Service

Der gemeinnützige Verein Ramesch wurde 1991 vor dem gesellschaftlichen Hintergrund zunehmender ausländerfeindlicher Tendenzen gegründet. Seitdem verfolgt Ramesch e. V. im Saarland aktiv die Förderung der Akzeptanz und Integration von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religion und Kultur durch Begegnung und Kommunikation. Der Verein ist saarlandweit aktiv und arbeitet mit regionalen und überregionalen Institutionen zusammen. Interkulturelle Sensibilisierung mit dem Ziel, Vorurteile und Diskriminierung abzubauen, steht im Zentrum der Arbeit.


Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Mitarbeiterin/einen Mitarbeiter für die Geschäftsführung, zunächst in Teilzeit (19,5 Wochenarbeitstunden).

 

Aufgabengebiet:

  • Mitwirkung bei der Konzeptentwicklung der Veranstaltungsreihen, ihrer Organisation und der Durchführung der Veranstaltungen
  • Mitwirkung bei der Konzeptentwicklung in der Präventionsarbeit sowie Organisation und Durchführung von interkulturellen Workshops
  • Verfassen von Pressemitteilungen und Berichten
  • Allgemeine Verwaltungstätigkeiten und Projektabwicklung
  • Teilnahme an Arbeitskreissitzungen und öffentlichen Veranstaltungen
  • Netzwerkarbeit / Kontaktpflege mit den Partner*innen und sonstigen Einrichtungen

 

Wir erwarten: 

  • ein abgeschlossenes Studium im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften oder vergleichbare Qualifikationen
  • Erfahrungen in der interkulturellen Arbeit sowie in der Entwicklung und Durchführung von Projekten und in der Öffentlichkeitsarbeit
  • interkulturelle Kompetenzen und kommunikative Fähigkeiten
  • Teamfähigkeit, hohe Sozialkompetenz und Kooperationsfähigkeit
  • Führerschein

 

Von Vorteil sind:

  • ehrenamtliches Engagement
  • gute EDV-Kenntnisse in gängigen Office-Anwendungen und in den sozialen Medien
  • Kenntnisse und Erfahrungen im Themenfeld „frühkindliche Bildung“
  • Erfahrungen in der Jugend-/Erwachsenenbildung bzw. politischen Bildung
  • Erfahrung in der Projektarbeit

 

Die Stelle wird abhängig von der Qualifikation mit bis zu TVöD 10 analog vergütet und ist zunächst befristet bis 14.09.2021. Eine Aufstockung auf eine volle Stelle ist möglich ab dem 01.01.2021, eine unbefristete Übernahme ist ebenfalls möglich.

Gerne nehmen wir Bewerbungen von nichtdeutschen Interessentinnen und Interessenten entgegen.

Bitte senden Sie bis zum 16.10.2020 Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen ausschließlich per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Folgende Nachweise sind als Dateianhänge beizufügen: Zeugnisse mit Noten, Lebenslauf, Arbeitszeugnisse, Referenzen.

Ansprechpartner ist Herr Maïga.

 

 

 

Generell gilt: Nicht notwendige Reisen sollten unterlassen werden. Einzelne Staaten, auch innerhalb der EU, können weiterhin Einreisen beschränken oder eine Quarantäne bei Einreise vorsehen.  Bitte informieren Sie sich vor Ihrer Reise über aktuelle Einreisebeschränkungen und Grenzkontrollen beim Auswärtigen Amt und beim Bundesministerium des Innern.

Für alle, die aus einem Risikogebiet nach Deutschland einreisen, gilt: Sie müssen zuhause bleiben (Quarantäne), dürfen keinen Besuch empfangen und müssen sich sofort beim örtlichen Gesundheitsamt melden!

Bei Verstößen gegen die Quarantäne-Pflicht droht ein Bußgeld. Lohnfortzahlung oder Entschädigung ist während einer verpflichtenden Quarantäne grundsätzlich möglich, aber wenn vor Ihrem Urlaub das Reiseziel als Risikogebiet ausgewiesen war, entfällt dieser Anspruch.

Durch einen negativen Corona-Test können Sie die Quarantäne beenden.
Wo Sie sich testen lassen können, erfahren Sie unter Telefonnummer 116 117. 
Welche Länder zu den Risikogebieten gehören, finden Sie täglich aktualisiert beim Robert Koch-Institut.

