende Präsidentin von Ramesch e.V., Diplom-Sozialpädagogin und Sozialarbeiterin, Lehrerin im Ruhestand wird als Zeitzeugin von ihren Erlebnissen als Kind berichten, wie sie mit ihrer Familie im Rahmen der Evakuierungsmaßnahmen das Saarland verlassen musste.

Europäische Kinder- und Jugendbuchmesse
Fluchtwege [10]+

Im Rahmen der Kinder- und Jugendbuchmesse
Samstag, 23. Mai 2014, 12.00 – 13.00 Uhr
Schlosskeller des Regionalverbandes Saarbrücken

Von Nick Wood
Deutsch von Constanze Hagelberg

Riva und ihr Bruder Andrea sind aus ihrem Heimatland geflohen. Dort herrschen Unterdrückung und Krieg. Ihr Vater wurde vor ihren Augen getötet. Zusammen mit ihrer Mutter sind sie nun in Deutschland und beantragen Asyl. Hier ist erst mal alles fremd. Nichts ist da, woran sich die beiden festhalten können, außer an ihren Spielzeugen von früher: Riva trägt immer eine Puppe bei sich, Andrea seinen Fußball.

Europäische Kinder- und Jugendbuchmesse mit Stand
Bücher Bauen Brücken
Donnerstag, 21. Mai – Sonntag, 24. Mai 2015
täglich 10.00 – 18.00 Uhr, sonntags 10.00 – 17.00 Uhr
VHS Regionalverband Saarbrücken
Schlossplatz, 66119 Saarbrücken

Die jährlich stattfindende Europäische Kinder- und Jugendbuchmesse in Saarbrücken ist ein Höhepunkt des literarischen Jahres. Sie überzeugt insbesondere durch ihre Einmaligkeit und ihren grenzenlosen Charme. Die Messe präsentiert und informiert nicht nur ausführlich über Neuerscheinungen internationaler Verlage, sondern präsentiert auch aktuelle und innovative Trends auf dem deutschsprachigen und europäischen Jugendbuchmarkt. Die Messe ist besonders für Besucher geeignet, die persönliche Begegnungen mit den Autoren, Illustratoren und Comiczeichnern wünschen. Vielerlei Aktionen laden Groß und Klein zum Lesen, Hören, Sehen und Staunen ein.

Auftaktveranstaltung Vortrag / Gesprächsrunde
„Flucht“
Donnerstag, 30. April 2015, 19.00 Uhr
Landtag des Saarlandes
Franz-Josef-Röder-Straße 7, 66119 Saarbrücken

Immer mehr Menschen fliehen aus den Krisengebieten der Welt und suchen Schutz vor Verfolgung. Zurzeit befinden sich weltweit mehr als 50 Millionen Menschen auf der Flucht oder leben in einer „fluchtähnlichen“ Situation.

Infolge der kriegerischen Auseinandersetzungen und Vertreibung aus ihren Heimatländern erleben die Geflüchteten existentielle Bedrohung, die sie oftmals sehr traumatisiert. Die meisten Menschen finden Aufnahme in den benachbarten Ländern der Kriegs- und Krisengebieten.

Vorwort

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde des Vereins,

ich darf Sie recht herzlich als neuer Vereinspräsident begrüßen.
Nach nunmehr zehn Jahren an der Spitze des Vereins, hat meine Vorgängerin im Amt Ikbal Berber nicht mehr kandidiert. Ebenso stand Klaus Backes für eine weitere Amtsperiode nicht mehr zur Verfügung. Vielen herzlichen Dank an beide für das Engagement und die wertvolle Unterstützung für den Verein.

Bei einem Verein wie dem unserem, der sich als Forum für interkulturelle Begegnung versteht und mittlerweile seit über 20 Jahren mit verschiedenen Projekten präsent ist, sich saarlandweit stets einmischt, wichtige Impulse gibt, gilt es natürlich die erfolgreiche Arbeit fortzuführen. Allerdings wird eine Prise neue Akzente in einer sich ständig verändernden Welt erforderlich sein. Dafür möchte ich mich und der gesamte Vorstand einsetzen. Wir hoffen weiterhin auf Ihre Unterstützung.