Vortrag / Gesprächsrunde
Kulturelle Einflüsse auf die seelische Gesundheit:
Psychosomatische Aspekte bei Migrantinnen
Im Rahmen des Frauen-Themen-Monats
Freitag, 19. November 2010, 19.00 Uhr
Aula des cts-Schulzentrums St. Hildegard
Rußhütterstraße 8a, 66113 Saarbrücken

 

Kultursensibilität, interkulturelle therapeutische Kompetenz und interkulturelle Kommunikation sind Schlüsselqualifikationen, die in der Psychologie und Psychotherapie größere Beachtung finden sollten. Interkulturelle Öffnung der psychosozialen Einrichtungen gilt als anzustrebendes Ziel und sollte in Bezug auf Fragen der psychologischen Gesundheitsversorgung in Zuwanderungsgesellschaften diskutiert werden.

Film / Gesprächsrunde
„Swetlana“
(Deutschland 1999) von Tamara Staudt
Donnerstag, 25. November 2010, 19.00 Uhr
Kino 8½
Nauwieserstraße 19, 66111 Saarbrücken

„Swetlana“ ist ein Film über die Suche nach Heimat, Liebe, Freundschaft und das Erwachsenwerden.

Die 16-jährige Swetlana zog mit ihren Eltern von Kasachstan nach Duisburg. Die fremde Umgebung in Deutschland, die Vorurteile, die Ablehnung der anderen sind geblieben: "Faschisten" schimpfte man sie in Kasachstan, "Russkis" heißt es jetzt in Deutschland.

Projekt
Medizinische Prävention und Gesundheitsförderung in Kindergärten und Schulen
Termine werden bekannt gegeben
Kindergärten und Schulen im Saarland

 

Die Gesundheit und das Wohlbefinden von jungen Menschen verdienen Schutz und Förderung.

Kinder und Jugendliche wachsen heutzutage unter sich schnell wandelnden gesellschaftlichen Rahmenbedingungen (z.B. andere Familienstrukturen, Arbeitslosigkeit, Armut, Reizüberflutung, Leistungsdruck) auf und reagieren mehr oder weniger sensibel auf diese, wobei chronische Krankheiten wie Asthma, Allergien, Veränderungen der Wirbelsäule, Essstörungen oder psychosomatische Erkrankungen sowie Entwicklungs- und Verhaltensauffälligkeiten im Vordergrund stehen.

Das Gesundheitsverhalten wird im Wesentlichen während der ersten Lebensjahre erlernt; früh erworbene Risiken können sich nachhaltig und nachteilig auf die Gesundheit im späteren Leben auswirken. Nicht alle jungen Menschen werden vom Gesundheitssystem erreicht, so dass behandlungsbedürftige Auffälligkeiten unentdeckt und bestehende Angebote ungenutzt bleiben. Um eine ausreichende und gerechte Gesundheitsversorgung zu gewährleisten, müssen verschiedene Stellen zusammenarbeiten.