 

 

 

Wenn Sie Angst haben, sich mit dem neuen Corona-Virus angesteckt zu haben, rufen Sie bitte Ihren Hausarzt an und sprechen Sie einen Termin ab. Er wird Ihnen weiterhelfen und erklären, was Sie beachten müssen. 

Die wichtigsten Anzeichen für eine Ansteckung sind Fieber, Husten, Halsschmerzen oder Kurzatmigkeit. Wenn bei Ihnen einige oder alle dieser Symptome neu auftreten, muss bei Ihnen vielleicht ein Test auf das neue Virus durchgeführt werden. Gehen Sie bitte nicht sofort zum Arzt, sondern rufen Sie zuerst in Ihrer Praxis an!

Bei Verdacht auf COVID-19 muss Ihr Arzt abklären, ob für Sie eine häusliche Quarantäne vorgeschrieben wird. Der Arzt darf Ihnen im Moment auch ohne Praxisbesuch telefonisch einen Krankenschein für Ihren Arbeitgeber ausstellen, den er Ihnen direkt per Post zusendet. Diese Arbeitsunfähigkeits-Bescheinigung ist dann für bis zu 7 Tage gültig und kann bei Bedarf noch einmal verlängert werden.

Wenn Sie einen Termin für einen Corona-Test bei Ihrem Hausarzt haben, gehen Sie bitte nicht ohne Mund- und Nasenschutz aus dem Haus und vermeiden Sie auf dem Weg zu Ihrer Praxis Kontakte zu anderen Personen. Gehen Sie auch beim Arzt nicht direkt in das Wartezimmer, sondern benutzen Sie den Sondereingang für Corona-Verdachtspatienten.

Auch der Patientenservice für Deutschland kann Ihnen bei einem Verdacht auf Ansteckung unter der Kurzwahlnummer 116 117 schon häufig weiter helfen. Da immer noch sehr viele Menschen bundesweit unter dieser Nummer anrufen, kann es hier aber zu längeren Wartezeiten kommen. 

 

Im Krankheitsfall wenden Sie sich bitte in den sprechstundenfreien Zeiten Ihres Hausarztes, an den Wochenenden und an Feiertagen direkt an den ärztlichen Bereitschaftsdienst: Tel. 116 117 (ohne Vorwahl).

In Notfallsituationen erreichen Sie die Rettungsleitstelle unter der Nummer 19 222 (vom Handy nur mit Vorwahl, z.B. 0681) oder der Nummer 112.

Die diensthabende Apotheke können Sie aus der Tageszeitung oder der Internetadresse "Apothekennotdienste-Saarland" entnehmen.

 

 

 

Um gar nicht erst krank zu werden, ist die wichtigste Regel: Tragen Sie beim Einkauf oder in den öffentlichen Verkehrsmitteln eine Gesichtsmaske! Da die Abstandsregeln in der Praxis nicht immer einfach einzuhalten sind, ist ein Mund-/Nasenschutz eine wirksame Vorsorgemaßnahme.

Ansonsten bleibt es bei den allgemeinen Hygiene-Tipps, die wir alle einhalten sollten:

Achten Sie auf eine gute Händehygiene. Dazu zählt das regelmäßige und gründliche Händewaschen für  20-30  Sekunden  unter  fließendem  Wasser  sowie  das  anschließende  Abtrocknen  mit  einem sauberen Tuch (Einmalnutzung). Wer seine Hände nach diesen Regeln wäscht, kann auch bedenkenlos auf Desinfektionsmittel verzichten.

Achten Sie zudem auf das Einhalten der Husten-Nies-Etikette. Dies bedeutet, dass man in die Armbeuge bzw. in ein Papiertaschentuch husten oder niesen und sich dabei von anderen Personen abwenden sollte.

 

Was darf ich im Moment eigentlich alles tun und was muss ich beachten? Wieviel Kurzarbeitergeld kann man bekommen und darf mir mein Vermieter kündigen, wenn ich wegen Corona meine Miete nicht mehr zahlen kann? Zu den wichtigsten Fragen rund um Corona gibt es einen kleinen Flyer der Integrationsbeauftragten, den wir hier ohne besondere Reihenfolge für ausgewählte Sprachen verlinken (bitte einfach Ihre gewünschte Sprache anklicken):

 

Ob KiTa, Spielplatz oder Standesamt: Für Saarbrücken hat die Stadtverwaltung hier eine kleine Übersicht veröffentlicht, welche Einrichtungen noch geschlossen sind und wo Sie schon wieder hingehen können. Ein paar Klicks ersparen Ihnen viele Wege (leider nur in deutscher Sprache verfügbar)!

Eine allgemeinere Übersicht mit Hinweisen zur Öffnung von Kirchen, Spielplätzen, Zoos, Restaurants, Friseuren u.ä. für das ganze Saarland hat die Landesregierung in deutscherfranzösischer und englischer Sprache veröffentlicht.

Die Schulen werden im Saarland seit dem 04. Mai für einzelne Klassen wieder geöffnet. Den Beginn machen dabei in allen Schultypen von den Grundschulen bis zu den Gymnasien die Abschlussjahrgänge. Bis zu den Sommerferien sollen alle Schüler wieder regelmäßig in ihre Klassen gehen können. Zu allen Fragen rund um die Schulöffnung und den Prüfungsbetrieb im Saarland hat die Landesregierung hier eine ausführliche Übersicht veröffentlicht. 

Für die Kindertagesstätten im Saarland hat die Landesregierung die maximale Größe der Notbetreuungsgruppen auf 10 Kinder erhöht. Anspruchsberechtigt sind Erziehungsberechtigte, die in der Daseinsvorsorge arbeiten, also vor allem hauptberufliche Feuerwehrleute, Polizeibeamt_innen, Mitarbeiter_innen im Strafvollzug, Rettungskräfte, Mitarbeiter_innen in medizinischen Einrichtungen, Apotheken und stationären Betreuungseinrichtungen, in der Produktion von und Versorgung mit Lebensmitteln sowie in kritischen Infrastrukturbetrieben - aber auch Alleinerziehende.

Im Einzelfall soll zudem kurzfristig auch Kindern nicht anspruchsberechtigter Eltern Zugang zur Notbetreuung gewährt werden. Damit gilt seit dem 12. Mai für KiTas die erweiterte Notbetreuung. In einem nächsten Schritt soll dann eine eingeschränkte Rückkehr zum Normalbetrieb erfolgen. Die Prüfung auf Vorliegen einer Anspruchsberechtigung wird dann wieder wegfallen. 

 

Seit dem 13. Mai werden im Saarland an häufig genutzten Haltestellen des Saarländischen Verkehrsverbunds (saarVV) kostenlos waschbare Schutzmasken sowie Desinfektionstücher an die Fahrgäste verteilt. Insgesamt stehen hierfür 20.000 Masken zur Verfügung.

Busse und Bahnen haben bereits seit Anfang Mai wieder den Normalbetrieb aufgenommen. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist für alle Fahrgäste ab 6 Jahren Pflicht. Auch an Bushaltestellen, Bahnhöfen und in den Kundenzentren müssen Schutzmasken getragen werden. Die Verteilung übernehmen haupt- oder ehrenamtliche mobisaar-Lotsen.

 

Leider können wir in der Geschäftsstelle zur Zeit wegen der Gesundheitslage keine persönliche Beratung und keinen Leihverkehr für unsere Bibliothek anbieten. Sie erreichen die Geschäftsstelle mit allen Anliegen aber weiterhin telefonisch unter der Nummer 0681-390 4921 oder per E-Mail unter der Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!!

Unsere Bürozeiten lauten aktuell:

Mo-Do 08:30 - 12:30 Uhr und
Fr 09:00 - 12:00 Uhr.

Wir hoffen, dass wir möglichst bald wieder in vollem Umfang für Sie da sein können.

 

 

Im letzten Jahr haben wir erstmalig und mit möglichst einfachen Mitteln die Idee für einen interkulturellen Kalender im Taschenformat realisiert. Mit kleinen Sinnsprüchen zur Einstimmung in jede neue Woche und kurzen Beschreibungen der Festtage und heiligen Zeiten der großen Religionsgemeinschaften sowie bekannter kultureller Feste und politischer Gedenktage möchten wir allen Interessierten einen tragbaren und nützlichen Begleiter für das Jahr an die Hand geben.

Wir wünschen viel Vergnügen mit diesem kleinen Kalender und freuen uns über Rückmeldungen, Hinweise und Anregungen, wie wir eine neue Auflage mit weiteren interessanten Informationen versehen können. 

Der Kalender ist sowohl im gedruckten Format als auch online zum Herunterladen verfügbar. Die Online-Version finden Sie hier zum Download

 

 Termin  Fest

Donnerstag, 01.

Oktober

Mondfest: Das chinesische Mondfest findet immer an Vollmond zur Mitte des Herbstes statt. Man schreibt Gedichte, erinnert an die Geschichte der Mondprinzessin und bereitet Mondkuchen zu, eine traditionelle Speise aus Meeresfrüchten und Obst.

Donnerstag, 01.

Oktober

Kathina: An Kathina schenken buddhistische Laien den Mönchen Stoffe, die diese bis Tagesanbruch zu Roben verarbeiten. Sie erinnern damit an die 30 Mönche, mit denen Buddha die Vassa, die intensive Meditation in einem Kloster während der dreimonatigen Regenzeit, üben wollte. Die Mönche trafen jedoch nicht mehr rechtzeitig vor Beginn des Regens ein, und bekundeten Buddha darüber nach der Regenzeit ihre Trauer. Doch Buddha dankte ihnen dafür, dass sie nicht weiter gelaufen, sondern an Ort und Stelle den Dharma geübt hätten. Zum Dank und zur Erinnerung gab er ihnen Stoffe, aus denen sie füreinander Roben nähen und sich gegenseitig schenken sollten.

Samstag, 03.

Oktober

Tag der Deutschen Einheit: Am Tag der Deutschen Einheit wird an die über 40 Jahre dauernde Teilung Deutschlands und die in friedlichen Demonstrationen errungene Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten im Jahr 1990 erinnert.

Samstag, 03.

Oktober

Tag der offenen Moschee: Am Tag der offenen Moschee sind mehr als 1000 Moscheen in Deutschland für interessierte Besucher geöffnet, die in Führungen, Ausstellungen und Vorträgen mehr über den Islam erfahren können. Leider werden immer wieder Angriffe bis hin zu Bombenanschlägen auf islamische Gemeinden verübt. Der Tag der offenen Moschee soll an die Zugehörigkeit des Islam zu Deutschland erinnern und ein Zusammenleben in Akzeptanz und Respekt fördern.

Samstag, 03. -

Sonntag, 11. Oktober

Sukkot: 5 Tage nach Jom Kippur wird das einwöchige Laubhüttenfest Sukkot gefeiert. Sukkot knüpft an das antike Erntedankfest an und gilt der Erinnerung an die 40-jährige Wanderung der Israeliten von Ägypten durch die Wüste in das gelobte Land. Während Sukkot essen oder leben Juden in ihrem Garten oder auf dem Balkon in einer Hütte aus Ästen, Palmzweigen, Planen und einem Dach aus Stroh, durch das man tagsüber die Sonne und nachts die Sterne sehen soll.

Samstag, 10.

Oktober

Shmini Azeret: Shmini Azeret oder wörtlich der „Achte Tag der Versammlung“ ist der achte Tag des Ernte- und Laubhüttenfestes Sukkot. In Israel werden Shmini Azeret und der folgende Festtag Simchat Tora gleichzeitig als Abschluss von Sukkot gefeiert. Nach der Toralesung findet eine Seelenfeier für die Toten statt und von diesem Tag bis zum nächsten Pessachfest wird die Bitte um Regen mit in die Gebete der Gemeinde aufgenommen.

Sonntag, 11.

Oktober

Simchat Tora: An Simchat Tora wird der Erhalt der Tora von Gott gefeiert, die an diesem Tag mit Gesang und Tanz durch die Synagoge ins Freie getragen wird. Den Kindern schenkt man Früchte und Süßigkeiten.

Samstag, 17. - 

Sonntag, 26. Oktober

Navaratri: Navaratri ist ein zehntägiges hinduistisches Fest zu Ehren der Göttin Durga, das in unterschiedlichen Regionen unter verschiedenen Namen und mit unterschiedlichen Bräuchen gefeiert wird. Laut Mythos wurde Durga aus den vereinten Energien der Götter Brahma, Vishnu und Mahesh erschaffen, um den bösen Dämon Mahishasur zu besiegen. Zu den Feierlichkeiten gibt es Prozessionen mit der Statue der Göttin, der Blumen und Speiseopfer dargebracht werden. Am letzten Tag bestreichen Frauen die Statue mit einem roten Pulver. Dann wird die Statue in einem Fluss versenkt, damit die Göttin zu ihrem Mann zurückkehren kann.

Donnerstag, 29.

Oktober

Mevlid-Nacht (Geburtstag des Propheten):
Mit Gottesdiensten und Lobliedern für Mohammed feiern manche Muslime an diesem Tag den Geburtstag des Propheten. Einige, beispielsweise orthodoxe Sunniten, lehnen den Feiertag jedoch ab, weil Geburtstage und Menschenverehrung für sie ein Widerspruch zum Koran sind. In Nordafrika und der Türkei wird der Tag jedoch immer wichtiger und beliebter. Häuser und Moscheen werden mit Lichtern geschmückt und man liest Gedichte und Erzählungen über Mohammeds Leben, isst gemeinsam und schenkt den Kindern Süßigkeiten.

Samstag, 31.

Oktober

Reformationstag: Der Legende nach schlug Martin Luther am 31. Oktober 1517 95 Thesen an der Schlosskirche zu Wittenberg an, mit denen er sich gegen den geschäftsmäßigen Ablasshandel als Freikauf von Sünden wandte. Seine Reformationsbewegung führte schließlich zur Abspaltung der protestantischen Glaubensgemeinschaft von der römisch-katholischen Kirche. 

Samstag, 31.

Oktober

Halloween: Halloween - eigentlich All Hallow’s Eve, Abend vor Allerheiligen – ist ein aus keltischer Zeit stammendes Fest der Vertreibung böser Geister. Heute gehen Kinder als Gespenster und Hexen verkleidet von Haus zu Haus und bitten um Süßigkeiten. Viele begrüßen die Kinder mit gespenstisch verzierten Kürbisse vor der Tür.

 

 

 Termin  Fest

Freitag, 18. -

Sonntag, 20.

September

Rosch ha-Schana: Rosch ha-Schana ist der erste Tag im jüdischen Kalenderjahr, an dem der Erschaffung der Welt und des ersten Menschen, Adams, gedacht und vor Gott Rechenschaft für die eigenen Taten im vergangenen Jahr abgelegt wird. Viele Juden kleiden sich in Weiß als Zeichen für Reinheit und fassen gute Vorsätze für das neue Jahr. Mehrmals am Tag wird von der Synagoge als Mahnung an den rechten Weg der Gläubigen das Schofar, ein Widderhorn, geblasen. Danach feiert und isst man gemeinsam im Familienkreis mit in Honig getauchten Speisen als Symbol für ein gutes Jahr. Das jüdische Neujahrsfest ist eine Zeit der stillen Freude, der Besinnung und auch der Buße.

Sonntag, 20.

September

Weltkindertag: Dieser Tag steht im Zeichen der Kinderrechte. Er findet – an unterschiedlichen Tagen im Jahr – in 130 Ländern statt. Man erinnert daran, dass Kinder ein Recht auf medizinische Versorgung, Ernährung, Ausbildung, Liebe und Schutz vor Krieg und Vertreibung haben.

Montag, 28.

September

Jom Kippur: Zehn Tage nach Rosch ha-Schana findet Jom Kippur statt, der Höhepunkt der Bußtage und höchste jüdische Feiertag des Jahres. An ihm besiegelt Gott sein Urteil über die Menschen, deshalb ist Jom Kippur die letzte Möglichkeit, sich bei den Mitmenschen für schlechtes Verhalten zu entschuldigen und Gottes Urteil umzustimmen. Bis Sonnenuntergang soll weder gegessen noch getrunken werden, ebenso soll man sich sexueller Handlungen enthalten. An diesem ruhigen Tag geht niemand zur Arbeit oder zur Schule, das öffentliche Leben steht still und bis zum Abend finden in der Synagoge fünf Gottesdienste statt. Mit dem langen Ton des Schofars wird Jom Kippur beendet.

 

 

 Termin  Fest

Freitag,

31. Juli -

Sonntag,

2. August

Opferfest: Das Opferfest ist das höchste islamische Fest. Es erinnert an Abraham, den Gott aufgefordert hat, als Zeichen seiner Treue seinen eigenen Sohn zu opfern. Als Gott sah, dass er bereit war, ihm sein Teuerstes zu opfern, hielt er ihn auf und befahl ihm, anstelle des Sohnes einen Widder zu opfern. Im Gedenken an die Opferbereitschaft Abrahams wird am Morgen des ersten Festtages ein Tier nach bestimmten Regeln geschlachtet. Ein Drittel des Opfertiers verschenkt man an Bedürftige, ein weiteres Drittel an Verwandte, und mit dem letzten Stück wird für die eigene Familie ein Mahl zubereitet. Am nächsten Tag besucht man Verwandte und Nachbarn, die Kinder bekommen Geschenke.

Montag,

3. August

Raksha Bandhan: Raksha Bandhan ist das hinduistische Fest für Geschwister, Freunde und geschwisterliche Liebe. An diesem Tag knüpfen Mädchen und Frauen einem Jungen oder Mann ein Armband (Rakhi) und bekommen dafür von ihm ein kleines Geschenk. Diese Verbindung aus geschwisterlichem Beistand kann aber nicht für Liebesbeziehungen verwendet werden, da sie für Reinheit steht. Schenkt eine Frau einem Mann ein solches Band, der nicht ihr Bruder ist, so kann sie damit ausdrücken, dass sie nicht möchte, dass aus der Freundschaft eine Liebesbeziehung wird.

Donnerstag,

13. August -

Samstag,

15. August

Obon: Obon ist ein in Japan gefeiertes, mehrtägiges buddhistisches Fest zur Ehrung der verstorbenen Vorfahren. Man besucht seine Eltern mit der ganzen Familie und säubert die Gräber der Ahnen in der Heimat. Es finden Festivals mit Tänzen zur Erinnerung an die Vorfahren und ihre Opfer statt und zum Abschluss lässt man Laternen auf Seen und Flüssen schwimmen, um die Seelen der Verstorbenen zu leiten.

Samstag,

15. August

Mariä Himmelfahrt: Maria ist nach katholischem Glauben der einzige Mensch, der mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen wurde - ein Zustand, auf den die anderen Gläubigen bis zum jüngsten Tag warten müssen. Ein wichtiges Element dieses Feiertages ist in Süddeutschland und Österreich seit dem 8. Jahrhundert die Weihung von Heilkräutern. Ein Strauß aus Eisenkraut, Thymian, Wermut, Johanniskraut und anderen Kräutern wird gesegnet und im Haus oder Stall aufgehängt, um die Familie zu schützen. In der griechisch-orthodoxen Kirche wird Mariä Himmelfahrt bereits seit dem 5. Jahrhundert nach Christus unter dem Namen Dormitio (Entschlafung) gefeiert, allerdings nach julianischem Kalender am 22. August.

Sonntag,

16. August -

Dienstag,

18. August

Andacht für Hacı Bektaş Veli: Der Heilige Hacı Bektaş Veli ist für die Aleviten nach Ali die wichtigste historische Person. Er war ein Geistlicher und lebte im 13. Jahrhundert in Anatolien, hatte einen großen Einfluss auf die Bevölkerung und gilt als Begründer des anatolischen Alevitentums. Mit seiner revolutionären und demokratischen Lehre prägte er das alevitische Wertesystem. Viele Spruchweisheiten gehen auf ihn zurück, wie zum Beispiel: “Was Du suchst, findest Du in Dir selbst, nicht in Jerusalem, nicht in Mekka.”

Donnerstag,

20. August

Islamisches Neujahr: Sunnitische und schiitische Muslime orientieren sich am islamischen Mondkalender, der im Jahre 622 nach Christus beginnt, dem Jahr, in dem der Prophet Mohammed mit seinen Anhängern aus Mekka nach Medina ausgewandert ist (Die Auswanderung heißt Hidschra, arabisch: Al-Hijra). Man feiert das Neue Jahr jedoch nicht mit Feuerwerk und großer Freude: Der erste Monat Muharram ist für Schiiten ein Trauermonat, bis zum Aschurafest gedenkt man des Todes Husseins, des Enkels Mohammeds. Zwar gibt es Süßigkeiten und Grußkarten, jedoch ist es eher eine Zeit der Besinnung und Buße und für manche auch eine freiwillige Fastenzeit.

Samstag,

22. August

Ganesh Chaturthi: Ganesha, Sohn der Götter Parvati und Shiva, ist der hinduistische Gott der Weisheit und des Neuanfangs und wird mit einem Elefantenkopf dargestellt. Als Überbringer des Glücks und Beseitiger von Hindernissen bittet man ihn um Hilfe, wenn man etwas Neues beginnt, und legt ihm an Ganesh Chaturthi, dem Tag seiner Ankunft vom Kailash Parvat, zur Segnung seine Arbeitsgeräte zu Füßen. Aus Ton werden Figuren von Ganesha geformt, auf den Hausaltar gestellt und mit Blumen und Süßigkeiten beschenkt. Damit Ganesha wiederkommen kann, wird die Figur schließlich in einen See geworfen und löst sich auf.

Samstag,

29. August 

Aschura: Für die Schiiten ist Aschura ein ernstes Fest, an dem mit Glaubensprozessionen, Passionsspielen oder auch Selbstgeißelungen an die Ermordung Husseins, des Sohns des Kalifen Ali und Enkels des Propheten Mohammeds, erinnert wird. Für Sunniten ist der 10. Muharram dagegen ein freudiger Tag. Sie feiern mit einer traditionellen Speise das Ende der Sintflut und die Rettung von Noah und seiner Familie auf der Arche. Für die Aleviten endet mit dem Aschura-Fest, das bei ihnen am 12. September stattfindet, eine 12-tägige Fasten- und Trauerzeit, die an das Leiden von Hussein und seinem Gefolge in der Wüste erinnert. An Aschura wird das Fasten gebrochen und man dankt für das Überleben von Husseins Sohn, das die Nachkommenschaft Alis gesichert hat.

 

 

 Termin  Fest

Sonntag,

05. Juli

Asalha Puja: Asalha Puja ist ein buddhistisches Fest zur Erinnerung an die erste Rede Buddhas nach seiner Erleuchtung. Mit dieser Rede wurden die ersten Bausteine des Buddhismus gelegt: Er sprach vom Rad der Lehre und den vier edlen Weisheiten. Der Brauch folgt einer Puja, einem Alltagsritual, es werden Lesungen und Gebete vorgetragen und man bringt dem Buddha Opfer dar. Viele pilgern zu Orten, die sterbliche Reste des Buddha bewahren. In manchen Städten gibt es prunkvolle Prozessionen mit Elefanten, Tanz und Musik.

Dienstag,

07. Juli 

Tanabata: Japanisches Fest. An Tanabata treffen sich zwei Sterne am Himmel. Der Legende nach stehen die zwei Sterne für zwei Menschen, eine Prinzessin und einen Hirten, die sich vor langer Zeit ineinander verliebt haben. Ihr Vater jedoch verbannte sie an zwei weit voneinander entfernte Orte und nur einmal im Jahr, an Tanabata, dürfen sie sich treffen. Die Menschen schreiben an diesem Fest ihre Wünsche auf bunte Papierstreifen, die sie dann an Bambuszweige knoten, damit sie in Erfüllung gehen. In manchen Städten gibt es große Festumzüge und Straßen und Häuser sind bunt geschmückt.

Freitag,

31. Juli

Opferfest: Das Opferfest ist das höchste islamische Fest. Es erinnert an Abraham, den Gott aufgefordert hat, als Zeichen seiner Treue seinen eigenen Sohn zu opfern. Als Gott sah, dass er bereit war, ihm sein Teuerstes zu opfern, hielt er ihn auf und befahl ihm, anstelle des Sohnes einen Widder zu opfern. Im Gedenken an die Opferbereitschaft Abrahams wird am Morgen des ersten Festtages ein Tier nach bestimmten Regeln geschlachtet. Ein Drittel des Opfertiers verschenkt man an Bedürftige, ein weiteres Drittel an Verwandte, und mit dem letzten Stück wird für die eigene Familie ein Mahl zubereitet. Am nächsten Tag besucht man Verwandte und Nachbarn, die Kinder bekommen Geschenke.

 

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